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MasterCard von Revolut – spielend einfach und sicher

kreditkarte-revolut-erfahrungen

Die Beitrags-Serie «Revolut im Alltag» umfasst drei Teile:

  1. Vorstellung Banking-App Revolut, Funktionsweise und Eröffnung. Artikel publiziert am 18.07.2017
  2. Banking-App Revolut in der Praxis I – Geldeigenüberweisung. Artikel publiziert am 04.08.2017
  3. Banking-App Revolut in der Praxis II – jetzt: Bezahlen mit der Debit MasterCard im In- und Ausland

Die Revolut(e) Kreditkarte

Ich bin begeistert. Die MasterCard von Revolut hält, was sie verspricht: die Karte lässt sich ohne jegliche Einschränkung im In- und Ausland einsetzen, schnelle Transaktionsabwicklung inklusivve. Revolutionär sind die in der App integrierten Verwaltungsfunktionen – ein wichtiger Sicherheitsaspekt.

  • Sicher – mit der App von Revolut die Kreditkarte jederzeit selbst verwalten
  • Verlässlich – problemlose Akzeptanz im In- und Ausland, stationär als auch online
  • einfach – alles in einer App
  • Informiert sein – zeitnahe Anzeige aller Kartentransaktionen mittels Push-Nachricht
  • Geld sparen – keine Ausland-Transaktionsgebühren

Die Abrechnungs-Funktionsweise der MasterCard

Revolut ist ein Multiwährungskonto. Das Konto kann mit bis zu drei Zahlen-Konti genutzt werden. Wie die revolutionäre Logik funktioniert, habe ich im Artikel «Revolut.com – ein Start-up im Alltag» vom 18. Juli 2017 beschrieben.

Für Schnell-Leser: Kurz zusammengefasst
Bezahlt man mit der Resolut MasterCard in einer der drei  Zahlen-Konti Währung, so wird automatisch das dazugehörende Zahlen-Konto belastet, beispielsweise:

  • Zahlungsbetrag in EUR, Belastung auf dem EUR Zahlen-Konto
  • Zahlungsbetrag in CHF, Belastung auf dem CHF Zahlen-Konto
  • Zahlungsbetrag in USD, Belastung auf dem USD Zahlen-Konto

Bezahlen Sie in CHF und das CHF-Zahlenkonto verfügt nicht über den entsprechenden Saldo, kein Problem. Die Transaktion wird nicht abgewiesen, sondern dem nächsten Währungskonto belastet: Währungsumrechnung zum Interbankenkurs. Genial.

Die MasterCard von Revolut selbständig und in Echtzeit bewirtschaften

Bei Schweizer Retailbanken zurzeit noch digitales Neuland, ist bei Revolut Gegenwart: die Kreditkarte/n jederzeit und rund um die Uhr selbständig bewirtschaften. Hotline-Nummern auswendig lernen und kennen, Anrufe an Call-Center, Kennen von Öffnungszeiten etc. gehört der Vergangenheit.

Die Funktionen auf einen Blick

Die gezeigten Funktionen beziehen sich auf die physische Kreditkarte. Die Möglichkeiten sind selbsterkärend. Dennoch kurz zusammengefasst:

  • Karte (temporär) sperren
  • Karten-Passwort wechseln
  • Limite setzen
  • Geoblocking, einfachste Lösung, statt x-Länder zu bewirtschaften
  • NFC ein-/ausschalten
  • Bargeldbezug sperren
  • Zahlungen E-Commerce ein-/ausschalten

Die MasterCard von Revolut im Alltag

Während nun gut zwei Monaten besitze ich die MasterCard: 100 Prozent Akzeptanz und Verfügbarkeit – im In- und Ausland, stationär und online sowie für den Bezug von Bargeld.

Besonders geschätzt habe ich die Kreditkarte beim Aufenthalt im Grenzgebiet Schweiz und Italien/Österreich.

Die Transaktionen werden  umgehend in der App angezeigt. Zusätzlich gibt es noch Push-Nachrichten. Alles auf einen Blick, alles in einer App. Das ist Digital-Banking 2017.

Kosten und Gebühren

Die Erstkarte ist kostenlos, egal ob virtuell oder physisch. Es wird lediglich eine Versandgebühr von 9 Franken erhoben (je nach Währungskurs GBP/CHF).

Jede weitere Karte kostet 9 Franken plus die Versandgebühr. Beim Premium-Modell sind Kartenbestellungen und Lieferungen kostenlos.

