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Revolut – Eigenüberweisung

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Die Beitrags-Serie «Revolut im Alltag» umfasst drei Teile:

  1. Vorstellung Banking-App Revolut, Funktionsweise und Eröffnung. Artikel publiziert am 18.07.2017
  2. Jetzt: Banking-App Revolut in der Praxis IGeldeigenüberweisung. Artikel publiziert am 04.08.2017
  3. Banking-App Revolut in der Praxis II – Bezahlen mit der Debit MasterCard im In- und Ausland. Artikel publiziert am 14.09.2017

Überweisung von einem Schweizer Bankkonto und Kreditkarte

Gebühren und Funktionsanwendung sind in Internetforen oft zitierte Themen. In der Schweiz lebende Revolut-Nutzer interessieren sich insbesondere für eine kostengünstige Überweisungsart mit Schweizer Franken.

Um die Leistungen von Revolut zu nutzen, braucht es auf den Zahlen-Konti ein Geldguthaben. Hier liegt die Krux der Geschichte – denn in der Regel haben wir unser Geld auf Konti in Schweizer Franken.

Mann kann es drehen und wenden wie man möchte, einen Idealweg gibt es noch nicht – kurz zusammengefasst:

  • SEPA-Überweisung EUR ab CHF-Konto – die CH-Hausbank nimmt den Devisen-Wechsel vor, in der Regel spesenfreie Überweisung (SEPA)
  • Swift-Überweisung CHF ab CHF-Konto – Überweisungsgebühr, dafür vorteilhafter Wechsel CHF/EUR ab Revolut
  • Kreditkartenüberweisung – anfallende Gebühren CH-Kreditkarten als grosse Unbekannte

Ein Punkt vorab: nicht Revolut bestimmt und erhebt die Transaktionsgebühren CHF/EUR. Vielmehr macht sich hier die Besonderheit der eigenen Währung (CHF) bemerkbar, mit allen Vor- und Nachteilen.

Wer ausschliesslich bedacht ist, CHF zum Interbankenkurs zu wechseln, wird bei Revolut (noch) nicht glücklich. Das tolle an Revolut ist die Vielfalt an Finanzfunktionen. Erkennt und nutz man die Möglichkeiten, wird man mit Revolut Freude haben, durchaus auch aus finanzieller Sicht (Gebühreneinsparungen).

Vorgehensweisen, Gebühren und Erfahrungen habe ich in den jeweiligen Use-Cases zusammengefasst.

Geldüberweisung mit Kreditkarte

Diese Variante ist einfach anzuwenden und die Überweisung/Gutschrift erfolgt zeitnahe. Für Inhaber von Schweizer Kreditkarten ist der Vorgang indessen mit Hürden und Gebühren verbunden.

Gebühren bei Revolut

Revolut erhebt bei der Nutzung (Geldeingang) ab einer Kreditkarte vom Typ Credit eine Gebühr von einem Prozent. Geldüberweisung mit einer Debit Kreditkarte ist bei Revolut gebührenfrei. Ich habe hierzu schon unterschiedliches gehört. Meine Erklärung ist: nicht Revolut bestimmt, ob eine Gebühr erhoben wird, vielmehr ist es möglicherweise der Kartenherausgeber des Auftraggebers, der gegenüber Revolut eine Kommission (Cash-Advance) verlangt.

Ich beispielsweise nutze eine Euro VISA-Karte mit Direktbelastung einer Direktbank aus Deutschland . Obwohl ich mit einer Kreditkarte vom Typ Credit eine Eigenüberweisung tätige, bezahle ich bei Revolut keine Gebühr.

In der Schweiz sind Kreditkarten vom Typ Debit noch wenig verbreitet. Kartenherausgeber bieten die Möglichkeit, die Funktion DirectDebit zu aktivieren. Ob dies ein Vorteil gegenüber Revolut ist, entzieht sich meiner Kenntnis − ausprobieren. PrePaid-Kreditkarten sind meines Wissens nicht ausschliesslich Kreditkarten vom Typ Debit – bei Swissbankers beispielsweise Debit, bei Cornercard Credit.

