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Hypothekarmarkt Schweiz 2017

Hohe Bautätigkeit und Zunahme Wohnungsleerbestand im Wohnungsbau sowie ein Rückgang in der Zuwanderung (Wanderungssaldo) prägten den Schweizer Immobilienmarkt im 2017. Wie in den Vorjahren konnte das jährlich Marktwachstum der inländischen Hypotheken gehalten werden. 1. Teil: Hypothekar-Markt Schweiz – Marktvolumen und Wachstum 2. Teil: Kantonalbanken – Jahresabschluss 2017 Hypotheken Schweiz 2017 – auf einen Blick Die Schweizer Banken halten rund 95 Prozent des Hypothekarvolumens. Die nachfolgenden Zahlen beziehen sich auf den inländischen Hypothekarmarkt der Schweizer Banken. Gesamtvolumen per 31.12.2017 bei 973,9 Milliarden Franken. Mit Versicherungen und Pensionskassen: 1’023 Mrd. CHF (geschätzt). Zunahme um 25,9 Mrd. Franken, +2.7% gegenüber 2016 Die Kantonalbanken haben vom Marktwachstum gut 52 Prozent abgeschöpft. Gegenüber dem Vorjahr generierte die Raiffeisengruppe mit 4.3% den höchsten Zuwachs aller Bankengruppen. Die Kantonalbanken halten einen Marktanteil von 36.7%, +0.4 (%P) Marktwachstum Hypotheken Bank-Hypotheken Inland, Benützung. Ohne Kreditvergabe von Nicht-Banken. Werte teilweise gerundet. Werte per Jahresende (31. Dezember). Quelle: data.snb.ch CHF/Mrd. in % Anteil Martwachstum 2017 25,9 +2.7% – Kantonalbanken 13,6 +4.0% 52.4% – Raiffeisenbanken 7,2 +4.3% 27.7% – Grossbanken -0,3 -0.1% -1.3% – Regionalbanken 2,3 +2.5% …

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Digitalisierung – Totengräber des Fachhandel

«Droht durch die rasante Ausbreitung des Online-Handels eine weitere Verarmung der Städte?», fragt beispielsweise die NZZ in ihrem Artikel vom 30. Mai 2017. Die Grossverteiler wiederum machen Einkaufstourismus und den Markteintritt von Aldi und Lidl für das «Lädelisterben» und somit für den Wegfall der Vielfalt an Fachgeschäften in Städten und Dörfern verantwortlich. Ist der Onlinehandel, der Einkaufstourismus und das Verhalten von Aldi und Lidl für die (Konsumenten-)Entvölkerung in den Städten und Dörfern verantwortlich? Je nach Eigeninteressen oder einem nicht vorhanden Fehlereingeständnis sind die Gründe für den Niedergang schnell gefunden und werden medial zweckbestimmend weiterverbreitet. Im Besonderen die Grossverteiler nutzen ihre Marktdominanz und tragen dank enormen Werbebudgets ihre (Eigen-)Interessen über die Medien in die Wohnzimmer von Schweizer Konsumenten. Digitalisierung – Totengräber des Fachhandels? Ein Dreiteiler – meine persönlichen Beobachtungen und Eindrücke zum Detailhandel Schweiz: 1. Teil: Dörfer und Städte sind entleert – die Rolle von Migros und Coop 2. Teil: Globalisierung verändert Lebensgewohnheiten, Gewerbeverbände schauen in erster Linie zu sich selbst 3. Teil: Gesellschaftlich pulsierende Dörfer und Städte – Ideen zur Nachhaltigkeit statt nur mögliche Szenarien Der Onlinehandel bestätigt, was längst Gegenwart ist Der …