Gebühren sparen – ein Vergleich (Swisscard)

Gerne hätte ich einen Gebührenvergleich mit einer Kantonalbank-Kreditkarte von Viseca gemacht. Viseca lässt sich nicht in die Karten schauen und publiziert keine Währungskurse zur Einsichtnahme. Viseca schreibt auf ihrer Website: «Die verwendeten Umrechnungskurse werden von der Viseca Card Services SA festgelegt und einmal täglich zur selben Uhrzeit fixiert. Bei der Festlegung des Umrechnungskurses orientiert sie sich dabei an den üblichen Marktquellen.». Offenheit geht anders.

Für den Gebührenvergleich verwende ich eine Visa-Karte der Credit Suisse (Swisscard). Im Gegensatz zu Viseca publiziert Swisscard täglich die angewendeten Fremdwährungs-Umrechnungskurse.

Hier nun der Gebührenvergleich:

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14.09.2017 – Grafik patrick.huber@zeitbar.ch

Bei einem angenommen Auslandeinkauf von 3’800 Euro ergibt dies eine mögliche Gebührenersparnis von 165 Franken.

Meine Meinung

Das Gebühren-Vergleichsbeispiel zeigt auf den ersten Blick eine geringe Kostenersparnis. Ändert sich das persönliche Kaufverhalten im Ausland, die Währungskurse verändern sich (Stärkung Euro) oder die Schweizer Kreditkarenherausgeber erhöhen wieder einmal ihre Gebühren, so könnte sich das Bild nachhaltig zu Gunsten Revolut ändern.

Deutlich wertvoller, jedoch in Franken nicht direkt quantifizierbar, sind die in der App verfügbaren Sicherheitseinstellungen. Ich habe vollumfängliche Kontrolle über meine Kreditkarte, ohne Zutun von Drittpersonen. Sämtliche getätigten Karten-Transaktionen werden mir zeitnahe und in wenigen Sekunden mittels Push-Nachrichten angezeigt.

Wie Digital-Banking geht, zeigt Revolut eindrücklich. Die Bewirtschaftung des Kontos ist komplett in einer App abgedeckt. Kein Medienbruch, keine unnötigen viele Logins.

Ich bin überzeugt, Revolut wird in absehbarer Zeit ein CHF-Konto mit zugehörender CH-IBAN anbieten. In der Community gibt es von Revolut vielversprechende Aussagen. Ist das CHF-Konto einmal im Angebot, revolutioniert Revolut das Schweizer Retailbanking. Denn für reine Online-Bankingkunden gibt es in der Schweiz keine entsprechenden Angebote.

Du hast Fragen zu Revolut? Schreibe mir. Freue mich auf Zuschriften. Feedbacks und Erfahrungsberichte sind willkommen.

17 Kommentare

  1. Pingback: Revolut – Eigenüberweisung – News | Meinungen

  2. Pingback: Revolut.com – ein Start-up im Alltag – News | Meinungen

  3. Hallo Patrick

    Danke für diesen Dreiteiler – ich bin von Revolut schon fast überzeugt :-)
    Weist du, wie das mit folgenden zwei Punkten aussieht?
    1. weist du, ob es einen Auszug für die Steuererklärung gibt/geben wird? In den Revolut-FAQ steht man könne Kontoauszüge erstellen, aber gelten die dann auch für die Steuern?
    2. kannst du etwas zur App-Nutzung sagen? Bsp. wie geht das mit dem Login, ist jener ein/zweistufig, wird allenfalls ein „Login via Fingerprint“ angeboten? (immerhin läuft das ja auf dem Smartfon (gem. FAQ nicht auf Tablets), und ich möchte schon die Banking-App geschützt wissen, sollte mir mal einer das Fon klauen… (resp. was passiert bei einem „ungeplanten Gerätetausch“ so man nur noch Spinnweben sieht?)

