Alle Artikel mit dem Schlagwort: Digitalbanking

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Zak und neon – Licht und Glanz an einem düsteren Novembertag

«Wir haben das E-Banking für Sie überarbeitet» oder «Wir stärken Ihr digitales Angebot». Inflationär und in hohem Tempo ersetzen so manche Kantonal- und Regionalbanken ihr E-Banking-Angebot. Liest sich auf den ersten Blick gut – doch inhaltlich gibt es wenig bis keine wahren Digitalbanking-Innovationen. Nicht nur Nässe, Kälte und Nebel bringt uns der November. Es gibt im Jahr 2019 auch Ermunterung. Licht und Glanz an einem düsteren Novembertag tun gut. Nennenswert ist allemal der Schweizer Smartphone-Bank-Dienstleister Neon. Mobile Banking App der Kantonalbanken Obschon die Aktualisierungs-Sequenz hoch ist, bleiben die Anwender-Bewertungen auf bescheidenem Niveau. Auffallend sind im Google Play Store die zahlreichen Negativbewertungen bei Kantonalbanken mit Avaloq. Fehlende digitale Innovationen ist eine Seite. Technische Schwierigkeiten offenbaren einen weiteren Mangel: Ist die Besitzstandwahrung der Stabilität im mobilen Banking gegeben? Tristesse Digitalbanking Schweizer Kantonalbanken In den Jahren 2007 bis 2012 haben unzählige Kantonalbanken für ihr neues Bankenkernsystem mehrere hundert Millionen Franken ausgegeben. Der laufende IT-Betrieb kostet die Kantonalbanken jährlich zwischen 20 und 50 Millionen Franken – je Institut. Viel Geld ohne einen Franken Mehrumsatz zu generieren. Wie sieht die …

Patrick Huber 4. Dezember 2019
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Revolut Schweiz – der Meilenstein für Neon, ZAK und Co.

Wo man sich auf dem Erreichten ausruht Die Entwicklungen zeigen einen übergreifenden Trend in der Finanzbranche: Junge Firmen wie TransferWise, Revolut und Co. konzentrieren sich auf wachsende und profitable Bereiche und feiern grosse Erfolge. Sie sind digital unterwegs und gehen den Wandel aktiv mit. Bestandesbanken tun sich dagegen schwer, ihre bisherigen Geschäftsmodelle umzugestalten und sich in einer neuen Welt zurechtzufinden. Stattdessen Courant normal. Die Kassen sind voll; das Hypothekargeschäft generiert weiterhin einen sehr anständigen Zinsüberschuss. Anstelle eines echten Kulturwandels rechnen sich die Retailbanken arm – Schuld daran sei die lockere Geldpolitik. Apple, Google und FinTechs bleiben in der Entwicklung nicht stehen und werden weiter in die Geschäftsfelder der Banken eindringen. Das Geschäftsmodell der Retailbanken wird womöglich weggespült, aber sie scheinen es nicht zu merken. Revolut Schweiz – vorbei die Zeiten, als die Konkurrenz aus dem Ausland chancenlos war Echtes Digitalbanking war für Kunden von Schweizer Retailbanken lange unerreichbar. Bis zum Sommer 2017: Revolut öffnete sich wieder für Personen mit Domizil Schweiz. Ohne Werbung und medialem Zutun – der Schweizer Kundenkreis hat sich im Stillen stetig …

Patrick Huber 4. Dezember 2019
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N26 Schweiz – Marktstart