Mit freebinchecker.com kann man den Kartentyp seiner Kreditkarte prüfen.

So oder so, die Gebühr von einem Prozent ist bei Revolut überschaubar. Vielmehr verursachen die Gebührenmodelle Schweizer Kreditkartenherausgeber hohe Überweisungskosten.

Gebühren bei CH-Kreditkarten

Ob Viseca, Swisscard, Cornercard etc., die Gebührenmodelle werden zurzeit mit Erhöhungen aktualisiert oder ergänzt mit neuen Gebühren-Transaktionsarten.

Variante CHF Überweisung
Obwohl die Abrechnung in CHF erfolgt, ist eine Ausland-Transaktionsgebühr zwischen 1.5% und 2.75% fällig, je nach Kreditkarte. Begründet wird dies mit dem Argument, die Gegenpartei befindet sich im Ausland.

Eine mögliche Alternative ist die Prepaid Mastercard von Swissbankers. Es handelt sich hier um eine Mastercard vom Typ Debit. Es werden keine Ausland-Transaktionsgebühr erhoben. Das Aufladen ab Bankkonto ist kostenlos. Ein User schreibt in der Revolut-Community: «Topup with Swissbankers MasterCard Prepaid is free». Die Jahresgebühr beträgt 45 Franken.

Variante Euro Überweisung
Bei einer Euro-Überweisung sind ebenso folgende Positionen fällig:

  • Unvorteilhafter Kunden-Umrechnungskurs, teilweise nicht transparent einseh- und nachvollziehbar
  • Ausland-Transaktionsgebühr von 1.5% bis 2.75% (oder höher)

Cash-Advance
Eine neuere Transaktionsart ist Cash-Advance: Bereitstellung von E-Geld. Diese Gebührenart wird einem Barbezug Ausland gleichgestellt und kostet eine Kommission von mindestens 3.5% oder mehr. Ob CH-Kartenherausgeber diese Gebühr für eine Geldüberweisung an Revolut anwenden, kann ich noch nicht sagen. Hier ist euer Input gefragt.

Maestro- und V Pay Karten werden von Revolut nicht unterstützt.

CH-Kreditkarte in EUR
Eine Schweizer Kreditkarte in Euro sehe ich nicht als mögliche Alternative. Die Karten-Devisenumrechnung entfällt zwar, Einzelgebühren bleiben jedoch teilweise bestehen. Eine Jahresgebühr ist fällig und es wird ein Verbindungskonto Euro vorausgesetzt.

Fazit
Zeitnahe Gutschrift wäre der grosse Vorteil. Der unvorteilhafte Umrechnungskurs und die fällig werdende Ausland-Transaktionsgebühr machen diese Art der Überweisung jedoch unattraktiv. Meines Erachtens eher geeignet für Notüberweisungen.

(Eigen-)Geldüberweisung ab Schweizer Bankkonto

Kürzlich hat Revolut bekannt gegeben, dass nun eine Überweisung in Euro mittels persönlicher IBAN möglich ist. Der bisherig Weg einer Referenzangabe entfällt.

Bislang waren nur Bankeigenüberweisungen zulässig (Inhaber Absender/Empfänger muss übereinstimmen). Mit der persönlichen EUR IBAN ist die Einschränkung aufgehoben.

Die Überweisung beziehungsweise Gutschrift soll maximal zwei Werktage dauern, gegenüber jetzt mit drei Tagen.

Zurzeit gibt es jedoch Probleme mit Überweisungen an die persönliche IBAN-Kontonummer. Die Einschränkung tritt nicht bei allen Banken auf. Beim Erfassen eines SEPA-Auftrags erscheint eine Fehlermeldung, dass IBAN und BIC nicht übereinstimmen. Revolut kennt die Störung, siehe Community.

Überweisung in CHF

Um den Währungswechsel in Revolut selbst vorzunehmen, wird ein Geldtransfer in CHF getätigt. Da es sich hier um keine SEPA-Zahlung handelt, verlangen die Schweizer Banken entsprechende Gebühren in der Höhe von 2 bis 24 Franken.