    Danke & Gruss,
    Mike

    • Patrick Huber sagt

      Hallo Mike, seit Sommer habe ich meine CH-Kreditkarte aufgehoben. Klappt bestens. Zu deinen Fragen: 1) eine Zins- und Kapitalbescheinigung ist wohl eher nicht vorgesehen. In der Schweiz ist es ja so, dass immer mehr Kantone auf das Einrichen von Belegen verzichten. Sollte dennoch eine Beilage erforderlich sein, einfach per 31.12. in der App ein pdf-Statment erstellen. Frage 2) Login-Verfahren ist einstufig, also mit dem 4-Zeichen-Passwort. Das Login mit Fingerprint klappt bei mir bestens (Android, Sony Xperia). Geht dein Handy verloren, so gibt es bei Revolut eine Notfall-Nummer für das Sperren der Karte/n: +442033228352. Losgelöst von Revolut habe ich für mein Smartphone das „Finden“ aktiviert mit der Möglichkeit, dass Handy bzw. Inhalt zu löschen. Zur Sperrung des Kontos ist der Weg etwas mühsamer: melde dich bei Revolut über Twitter oder Facebook (persönliche Nachricht). Um dein Konto auf ein neues Handy mit neuer Nummer zu übertragen, kontaktieren den Chat-Support von Revolut: So kannst du den Chat aktivieren: App installieren, neue Nummer eingeben und die Option anwählen, „keinen Code erhalten“.

      • Hallo Patrick,
        danke für die Ausführungen!
        Wäre eigentlich direkt was für Teil 4 der Trilogie: „Sicherheit und Funktionsweise der App – was sollte man beachten“… Weil – ein vierstelliges Passwort? Ich mag mich an 1994 erinnern, da wurden 4stellige Passwörter (und Pins….) als „unsicher“ eingestuft… Ok Fingerprint geht, aber denoch – für ein Konto, das komplett vom Smartfon aus verwaltet wird…?
        …das dürfte bei N26 (das ebenfalls in meiner Auswahl steht) ähnlich sein; hier wäre wirklich interessant was die Fintechs in Sachen Sicherheit planen…

        • Patrick Huber sagt

          Hallo Mike, ja, das wäre eine Idee. Klar, ein vierstelliges Passwort ist nicht ganz unerheblich. Jedoch im Kontext mit dem zusätzlichen Smartphone-Schutz (PIN SIM-Karte & Gerät) sehe ich das bedingt gelassen. Ergänzend ist zu erwähnen, für Revolut gibt es keinen Desktop-Zugang; Login nur mit dem registrierten Handy. N26: für in der Schweiz lebende Personen ist N26 (zurzeit) noch nicht möglich.

  4. Ernesto sagt

    Liebe R-Nutzer
    Achtung : ich bin ein NEWCOMER … (mit MC-Frage)

    Also ich bin jetzt auch seit ca 3 Wochen bei R dabei.
    Habe verschiedene Formen der Ueberweisungen auf meine EUR / CHF – Kontos ausprobiert. Alles ohne Probleme, mein momentanes Hauptkonto ist EUR, ab Postfin (CH) und ab DKB (D) werden EUR kostenfrei und innerhalb eines Tages gutgeschrieben (via persönlichem EUR-IBAN)

    Nun das Problem: beim „Registrieren“ wird irgendwann mal eine zweite 4-stellige Pin verlangt. Ich nahm an, das sei für die MC-Karte. Es wird dann auch nach dem versenden mit „wo ist meine Karte im Moment“ (gegen Gebühr) oder einfachem Postversand gefragt.
    Ich habe mich für „einfachen Postbversand“ entschieden. Daraufhin kam der Hinweis, die Karte sollte bis am 6. Nov bei mir eintreffen. Sodann kam die Identifikation mit Pass-fotografieren und Gesichtsaufnahme. Dann was alles fertig.
    Nach ein paar Stunden bekam ich eine Email, alles sei ok, Limits aufgehoben.
    Ich habe dann wie Anfangs erwähnt verschiede top-up Formen ausprobiert.

    Nun warte ich aber immer noch auf die MC.
    Muss ich die jetzt extra bestellen (via App) oder sollte die Karte nach der Identifikation automatisch gesendet werden?
    Auf meiner App habe ich keine Karte und es kommt der Hinweis:
    „order a Revolut card now“
    Ich möchte aber nicht plötzlich 2 (physische) Karten haben, wie weiss ich, ob eine Karte unterwegs ist oder nicht ?? Danke

    • Patrick Huber sagt

      Hallo Ernesto, danke für das ausführliche Feedback. Ich bin der Meinung, im „normalen“ Konto-Eröffnungsprozess wird (noch) keine MasterCard eröffnet/angelegt beziehungsweise danach gefragt – keine Regel ohne Ausnahme. Im App wird dir ja noch keine Kreditkarte angezeigt. Um Gewissheit zu haben, nutze doch den Online-App-Chat von Revolut und erkundige dich nach dem Status. Beim vierstelligen-Code könnte es sich auch um den DebitCard-Code zur Verifizierung handeln, sofern du die Top-Up (Einzahlen) auch mittels Kreditkarte nutzt.