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Banking und Banken

Nicht nur Nässe, Kälte und Nebel bringt uns der November. Denn die meiste Arbeit ist nun getan und die Ernte ist eingefahren. Der November,  der verkannte Monat schlechthin. So auch für zahlreiche Vertreter so mancher Retailbanken. IFZ Retail Banking-Studie 2017 Gut gibt es vom  Institut für Finanzdienstleistungen Zug (IFZ) der Hochschule Luzern die alljährliche Studie zum Retail-Banking Schweiz. Eine Art Wohlfühl-Barometer zum Zustand des Schweizer Bankenmarktes. So haben sich sinnigerweise am vergangenen Donnerstag an einem grauen und nebligen Tag zahlreiche Teilnehmer an der Veranstaltung in Zug eingefunden. Der Saal füllte sich schnell mit eindeutig klarem Überhang des männlichen Geschlechts und in klassischen, dunklen Anzügen. Jedenfalls die Krawatten blieben wie gefordert zuhause im Schrank. So das Verlangen der neuen Generation der jungen CEO zweier Kantonalbanken. Zeit, die Ernte einzufahren. Licht und Glanz an einem düsteren November tut gut. Der Verfasser des Artikels hat an der Veranstaltung selbst nicht teilgenommen. Textinhalt wiedergibt unter anderem Eindrücke und Ergebnisse eines Teilnehmers (Interview, Antworten auf Fragen). Treue Kundschaft, zufriedene Banken .. lautet die Botschaft der Studie 2017 kurz zusammengetragen. Bestätigung …

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Digital-Banking 2017 – eine Übersicht

Die Digitalisierung ist in den Geschäftsberichten der Kantonalbanken 2015 und 2016 ein bedeutendes Thema. Electronic-Banking gehört zum (Kunden-)Alltag. Der Zugangskanal über ein mobiles Endgerät ist mittlerweile ebenso Standard. Wie sieht es aus mit prozessunterstützenden, digitalen Funktionen? In meinem Artikel «Digitalbanking – mehr analog als digital» vom 7. Juni 2016 habe ich die zahlreichen verwendeten Begrifflichkeiten zum Digitalbanking aufgenommen und gegenübergestellt. Fazit dazumal: Ein Electronic-Banking und Mobile-Banking macht noch kein Digital-Banking. Begrifflichkeiten – eine Zuordnung Eine Differenzierung ermöglicht einerseits den digitalen und für den Kunden erkennbaren Fortschritt der Banken einzusehen. Andererseits will der Kunde einen möglichen Mehrwert erkennen, wenn er sich für den digitalen Zugangskanal entscheidet. Electronic-Banking, E-Banking und Mobile-Banking Unterschiedliche Begriffe, eine Bedeutung: Ist digitale Zugangskanal (Desktop, Mobile) zu den (Basis-)Bankleistungen wie Zahlungen tätigen, Kontoauszug ansehen und Wertschriftenhandel. Eingebunden sind meines Erachtens fast ausschliesslich «herkömmliche» Kundenbankprodukte. Die bankinterne Kundensegmentierung bleibt unberührt, ob Retailkunde, Privatkunde und Privatbanking. Die Aufnahme einer Geschäftsbeziehung, weitere Kontoeröffnungen und administrative Arbeiten erfolgen manuell und in der Regel in Papierform. Electronic-Banking ist ein Werkzeug für den Zugang und widerspiegelt nicht die digitale Affinität der Banken. Online-Banking …

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Abofalle statt Schnäppchen

In den digitalen Medien ist das Thema «Abofalle statt Schnäppchen» ein Dauerbrenner. Gut so, man kann es nicht oft genug sagen: Vorsicht vor dem «Schnäppchen». Besonders im Online-Handel ist die Gefahr gegenwärtig. Alles andere als ein Schnäppchen Alles andere als ein Schnäppchen. Was ist damit gemeint? Im Nachhinein ist man immer schlauer: der (Aktions-)Preis lockt, die Verführung ist stärker als der gewünschte Nutzen, oder das Zeug hätte ich gar nicht gebraucht die Folgekosten belasten mangelnder Konsumentenschutz, lange Vertragsbindung Der Online-Handel nutzt für ihr Business das Verhalten der menschlichen Schwäche. Unternehmen denken ökonomisch, verständlich. Aktionen und Rabatte sind nicht kostenlos, daher muss der tiefere Preis irgendwie kompensiert werden. Nämlich, lange Vertragsbindungen generieren Gebühren als Dauereinnahmequelle. Die Abofalle hat zugeschnappt. Glücklicherweise gibt es viele lobenswerte Unternehmen, die ihre Kunden und Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellen. Gut so. Die Abofalle hat zugeschappt Der Online-Handel blüht; Goldrausch wie dazumal im Wilden Westen. Die Rabatte und Spezialangebote sind inflationär feststellbar. Warum das so ist, erkläre ich Ihnen. Nur bei Online-Bestellung Die verlockenden Angebote gelten auffallend oft nur bei einem Online-Abschluss. Argumentiert wird mit Kosteneinsparungen dank automatisierten und digitalen Prozessen. Meint …

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Mobiles Surfen mit bis zu 300 Mbit/s.