Beachte − es ist durchaus möglich, dass nebst den «sichtbaren» Gebühren weitere Kosten anfallen, die beim Geldeingang dem Revolut-Konto belastet werden. Insbesondere dann, wenn weitere Korrespondenzbanken involviert sind. Gilt auch für die Korrespondenzbank von Revolut (Lloyds Bank).

Der Gebührenrechner von PostFinance gibt Auskunft über mögliche anfallende Spesen (ohne Fremdspesen). Ein Schweizer Resolut-Nutzer schreibt: Gebühr PostFinance 2 Franken, Gebühr Lloyds 8 Franken.

Fazit
Bei grösseren Beträgen ist eine CHF/CHF Swift-Zahlung durchaus von Vorteil, sofern a) die Gebühr fix ist und b) die Gebühren der beteiligten Korrespondenzbanken bekannt sind.

Überweisung in EUR

Eine korrekt erfasste SEPA-Überweisung ist in der Regel gebührenfrei und die Gutschrift erfolgt in maximal drei Werktagen − meine Erfahrungen:

Überweisung mit Angabe Referenz (bisherige Methode)
Gutschrift plus 2 Werktage. Spesenfrei.

Überweisung mit persönlicher EUR-IBAN
Gutschrift plus 1 Werktag. Spesenfrei. Zurzeit jedoch mit Einschränkungen.

Fazit
Diese Art der Überweisung ist mein persönlicher Favorit: problemlos, zügig und sicher. Da ich keinen kommerziellen Devisenhandel tätige, ist der Kundenkurs meiner Bank akzeptabel.

Der grosse Vorteil kommt nämlich erst später: die Nutzung der Revolut MasterCard für den Gebrauch im Ausland, stationär und online − Direktverrechnung in der kontoführenden Währung. Keine Umrechnung mehr, keine fällige Ausland-Transaktionsgebühr.

Bezahlen mit der Debit MasterCard von Revolut − mehr dazu im kommenden Artikel.

Abgrenzung/zu beachten

Das sind meine gemachten Erfahrungen. Die Zahlungsabwicklungen sind im Hintergrund komplex und viele Beteiligte sind involviert. Das heisst, meine Aussagen beziehen sich stets auf meine Gegebenheiten (Bank und Korrespondenzbank, Kreditkarte etc.). Keine Gewähr auf Richtigkeit. Dieser Bericht soll als Gedankenanstoss und dem Aufzeigen von Möglichkeiten dienen.

35 Kommentare

  1. Hallo Patrick.

    Beachte dass das persönliche EUR Konto nun eine GB IBAN hat und nicht mehr LT.
    Die angesprochenen Probleme sollte es nun nicht mehr geben wegen LT IBAN und GB BIC…

    Auch ich mache Sepa Überweisung in Euro und lasse diese zum Kurs meiner Hausbank ausführen.
    Klar… Es ist nicht der Revolut Interbank Kurs aber ganz ok…

    Zudem lasse ich dann eigentlich alles in meinem EUR Revolut Konto… Auch wenn ich in der Schweiz einkaufe… Der Kurs interessiert mich dann eigentlich überhaupt nicht mehr weil man auf Dauer eh weniger Gebühren hat!

    Warte ja gespannt auf mein persönliches CHF Revolut Konto 😍

    • Patrick Huber sagt

      Hallo Peter, danke für den Kommentar und Hinweise im Umgang mit Revolut. Ja, die Überweisung mit SEPA ist sicherlich eine gute Wahl. Die Probleme und Einschränkungen mit der persönlichen Euro IBAN-Nummer sollten behoben sein. Nun sollte es noch einfacher werden, da ausnahmslos alle Kriterien einer kostenlosen SEPA-Zahlung erfüllt sind. Für Auslandzahlungen (stationär und online) gibt es für mich nur noch Revolut: keine Gebühren, keine Spesen, keine Währungsumrechnung, keine Fantasiegebühren. Ebenso nutze ich für Zahlungen in der Schweiz die Mastercard von Revolut. Ich bin überzeugt, eine persönliche CHF-IBAN wird von Revolut kommen. Das Potential ist gross.