Eröffne jetzt dein kostenloses Konto bei N26 Liest du medial inflationär #AI, #Blockchain, #AdvancedManufacturing oder #Robotics, dann ist wieder einmal Schweizer Digitaltag – Zeit für etwas Handfestes. Anfang Jahr angekündigt, nun ist es soweit – die deutsche Smartphone-Bank N26 ist in der Schweiz ab heute 18 Uhr kostenlos verfügbar. Für Schweizer Kunden – das Angebot auf einen Blick Gestern Montag hat in Zürich die Smartphone-Bank N26 die Einzelheiten zum Schweizer Markteintritt bekannt gegeben. Am Roundtable mit der mobilen Bank N26 war digitalmedia.ch mitdabei und informiert aus erster Hand. Das Standardkonto für Privatkunden wird in Euro geführt, kostenlos Kostenlose Mastercard Debit Mobile Payment mit Apple Pay, Aufschaltung Google Pay kurze Zeit später Kostenlose Bargeldabhebungen in Euro Kartenzahlungen in Fremdwährungen ohne Transaktionszuschlag, weltweit und egal in welcher Währung Persönlicher Kontakt mit Chat und E-Mail Das Angebot von N26 dürfte reges Interesse auslösen für Deutsche mit Domizil Schweiz: Ablösung von Euro-Konti bei teuren Sparkassen und Volksbanken. N26-Konto-Eröffnung in drei Schritten Die Anmeldung ist einfach und in drei Schritten erledigt: Download der App und Account eröffnen im Onlineformular (1) …

Patrick Huber 3. September 2019
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Neon – die Schweizer Smartphone-Bank

Neon, Revolut und Co. in den Schweizer Medien Im Internet sind über Neon zahlreiche Berichte einsehbar. «Der Grad des Scheiterns ist fast schon beeindruckend», schreibt Computerworld Schweiz über Neon in ihrem Artikel vom 27. Juni 2019. Das Onlineportal finews.ch – den Schweizer Banken wohlwollend gegenüberstehend, schreibt in ihrem Artikel vom 11. Juli 2019 hingegen: «Neon erfüllt nur die Erwartungen, die es innert nützlicher Frist auch erfüllen kann». «Es gibt zwei Motive der menschlichen Handlungen: Eigennutz und Furcht», sagte Napoleon I Bonaparte. Passend zutreffend für zahlreiche Schweizer Medien. Doch was gilt nun in der Praxis beziehungsweise wie verhält sich Neon im Alltag? Auskunft gibt wie immer das Internet – Fragen, Antworten und Kommentare in Foren und Sozialen Medien von echten Anwendern. Einfach mal mit Google suchen oder in Facebook, Twitter und Co. nachschauen – oder gerne auch hier. Die Banking-App Neon – Backstage «Neon zeigt Banken den Finger» – doch Neon ist keine Bank, vielmehr ein FinTech, das eine Finanz-App zur Verfügung stellt. Wer ist der Eigentümer? Eine Handelsregister-Abfrage gibt Auskunft zu Gesellschaftern und Verwaltungsräten. Unter anderem sind aktuell …

Patrick Huber 6. September 2019
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Bank-Kontoeröffnung ohne App und Video

Ist persönlich auch schnell? Die Finma ermöglicht seit März 2016 die Aufnahme von Geschäftsbeziehungen über elektronische Kanäle. Immer mehr Banken machen davon Gebrauch und bieten die Möglichkeit an, Geschäftsbeziehungen digital zu eröffnen. Wie sieht jedoch der Eröffnungsprozess für Neukunden aus, wenn ich den Korrespondenzweg wähle? Eine zügige Kontoeröffnung ist ebenso möglich, wie das Beispiel der Glarner Kantonalbank zeigt. Online-Onboarding – Umsetzung der Banken Bereits zahlreich im Angebot – Online-Kontoeröffnung. Jedoch längst ist nicht bei allen Banken der digitale Eröffnungsprozess 100 Prozent online durchgängig. Einige Banken haben eine komplett durchgängige Kontoeröffnung: Identifizierung und digitale Signatur – u.a. für die Erklärung über die wirtschaftliche Berechtigung mittels Onlineformular oder TAN. Zahlreich beschränken sich Banken jedoch auf die Video-Identifizierung: Das Formular der wirtschaftlichen Berechtigung sowie weitere Vertragsunterlagen werden per Post zugestellt. Das Konto ist erst später einsetzbar, nachdem der Bank alle Unterlagen unterzeichnet vorliegen. Bei der Identifizierung gibt es zwei mögliche (Umsetzungs-)Varianten, nachfolgend kurz erklärt. Video-Identifizierung Abwicklung der Online-Kontoeröffnung geschieht mittels einer zu installlierenden App (iOS, Android) und/oder auf dem Desktop-PC mit Kamera. Die Identifikation wird mit einem Videochat …

Patrick Huber 10. Mai 2019
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Google Pay und Revolut in der Schweiz