Frühling. Die Jahreszeit zwischen dem Ende des Winters und Beginn des Sommers – die Zeit der erwachenden Natur. Das Ende des Winterschlafes. Auch die Telcos wie Sunrise, UPC und Co. machen sich bemerkbar: Neue Produkte, mehr Leistung zu tieferen Gebühren. Highspeed Surfen mit 4G+ Was bedeutet nun für mich Highspeed Surfen mit 4G+ ? Viele Begriffe und Werte aus der Theorie; die Marketingabteilung greift tief in die Trickkiste. Bei einem Neuabschluss oder Verlängerung eines Abonnements wollen Sie eine hohe Netzstabilität, eine dichte Netzabdeckung und die beste beziehungsweise höchste Surfgeschwindigkeit. Verständlich. Die Abonnements kostet Sie monatlich eine Menge Geld. Es macht Sie trotzdem etwas stutzig, dass die Geschwindigkeit und Stabilität trotz neuem Handy oder einem Abo Neuabschluss gleichbleibend oder sogar rückläufig ist. Da sind Sie in guter Gesellschaft. Die kräftig vermarktete Highspeed 4G und 4G+ Geschwindigkeit entpuppt sich in der Praxis als Wunschdenken. Vergleichbar mit Dieselgate von Volkswagen. Begrifflichkeiten wie UMTS, HSPA, LTE Zu wissen, was im realen Nutzungsverhalten von statten geht, zeige ich die Begrifflichkeiten auf zur theoretischen Surfgeschwindigkeit. Sozusagen die Trickkiste der Telcos. Die …

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Internet und Mobile: es tut sich was, Swisscom lanciert inOne

«Nur noch ein Abo für alles: mit inOne einfach kombinieren», schreibt die Swisscom  in ihrer Medienmitteilung vom 22. Februar 2017. Grund genug, das neue Angebot vereinfacht und auf einen Blick darzustellen; eine Tabelle sagt mehr als tausend Worte. Natürlich ist auch ein Vergleich zu den bisherigen Angeboten ebenfalls von Interesse. inOne – für Festnetz, Internet, TV und Mobile Eine (Teil-)Übersicht inOne – aufgeführt sind Einstiegs- und Standardprodukte. Und jetzt eine Übersicht der bisherigen Produkte – ebenfalls Teilauszug: Ein möglicher Praxisvergleich In einem Vergleich nicht nur auf den Preis schauen, denn auch der Inhalt zählt. Die Produkte «inOne» von Swisscom wurden leistungsmässig kräftig aufgepeppt. Vergleiche gestalten sich oft schwierig: Produkteigenschaften einerseits, anderseits widerspiegeln die gewählten Produkte oft nicht dem allgemeinen Nutzerverhalten. Fazit Die Geschwindigkeitsdrosselung und die hohen Preise sind bei Swisscom ein Ärgernis. Mit «inOne» kommt die Swisscom den Kunden und Interessenten deutlich entgegen. Die neuen Produktkombinationen aus «inOne» sind gegenüber den Altprodukten preislich als auch vom Leistungsumfang sehr vorteilhaft. Wird ein Mobile-Modul gewählt, sind die Preisersparnisse teilweise enorm bei deutlicher Anhebung der Surfgeschwindigkeiten. Die Qualität der Produkte zeigt sich im Verhalten des …

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E-Banking Notfall – wo anrufen?