  5. Mike sagt

    Achtung, Revolut hat die Gebühren für Aufladungen aus der Schweiz erhöht; waren vormals 1% auf Top-Ups über Kreditkarte erhoben worden, sind es jetzt 1,83%; auch Karten, die vorher keine Gebühren hatten (bsp. Swissbankers-Prepaid-Karte oder die der UBS) haben jetzt die Gebühren drauf…

    Hat wohl mit PSD2 zu tun. Entweder ist PSD2 so aufgestellt, das „nicht-Mitglieder“ höhere Gebühren zahlen müssen, oder Revolut will für gewisse Verluste ausgleichen…

    Da es keinen Weg gibt günstig mit CHF aufzuladen, gucken wir Schweizer jetzt also in die Röhre:
    CHF-Transfer: teuer wegen SWIFT-Gebühren
    EUR-Transfer: Verlust bei der EUR-Umwandlung
    Karten-Aufladung: wird teurer…

    Macht das Angebot echt unattraktiv…

    • Patrick Huber sagt

      Hallo Mike, danke für den Input. Ein Ärgernis: Gebühren Schweiz, Gebühren Revolut. Schweizer Banken kritisieren die stets wachsenden Auflagen/Regularien der Finma. Schützt jedoch im Gegenzug die Schweizer Banken vor dem Markteintritt von ausländischen (Retail-)Banken. Protektionismus wird geschickt genutzt: ansteigende Gebühren, fehlende Produktvielfalt und -innovationen. Die Erhebung „Devisen-Spreads“ von moneyland.ch gibt eine ungefähre Übersicht, welche Banken einen attraktiven Wechselkurs anbieten.

  6. Hallo Patrick, ich bin vor ein paar Tagen per Zufall auf Revolut gestossen und überlege mir, ein Konto einzurichten, vor allem für Auslandreisen. Allerdings verunsichert mich nun der Einwand von Mike (Gebührenerhöhung für Schweizer). Davon abgesehen habe ich zwei Fragen:

    1. Bei Postfinance habe ich ein EUR-Konto. Ist es von Vorteil, wenn ich das Revolut-EUR-Konto ab diesem PF-Konto alimentiere?

    2. Wie steht es mit dem Bargeld-Bezug an Bankomaten im Ausland? Kann ich dafür die Revolut-Mastercard verwenden? Welche Gebühren erhebt Revolut in diesem Fall?

    • Patrick Huber sagt

      Hallo Josj

      viele Wege führen nach Rom: dies gilt auch für die Geldüberweisung CH-Konto/Revolut. Schaut man sich im Support-Forum Revolut etwas um, so gibt es gänzlich unterschiedliche Meinungen, was nun die beste Art der Überweisung ist. Wir unterscheiden:

      a) Bank-Transfer in Schweizer Franken – positiv: CHF in Revolut, Devisenwechsel CHF-FW zu Revolut Konditionen / negativ: Kosten SWIFT Überweisung, drei bis vier Tage Guschrift
      b) Bank-Transfer in Euro – positiv: i.d.R kostenlose SEPA Überweisung, da EUR-EUR und Gutschrift in zwei Tagen / negativ: Umrechnungsverlust, da Devisenkurs der CH-Bank
      c) Kreditkarten-Transfer ab CH: positiv: zeitnahe Gutschrift in Revolut / negativ: Kosten CH-Kreditkarten-Herausgeber (Devisenkurs, Kommission, Zuschlag)

      Jeder bevorzugt seinen Weg, je nach vorhandener Kontobeziehung. Ob wegen Revolut ein Schweizer seine Bankbeziehung wechselt, ist ein anderes Thema.

      Wer viel im Ausland ist und/oder online bestellt und in wechselnden Währungen bezahlt (EUR, USD, GBP etc.), ist Revolut eine gute Sache. Auch wenn beim CHF-EUR Wechsel ab CH-Konto der Vorteil Interbank FX verloren geht, ist es allemal besser als die CH-Kreditkarten-Gebühren: Währungskurs nach Gutdünken, Zuschlag Bearbeitungsgebühr, Zuschlag Bargeldbezug etc.

      1. Postfinance Euro-Konto: siehe Begründung von oben.

      2. beim Standardmodell: kostenloser Bargeldbezug 200 EUR/Monat (bzw. Gegenwert je Währung), darüber 2% / Premium: 400 EUR/Monat, darüber 2%

      Beim Bargeldbezug hast du eine Freigrenze (200 oder 400, je nach Modell), darüber 2% Gebühr. Ist also deutlich preiswerter als die CH-Kreditkarten.