  2. Lucas Deflorin sagt

    So ich habe mir eben auch mal 30€ überwiesen, Raiffeisen verlangt dafür 1 CHF und der Kurs ist mit 1.17 nicht berauschend, Revolut hat in der App 1.14. Bin in Kanada im Augenblick und meine Karten berechnen mir um 82 CAN$ für 100 CHF, mit Revolut hätte ich wohl schon einige CHF gespart, Revolut zeigt im Augenblick 78.8 CAN$ an.
    Bin gespannt auf Ihren nächsten Bericht.

    • Patrick Huber sagt

      Hallo Lucas, besten Dank für deinen wertvollen Input. Nebst den Vorteilen bei der Umrechnung, erhebt Revolut keine Ausland-Transaktionsgebühren. Noch in dieser Woche publiziere ich einen neuen Artikel: MasterCard von Revolut – Einsatz im In- und Ausland. Schreibst du nach der Rückkehr deine Erfahrungen?

  3. Pingback: MasterCard von Revolut – spielend einfach und sicher – News | Meinungen

  4. Lucas Deflorin sagt

    Hallo Patrick,

    sorry das war wohl missverständlich, da ich die Karte erst bestellt habe (und dann gleich 30€ überwiesen habe) kann ich noch keine Erfahrungen teilen, aber sobald ich solche gemacht habe mache ich das gerne. Gruss Lucas

  5. Pingback: Revolut.com – ein Start-up im Alltag – News | Meinungen

  6. Lucas sagt

    Hallo Patrick, hab jetzt die Karte das erste mal benützt.

    Da man viel über nicht gutgeschriebene Überweisungen liest habe ich bisher max 200 € pro mal überwiesen.
    1, Onlineshopping:
    Onlineshopping auf Aliexpress hat problemlos geklappt
    2: Karte letztes Wochenede in Graz benützt, Hotel bezahlt, im Restaurant, im Spar (RFID) und die Gebühren am Flugplatz. Alles Zahlungen wurden problemlos erledigt.

    Vielleicht nur Glück ?
    Erstes Fazit. Sehr Positiv
    Perfekt wirds wenn sie ein CHF Konto einführen.

    Gruss

    • Patrick Huber sagt

      Danke für das Feedback zum Einsatz von Revolut. Das Bezahlen mit der MasterCard von Revolut klappt (bei mir) stets einwandfrei, ob im Inland mit CHF oder Ausland beispielsweise mit Euro. Die Bezahlbeträge werden dem jeweiligen dazugehörenden Referenz-Währungskonto belastet.

      Die Eigenüberweisung hat bei mir immer bestens geklappt, ob ab CH-Konto (i.d.R. zwei Tage) oder ab einem D-Konto (1 Arbeitstag).

      Die Technik von Revolut macht Spass: in einer App alles dabei. Die selbständige Verwaltung des Kontos überzeugt, ebenso die Sicherheitseinstellungen. Angebot von Schweizer Banken: nichts.

    • Patrick Huber sagt

      Beleidigende, wertende, rassistische, sexuelle, kommerzielle und politische Kommentare werden ohne Angaben von Gründen nicht veröffentlicht.

  7. Martin Fürst sagt

    Ich möchte, dass meine CH-Auftraggeber bzw. CH-Kunden mit ihrem traditionellen Schweizer E-Banking- oder Postfinance-Konto ganz normal einzahlen können auf mein Revolut Konto. Dazu müsste meine Revolut MasterCard m.E. eine CH IBAN Nummer haben bzw. mit einer solchen verknüpft sein. Mein ganzer globaler, gebührerfreier Life-Style nützt mir erst dann etwas, wenn auch meine CH-Kunden fakturierbar werden, und zwar in CHF und mit CH-IBAN.

  8. Manuel sagt

    Wichtiger Hinweis: Bei meiner Kreditkartenfirma wurde Revolut als „Betting“ eingestuft mit CHF 15 Gebühren pro Transaktion. Also vorher die Kreditkartenfirma fragen sicherheitshalber.