Offizieller Start von Google Pay in der Schweiz Seit heute 30. April 2019 ist es soweit: Google startet in der Schweiz mit seinem Bezahl-Dienst Google Pay – von Beginn an dabei: Revolut mit der Bezahlkarte von Mastercard. Partnerbanken sind Cornèrcard, BonusCard, Swiss Bankers und boon – und wie erwähnt: Revolut. Später kommen hinzu: Credit Suisse mit den Prepaid-Karten und die Schweizer Banking-App Neon (ab Sommer 2019). Und wie gewohnt ohne die Kreditkarten unter anderem von Viseca mit den Banken Raiffeisen, Kantonalbanken, Migros Bank etc. Revolut und Google Pay PricewaterhouseCoopers Deutschland hat kürzlich geschrieben – «Digitale Produkte von Google, Apple, Facebook oder Amazon werden als innovativ wahrgenommen und gelten als unkompliziert einsetzbar.» – Quelle: Länderübergreifende Studie zu Mobilepayment Report 2019: Und so ist es auch in der Praxis – das einmalige Einrichten ist wie gewohnt spielend einfach und in maximal zwei, drei Minuten erledigt. Installation und Verbindung Revolut und Google Pay Wer in der Schweiz bereits eine Revolut Mastercard besitzt, kann mit Google Pay sofort loslegen. Download Google Pay App auf dem Android Smartphone; Prüfen, ob …

Patrick Huber 5. Mai 2019
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Revolut – digitale Innovationen

Mehrwert statt Bestehendes digitalisieren Revolut hat das Digitalbanking zweifelsfrei mit zahlreichen Innovationen massgeblich mitgeprägt – Gebührenersparnisse, Produkterlebnisse und Bedienungseinfachheit. Revolut reduziert die Komplexität im Alltag. Schweizer Banken haben, was Draghi gerne hätte Schweizer Retailbanken haben die Monetarisierung von digitalen Produkten und Dienstleistungen nun auch erkannt – es wird inflationär digitalisiert, was das Zeug hält. Für Bankkunden öffnen sich digitale Baustellen ohne Ende: Eine App für das Banking, eine App für die Kreditkarte, eine App für das mobile Bezahlen – ein App hier, eine App da. Revolut – Trendsetter im Digitalbanking Schon fast im Minutentakt lese ich von Schweizer Produktneuheiten . Für Revolut-Nutzer bereits vertraute Funktionen. Dennoch, nachfolgend ein paar aktuelle Beispiele aus dem Schweizer Bankingmarkt. Jetzt die Kreditkarte selbständig verwalten «Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihre Debit- und Kreditkarten online selbst zu verwalten», schreibt die St. Galler Kantonalbank. Bezahlkarten von drei Unternehmen mit unterschiedlichsten Funktions-Ausprägungen – der Bankkunde muss sich mit seinem Bedienungsverhalten den Systemen anpassen. Kartenverwaltung bei Revolut Visionen beginnen mit unseren Wünschen, sagten sich die Gründer von Revolut. Die Kartenverwaltung von Revolut – clevere …

Patrick Huber 18. April 2019
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Kredit-/Debitkarten Schweiz

17,5 Millionen Kredit- und Debitkarten Über 17,5 Millionen Kredit- und Debitkarten sind laut der Schweizerischen Nationalbank (SNB) in der Schweiz im Umlauf. Das ist eine Erhöhung aktiver Maestro-, Mastercard- und Visakarten um +2.8% gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Karten-Transaktionen hat im 2018 einen Höchststand erreicht: Über eine Milliarde Transaktionen wurden letztes Jahr im stationären Handel mit der Kredit- oder Debitkarte getätigt. Kredit- und Debitkarten in der Schweiz Inländische Kredit- und Debitkarten. Präsenz-Zahlungen im Inland. Datenstand: 31.12.2018 – data.snb.ch Debitkarten Kreditkarten Karten im Umlauf 10,6 Mio. 6,9 Mio. – Veränderung ggü VJ +1.3% +5.1% Transaktionen 882 Mio. 203 Mio. – Veränderung ggü VJ +14.3% +13.9% ∅-Betrag pro Transaktion 53 CHF 83 CHF Die aktiven Kreditkarten haben sich gegenüber dem Vorjahr um +5.1% erhöht. Das Volumen liegt bei 203 Millionen Transaktionen. Die Debitkarte ist weiterhin das beliebteste Zahlungsmittel. Auch Kleinbeträge unter 20 Franken werden vermehrt mit der Debitkarte bezahlt; die NFC-Funktion begünstigt postiv das Verhalten. Der durchschnittliche Transaktionsbetrag liegt dementsprechend deutlich tiefer. Betragshöhe, Zahlungsort und Zahlungssituation (stationärer Handel oder Einkauf im Internet) spielen eine wesentliche Rolle …