  7. Lucas sagt

    Hallo Patrick, ich war im Januar in Asien unterwegs und haben alles mit der Revolut Karte bezahlt, auch schon im Voraus alles was nicht CHF war.
    Hat immer Problemlos geklappt, Überweisungen sind manchmal am nächsten Arbeitstag um 10Uhr machmal aber auch erst Abends gutgeschrieben.
    Ich schätze ich habe um die 100 CHF für die 9 Tage gespart und zwar nur an Gebühren. Ich hab wo möglich die Rechnung in CHF oder in Lokaler Währung anzeigen lassen und da sieht man was man in etwa spart.
    Eines der super features sind die Sicherheitseinstellungen die man per APP Vornehmen kann, das geht bei keiner CH Karte, nicht das ich wüsste zumindest.
    Gemäss einer Inoffiziellen Revolut FB Gruppe soll Revolut an einer CH IBAN dran sein, hoffen wir das dies stimmt.

    • Patrick Huber sagt

      Hallo Lucas, danke für die Ausführungen und den Erfahrungsaustausch. Bei einem regelmässigen Ausland-Einsatz der Mastercard von Revolut kommen schnell mal einige hundert Franken Gebührenersparnis zusammen. Vergleichsbasis ist eine SEPA Euroüberweisung mit Devisenverkaufskurs der Schweizer Banken. Auch wenn dieser Kurs natürlich nicht dem Interbank-Kurs entspricht, entfallen dafür die hohen Ausland-Gebühren und den unvorteilhaften Fremdwährungskursen von Viseca und Co. Nur schon die Gebührenersparnis ist längst ein gutes Argument für Revolut. Ich finde, der Einwand „Transfer CH/Revolut“ wird zu stark gewichtet. Und wie du schreibst, die selbständige Kartenverwaltung ist toll und meines Erachtens unbezahlbar. Insbesondere bei Reisen in andere Zeitzonen sehr vorteilhaft: die Bürozeiten der Schweizer Banken können dir so egal sein. Mal schauen, ob es in der Schweiz eine Winkelried-Bank gibt, die sich als Korrespondenzbank für Revolut anbietet.

  8. Pingback: Revolut Banking Schweiz – News | Meinungen

  9. Wolfgang P sagt

    Hiiiilfe, ich stehe auf dem Schlauch. Nichts geht bei Revolut. Wer kann mir helfen.
    Habe vor 3 Wochen eine Prepaid Mastercard von Revolut bekommen.. Konnte auch die Karte mit etwas Geld aufladen.
    Jedes Mal, wenn ich die App. öffne, will das System meine Karte aktivieren. Das habe ich mindestens schon 10 mal gemacht. Ich bestätige dann: ich will aktivieren, dann taucht der Computer ins Nichts und bekomme keine bestätigung. Meinen Ausweis habe ich schon 3 mal fotografiert und hoch geladen.
    Gut, man könnte ja auch chatten, aber dann ist der ofen ganz aus, da sitzt nur ein völlig verblödeter Computer, der nur ein kann: ich weiß nicht was sie meinen.
    Dann plötzlich, Rita, Roseanna und Clair, real humans, echte Menschen, aber leider die können mich auch nicht verstehen. Ich habe beim Chatten mehrfach darum gebeten einfach mein Geld zurück zu überweisen. Ergebnis 0 Reaktion.
    Trotzdem bin ich von dem Grundsystem überzeugt und möchte die Karte nutzten.

    Wer bitte schön kann mir helfen. Danke, danke, danke.

  10. Lukas Trottmann sagt

    Text von revolut.com – möglicherweise hilft dir das weiter.

    «Wenn du deine Aufladungskarte verifizierst wissen wir, dass die Karte mit der du deinem Revolut Konto Geld hinzufügen willst auch deine eigene Karte ist. Wir empfehlen allen Benutzern dies in der App zu tun um sicherzustellen, dass das Handling der App so reibungslos wie möglich ist.

    Um den 4-stelligen Code zu finden der für den Verifizierungsprozess verwendet wird, überprüfe einfach deinen Kontoauszug und suche nach der Transaktion von Revolut. Es erscheint als Revolut*1234 * (Dies kann bis zu einem Tag dauern). Dann kannst du deine Aufladungskarte unter ‚Aufladen‘ direkt in der App verifizieren. Du kannst werden dabei deine Karte einfach mittels App einscannen.»

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