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Neon Spaces Zinsen

Im Frühsommer 2022 lancierte die Smartphone-Bank Neon die Sparfunktion «Spaces». Anfänglich angedacht als visuelle Kontounterteilung (Spartöpfe), bekommen die Spaces mit der Zinswende weitere Anwendungsmöglichkeiten. Auf Neon Spaces gibt es auf den 1. Juli 2023 für Spargelder eine Extraportion gute Zinsen.

Filialbanken verkaufen gebührenpflichtige Kontopakete, bestehend aus Privat- und Sparkonto und einer Kredit- oder Debitkarte. Zuzüglich Wechselkurs- und Transaktionszuschläge für Zahlungen und Überweisungen in Fremdwährungen. Bei Neon ist alles in einer App, einfach klar kostengünstiger.

Wie funktionieren Neon Spaces?

Spaces sind zum Neon-Konto ergänzende Unterkonten zur Unterteilung der Gelder, beispielsweise für Sparziele, Fix-Ausgaben und mehr. Spaces lassen sich ohne papiergebundenen Bankformulare in der Neon-App eröffnen und stehen sofort zur Verfügung.

Gelder lassen sich natürlich beliebig zwischen Hauptkonto und Spaces übertragen; Neon nennt es «verschieben». Mittels Dauerauftrag ist auch ein wiederkehrendes Sparen möglich (lässt sich selbständig einrichten).

Gut vergleichbar ist das Neon-Angebot mit einem kostenpflichtigen Privat- und Sparkonto einer Filialbank:

  • Neon Hauptkonto: (Privat-/Salärkonto)
  • Neon Spaces: (Sparkonten)

Bei Neon ist das Zusammenspiel nahtlos in einer Mobile First-App integriert und die Kontoverwaltung geschieht unabhängig in Eigenregie. Spaces sind kostenlos und es lassen sich bis zu 10 Stück eröffnen.

Praktische Möglichkeiten, Spaces zu nutzen

Gelder unterteilen und verschieben sowie Sparziele anlegen (mit Fortschrittsanzeige) sind aktuell die Möglichkeiten, Spaces zu nutzen. Weitere praktische und nützliche Funktionen sind angedacht. Zukunftspläne von Spaces dürften sein (Funktionen, die fehlen):

  • Geldverschieben per Drag-and-drop
  • Regelbasiertes Sparen wie: automatischer Restübertrag der Salärgutschrift (alles, was übrig bleibt)
  • Direktbelastung auf die Spaces, beispielsweise für einen Reise-/Ferientopf
  • Wechselgeld-Sparen: Kartenzahlung wird automatisch aufgerundet und der Restbetrag wird direkt in den Topf (Space) gelegt
  • Gemeinsamer Zugriff auf Spaces mit weiteren Neon-Kunden

Doch zuerst einmal werden auf Anfang Juli 2023 die Zinsen kräftig angehoben.

Neon Spaces: Antworten auf häufig gestellte Fragen

Mit Neon Spaces Extrazinsen kassieren

Nur mit Neon: ohne Besuch einer Filiale Spaces anlegen und sofort vom Zinsaufwind profitieren. Neon erhöht auf den 1. Juli 2023 nochmals deutlich die Zinsen:

Die Neon Spaces Zinsen

Als erster Player erhöht Neon im Juni 2023 die Zinsen auf bis zu 0,9 Prozent. Aktuell betragen die Zinsen wie folgt (Mai 2024)

  • Bis zu 0,75 % auf Spaces-Guthaben bis 25’000 Franken
  • Darüber (unbeschränkt) gibt es neu ebenfalls eine Verzinsung mit 0,50 %

Die Guthaben aller Spaces werden miteinbezogen. Das Hauptkonto bleibt wie bisher unverzinst. Daher unbedingt beachten, um vom Zins zu profitieren: Geld vom Hauptkonto auf Spaces übertragen.

Die Verzinsung gilt für alle Gelder, also auch für Bestandeskkunden und nicht nur für Neugelder.

Neon Spaces Rückzugslimiten

Auf Spaces gilt neu eine kumulierte Rückzugslimite von 50’000 Franken je Kalendermonat. Wird die monatliche Spaces-Limite überschritten, ist eine Gebühr von 2 % auf den übersteigenden Betrag fällig. Zahlungen und Überweisungen aus dem Neon-Hauptkonto sind von diesem Limit hingegen ausgeschlossen (freie Verfügbarkeit).

Neon Spaces Zinsen: Die Summe aller Spaces werden berücksichtigt
Neon Spaces: Rückzugslimite erklärt (Neon)

Rückzugslimiten stammen aus der Anforderung an die Liquiditätshaltung von Banken, genannt Liquiditätsquote (LCR). Das Halten dieser ergänzenden Liquidität kostet den Banken zusätzliches Geld. Den Banken wird jedoch die Möglichkeit gegeben, ihre Liquiditätshaltungskosten zu reduzieren, indem sie ihren Kunden eine Bezugsbedingung auferlegen.

Die Rückzugslimite von 50’000 Franken ist bei Neon im Vergleich zu Filialbanken überdurchschnittlich hoch. Mit 0,75 % beziehungsweise 0,50 % wird die Einschränkung überaus fair entschädigt.

Spaces steht erst am Anfang

Der Umfang an Funktionalitäten ist noch überschaubar und dürfte in den kommenden Monaten Potential haben für Neueinführungen.

Zuvor stehen nun Zinsen im Fokus. Denn Neon ist in Abklärung, weitere Zinsprodukte für Spaces anzubieten – beispielsweise Festtranchen mit fixen Laufzeiten (Monaten) zu einer deutlich höheren Verzinsung.

Das wäre natürlich von Neon ein geschickter Schachzug, die Produktpalette nach neon invest weiter auszubauen und weiter in das klassische Retailbanking vorzustossen.

Das Smartphone-Banking kommt weiter voran, die Beliebtheit ist anwachsend. Neon hat sich als First-Mover behauptet und ist klarer Taktgeber in Sachen innovatives Banking zum Discountpreis.

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