Jeder hat sich schon mal vertippt bei der Anmeldung zum E-Banking. Eins, zwei, drei, und schon ist der Zugang gesperrt. Und wie es so ist, passieren genau abends solche Dinge; noch schnell eine Zahlung tätigen. In so einer Situation ist schnelle Hilfe angebracht. Kennen Sie die Kontaktnummer Ihrer Bank? Erreichbarkeit der Banken Die Banken schliessen Geschäftsstellen mit der Begründung, die Bankgeschäfte verlagern sich in Richtung Onlinebanking. Widerspiegelt das Verhalten der Bank auch dem Kundenverhalten? Mögliche Notfälle wären: Der Zugang zum E-Banking ist gesperrt oder bei der Anmeldung ist ein ungewohntes Verhalten feststellbar. Doch wo anrufen beziehungweise wie lautet die Rufnummer? Informieren die Banken auf ihren Webseiten einfach und verständlich? Folgende Punkte fliessen in die Beobachtung ein: E-Banking Konktakt einfach auffindbar Ist die E-Banking Notfallnummer auf der Startseite publiziert beziehungsweise ist ein Hinweis auf Notfälle sichtbar. Maximalpunktvergabe: 2. Klarheit der Kontaktnummer Noch zu oft wird unterschieden zwischen Service-Line und E-Banking Auskunft, obwohl zwischenzeitlich Anfragen oft zur gleichen Organisationseinheit gelangen. Wo muss ich nun anrufen? Maximalpunktvergabe: 3 Publizierung der persönlichen/telefonischen Erreichbarkeit Wie lauten die Öffnungszeiten, lohnt sich …

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Internetauftritt der Graubündner Kantonalbank

«Graubündner Kantonalbank mit neuem Internetauftritt – mobiler, übersichtlicher und schneller zum Ziel», schreibt die Graubündner Kantonalbank in ihrer Medienmitteilung vom 4. Juli 2016. Einige IT-/PC Portale haben ebenfalls  davon Kenntnis genommen und die Medienmitteilung publiziert. Das Portal «Online PC» schreibt einen Artikel mit der Überschrift «Mobile Nutzung im Zentrum», zeichnet durch den Autor Patrick Hediger. Newsportale befüllen ihren Inhalt mit Textkonserven aus Medien- und Pressemitteilungen. Kess finde ich das Verhalten, wenn Medienmitteilungen von Fachredaktionen als eigenständige Artikel wiedergegeben werden. «Mobiler, schneller zum Ziel», schreibt die Graubündner Kantonalbank Konzentrieren wir uns auf den überarbeiteten Internetauftritt der Graubündner Kantonalbank. Design, Farbwahl, Bilder etc. ist wie so oft eine Geschmacksache; ob Gefallen oder nicht, es liegt im Auge des Betrachters. Erste Wahrnehmung Logo, Farbwahl sowie ein Bild im Slider (Open Air Lumnezia) identifiziert sich die Bank eher sparsam mit ihrem Kanton. Im Speziellen zu Kantonalbanken haben Kunden eine hohe Verbundenheit. Hierzu finde ich die Schaffhauser Kantonalbank ein gelungenes Beispiel, ohne gleich aufdringlich zu wirken. Navigation Im Hauptinhaltsbereich befindet sich nebst dem Slider eine dynamische 3-spaltige Textanzeige, entsprechend den …

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Medienhäuser Schweiz: Wandel oder Täuschung

Der Detailhandel hat den Wandel des Internets und der Digitalisierung stark zu spüren bekommen. Die Verlagerung vom klassischen Präsenzgeschäft zum Onlinehandel ist unaufhaltbar: 2010 bis 2015 legte der Onlineversandhandel insgesamt um 1,8 Milliarden Franken zu. Im 2015 bestellte Herr und Frau Schweizer Waren im Wert von 7,2 Milliarden Franken; dies ist gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg von 7,5 Prozent. Bücher, Bekleidung und Elektronik haben die höchste Anteile an den Online-Umsätzen. Weitere Sortimente werden folgen wie Kosmetik, Möbel und Haushaltswaren. Unternehmen mit Weitblick haben früh auf die Möglichkeiten im Onlinehandel gesetzt. Digitec und Brack sind inländische Anbieter und Marktführer im Elektronik-Onlinehandel. Amazon und Zalando sind zwei Beispiele aus dem Ausland, die bezüglich Versandqualitäten neue Massstäbe gesetzt haben. Stationäre Händler wie Vögele, Schild oder PkZ ist es nicht gelungen, substantielle Online-Marktanteile zu generieren. Erfolgreiche Online-Unternehmen haben nicht nur die Zeichen der Zeit erkannt, ebenso nutzen sie die Möglichkeiten der Digitalisierung: zielgruppengerechtes Publikum ansprechen und verkaufen. Ergänzt mit top Dienstleistungen, hoher Verfügbarkeit und schneller Lieferung sind weitere unaufhaltsame Erfolgsfaktoren für den Onlinehandel. Medienhäuser und Detailhandel – wo ist …