Patrick Huber 5. Mai 2019
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N26 – Marktstart Schweiz

«Die Wahrheit einer Absicht ist die Tat» In den Onlinemedien zahlreich geschrieben – «Die Smartphone-Bank N26 kommt in die Schweiz». Zweifellos dürfte N26 irgendwann ihre Produkte auch in der Schweiz anbieten. Doch wie unterscheiden sich die Produkte von N26 und Revolut? Im Fokus der Gegenüberstellung sind die Schweizer Bedürfnisse und Rahmenbedingungen. N26 Digitalbanking – Geschichte und Gegenwart Für was steht die Bezeichnung «N26»? Zwei mögliche Bedeutungen: Die Zahl im Namen bezieht sich auf die 26 einzelnen Würfel des Rubik’s Cube. Die ersten Geschäftsräumlichkeiten hatte N26 in Berlin an der Adresse «Unter den Linden» mit der Nummer 26. Mitgründer von N26 ist Valentin Stalf, einem gebürtigen Österreicher mit Studium in der Schweiz. Die Smartphone-Bank N26 aus Berlin, 2013 gegründet, nutzte bis zum Erhalt der eigenen Banklizenz im 2016 die Lizenz von Wirecard. Expansion in neue Märkte N26 hat mehr als 2,3 Millionen Kunden und ist mittlerweile in 24 Ländern in der Eurozone tätig. Seit November 2018 ist N26 auch ausserhalb der Eurozone verfügbar: Dänemark, Norwegen, Polen und Schweden. In Liechtenstein und Island ist N26 seit Ende …

Patrick Huber 3. September 2019
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Bausteine zum persönlichen Digital Banking

Besser ein kleines Geschenk als ein grosses Versprechen Die ausgerufene Digitalisierungs-Offensive der Schweizer Retailbanken – für Digitalkunden weitgehend ausgeblieben. Spürbar sind hingegen meist inflationäre Gebührenerhöhungen, neue und kreative Gebührenpositionen und Wegfall von preislich attraktiven Bank- und Kartenprodukten. Keine Regel ohne Ausnahme Die Smartphone-Banken neon und Zak sind aus der Taufe gehoben und demnach lobenswürdig – die Nähe zu Schweizer Banken ist gegenwärtig; das analoge Verhalten ist unverkennbar. Partner sind: Hypothekarbank Lenzburg bei Neon, Bank Cler, Basler Kantonalbank und Viseca (Kreditkarte) bei Zak. Definition Digital Banking Schweiz Nutzbringende Funktionen und Prozesse – Einfachheit und Erlebnisse. Gebührenreduktion ist für Kundenselbstbedienung ein gewichtiges Kriterium. Zeitersparnisse: Onlineanträge und -bewirtschaftung statt persönliche Bankbesuche und -anrufe. Bargeldverkehr auf ein Minimum reduzieren. Unterstützende Funktionen und Angebote wie digitaler 24/7-Service. Personelle Fachunterstützung ausschliesslich bei Bedarf. Revolut im Schweizer Alltag Die Banking App Revolut ist zurzeit das digitale «Mass aller Dinge». Noch geht es nicht ohne Schweizer Bank. Einzelbausteine sind vorhanden. Zeit für den Baukasten. Ein Versuch, berücksichtigt sind obige Kriterien mit den Use-Cases: Geldeingang (IBAN-)Zahlungen In-/Ausland Kartenzahlung In-/Ausland, online und stationär Weitgehend Cashless …

Patrick Huber 12. Februar 2019