  9. Ich habe einen Account bei currencyfair.com eingerichtet und kann damit CHF zu CHF IBAN Überweisung tätigen. Ist das Geld dann bei Currencyfair angekommen kann ich es dann auf mein persönliches IBAN EURO Konto überweisen. Currencyfair berechnet dafür ca. 0.25-0.3% Gebühr als Aufschlag auf aktuelle FX Kurse. Das Ganze lässt sich sogar mit Regeln voll automatisieren. Es ist für mich die günstigste Möglichkeit CHF in EUR umzuwandeln egal ob es für REVOLUT, DKB etc. bestimmt ist.
    https://www.currencyfair.com/?channel=RQ3LF1

    • Patrick Huber sagt

      Hallo Alex, besten Dank für den Tipp aus der Praxis. Auf der Community von Revolut liest man so manches zum Thema „Geldübeweisung in CHF“. Oft sind die beschriebenen Möglichkeiten sehr spezifisch und jeweils ausgerichtet auf die eigene Gegebenheit. Currencyfair scheint mir ein gangbarer Weg zu sein.

  10. Leon sagt

    Hallo, ich habe noch einige Fragen zum Revolut Konto. Wenn ich mit der Karte im € Ausland bezahlen will, muss ich dann auch ein € Konto anlegen um die Besten Voraussetzungen zu haben oder reicht das Basis SFr. Konto aus?

  11. Habe vor ein paar Tagen CHF 3500 ab Postfinance CHF Konto mit „shared cost“ überwiesen ans UK Konto bei Revolut. Resultat: Postfinance hat statt 3500 CHF zu senden selber in GBP umgewandelt (wohl weil Empfänger ein UK Konto ist) zum Kurs von 1.3377, dh. bei Revolut kamen 2616.43 GBP an. Mein Revolut Konto in CHF zeigt 3335 CHF. Hier ist sehr viel Geld verloren gegangen. Eine Überweisung mit „our cost“ bei Postfinance wäre wohl besser gewesen (Loyds hat sich wohl auch noch bedient, Revolut meint es gäbe keine Kosten). Ich hoffe jemand muss diese negative Erfahrung durch meinen Post nicht machen… 😉

    • Patrick Huber sagt

      Danke für deinen Erfahrungsbericht «Postfinance». Das ist sehr ärgerlich. Hast du ggf. bei PF für die nicht auftragsgerechte Ausführung insisitiert?

  12. Postfinance ist planlos, das einzige was sie gemacht haben war mir ein PDF unter die Nase zu halten mit den Ihren Gebühren. Habe ehrlich gesagt das Gefühl, dass eine Überweisung in CHF auf ein ausländisches (UK) Konto gar nicht (mehr) möglich ist….Falls es doch möglich, dann soll man mir doch sagen wie es gehen soll. Selbstverständlich habe ich als Währung CHF ausgewählt und als Land UK bei der Überweisung…

    • Patrick Huber sagt

      Auf der Website von PF steht: „Sie bestimmen, in welcher Währung der Betrag im Ausland gutgeschrieben werden soll. Standardmässig wird in die Währung des Ziellandes umgerechnet. Eine Gutschrift in CHF (Vergütungswährung CHF) ist nur dann sinnvoll, wenn es sich beim Konto des Endbegünstigten im Ausland um ein Konto in CHF handelt.“

      Ich habe dies bei PF ausprobiert: es gibt die Möglichkeit, eine abweichende Vergütungswährung zu bestimmen.

      Ist ggf. ein Fehler bei Revolut oder bei der Korespondenzbank passiert?

      Auf jeden Fall muss eine Auslandüberweisung in CHF gehen.

  13. Kurt Mangart sagt

    Ich lade mein CHF Revolut Konto auf mit Apple Pay und das absolut gebührenfrei! Für Apple Pay nutze ich eine CHF Mastercard von Swisscard AECS (gratis ab Jahresumsatz von kCHF 10).

    • Patrick Huber sagt

      Hallo Kurt

      Danke für den Praxisinput. Das heisst, keine Gebühren für „Cash Advance“ (Lotto-, Wett- und Casinotransaktionen)“? Die Gebührenordnung bei Swisscard ist (noch) sehr übersichtlich. Viseca ist in dieser Beziehung ein Ärgernis: Bearbeitungsgebühr, Kommissionsgebühr, Viseca-Umrechnungskurs usw.

      • Kurt Mangart sagt

        Heute musste ich feststellen, dass mein oben beschriebenes Vorgehen (das im Januar 2018 noch gebührenfrei funktionierte) nicht mehr zugelassen wird. Hinweis: verwendete KK in Apple Pay sei für top-up in Revolut nicht zugelassen. Also auch bei Swisscard dasselbe Ärgernis wie bei Viseca 😕.

  14. Ronny sagt

    Also wo sehe ich meine Revolut IBAN und Kontonummer um eine SEPA Überweisung vorzunehmen (und somit Geld auf die Revolut Karte lade)?

    • Patrick Huber sagt

      Geldüberweisung in CHF: Überweisungsart = Swift, Konto (IBAN) von Revolut, die persönliche Referenznummer ist zwingend anzugeben (Zuordnung)

      Geldüberweisung in EUR: Überweisungsart = SEPA, hier hast du deine persönliche EUR/IBAN-Nummer.

      Die IBAN von Revolut für CHF und die EUR/IBAN findest du wie folgt:

      Hauptbild/Konten, wähle «Aufladen» (top up), Währung bestimmen – dann Überweisung (Transfer). Dann siehst du die jeweilige IBAN-Nummer.

  15. Alex sagt

    twitter.com

    Jonas (Jonas_epp)
    CH IBAN is just a few weeks away says @BenBelais on stage at @finance20ch #finance20 @RevolutApp

    • Patrick Huber sagt

      CH-IBAN wäre für eine breite Akzeptanz ein Quantensprung. Wir sind gespannt.

  16. Daniele Della Rocca sagt

    Postfinance verlangt 2 Franken für eine CHF-Überweisung nach UK (https://www.postfinance.ch/de/privat/produkte/zahlungen/giro-international.html). Das scheint somit die günstigste Lösung zu sein, denn gemäss Berichten verlangt die Revolut-Bank keine weiteren Spesen.

    Problematisch sehe ich inzwischen jedoch, dass nach 6’000 Franken 0.5 % Spesen belastet werden. Und an Wochenende sind die Kurse auch nicht wirklich top. Schlussendlich spart man mit Revolut nicht mehr viel.

    • Rossana Faoro sagt

      Ich habe erst kürzlich via Postfinance Fr. 100.– auf mein CHF-Revolut Konto überwiesen, um zu schauen, wie viel mich eine Überweisung kostet. War sozusagen ein Test. Gutgeschrieben wurden mir Fr. 94.–. Die Post überwies Fr. 100.– und belastete Fr. 2.– für die Überweisung. Irgendwo gingen dann nochmals Fr. 6.– verloren, was 6% entspricht.

      Ein erstes Top-up mit der Postfinance Visa kostete Gebühren von 1.8%. Ich zahle bei Zahlungen im Ausland mit der Kreditkarte einen Bearbeitungszuschlag von 1.2%.

      Wäre toll, wenn es bald ein CHF-IBAN geben würde.

    • Patrick Huber sagt

      In meinem Artikel habe ich Vor- und Nachteile aller Überweisungsarten passend beschrieben. Meines Erachtens hat sich bis heute noch wenig verändert. Weitere mündliche Feedbacks von Schweizer Revolut-Kunden ergeben ein ähnliches Bild:

      Top-up mit CH-Kreditkarte

      Unvorteilhafter Kunden-Umrechnungskurs, in der Regel deutlich schlechter als der Kurs der CH-Banken. Besonders mangelhaft ist das Verhalten der Viseca.

      Zuschlag Transaktionsgebühr von 1.5 bis 2.5 Prozent.

      Top-up Swift-Überweisung in CHF

      Gebühren Schweizer Banken in der Höhe von 2 bis 24 Franken. Unklar bis heute sind die Gebühren der Korrespondenzbank Lloyds von Revolut.

      Top-up SEPA-Überweisung in EUR

      Diese Art der Überweisung ist nach wie vor mein persönlicher Favorit: problemlos, zügig und sicher. Seither nutze ich keine Schweizer-Kreditkarten mehr für FW-Bezüge und Transaktionen, ob stationär im Ausland oder im Internet. Obwohl bei der SEPA-Eigenübeweisung der Bankendevisenkurs angewendet wird, ist dies immer noch deutlich vorteilhafter ggü. den Schweizer Kreditkarten.

      Es gibt durchaus individuelle Varianten, die ggü. meiner Beschreibung abweichen beziehungsweise vorteilhafter sind. Gemeint ist wie: Bank Xy hat eine Promotion mit der Kreditkarte Yz.

  17. Daniel sagt

    Hallo allerseits
    Sehr interessanter Beitrag u. Kommentare !!
    Bei mir aktuell folgende Ausgangslage: möchte USD 100’000.00 möglichst zum Interbanken-Kurs in CHF umwechseln. Der Betrag befindet sich auf einem USD-Konto bei Postfinance, also in der Schweiz. Es sind keine weiteren Transaktionen geplant, also einmaliges Unterfangen.
    Zu meinem Erstaunen sieht es fast so aus, als ob ein FX-Change via Revolut Premium vorliegend die beste Lösung darstellen würde. Vorgehen wie folgt:

    – Überweisung USD ab Postfinance an Revolut. (Gebühren: CHF 2.00)
    – Revolut Premium: unbeschränkte FX-Wechsel von USD in CHF möglich. (Jahresgebühr revolut premium: <CHF 100.00)
    – Überweisung des resultierenden CHF Betrags ab Revolut zurück auf mein Schweizer Bankkonto (in CHF). (m.E. keine Gebühren, also kostenlos, oder?)

    Unter dem Strich würden Gebühren von rund CHF 100 anfallen, wobei ich den Premium-Dienst von Revolut für 1 Jahr wuasi "kostenlos" nutzen könnte.

    Was haltet ihr von diesem "Plan"? Zu hohes Risiko? Bessere (und ggfs. unkompliziertere ) Alternativen für einmaligen FX Change?

    Vorab herzlichen Dank für Eure Inputs.

    Beste Grüsse, Daniel

    PS: muss bei Revolut Standard zwingend eine physische Karte beantragt werden?

  18. Marc sagt

    Ein Kollege von mir hat ein UBS Konto, wenn er von dort per SEPA an die CHF-IBAN von Revolut Geld überweist, werden ihm keine Gebühren belastet.

    Selbst nutze ich Postfinance, beim ersten Mal habe ich fälschlicherweise Our Cost ausgewählt, da wurden dann gleich Fr. 20.– von Postfinance einbehalten. Wähle ich Beneficiary, kommt der Betrag abzugsfrei an und es wurden auch keine Gebühren belastet.

    Inzwischen nutze ich jedoch Transferwise als Zwischenschritt, geht am schnellsten und ist ebenfalls kostenlos. Erst überweise ich das Geld per CH IBAN auf mein CHF Konto bei Transferwise (1-2 Arbeitstage), sobald das Geld dort ist, lade ich den entsprechenden Betrag in Revolut mit der Transferwise Debitkarte auf, was ebenfalls nichts kostet.

    Einziger Nachteil bei Transferwise ist, dass man Einzahlungen dort immer zeitnah ankünden muss, sonst wird einem das Geld zurücküberwiesen.

    Freunde, mit denen wir oft reisen, habe ich auch schon von Revolut überzeugt und wenn wir nun für die Ferien etwas bezahlen müssen (z.B. Automiete), kann das einer von uns mit seiner Revolut Karte bezahlen und die andern schicken ihm ihren Anteil gleich wieder.

  19. Pingback: Revolut Banking Schweiz – News | Meinungen

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