Neueste Artikel

gefahre-risiken-immobilien

Hypothekar-Markt Schweiz – Wachstum und Risiken

«Auch in den kommenden Monaten wird mit positiven Veränderungsraten gerechnet» oder «Hausbesitzer können beruhigt weiterschlafen: Warnungen vor Immobilienblase fast verstummt.» konnte man kürzlich lesen.

Headlines, die den Lesern «alles in Butter» einsuggerieren? Oder die Ruhe vor dem Sturm? Zeit, genauer hinzuschauen. Hypotheken-Markt Schweiz – Gefahren und Risiken.

Ein knackiger Dreiteiler, jetzt abrufbar:

  1. Marktvolumen und -wachstum im ersten Halbjahr 2018
  2. Hoher Leerwohnungsbestand, steigende Objektpreise  – die wundersame Geldvermehrung, so tickt das System
  3. Kantonalbanken – Wachstum hat seinen Preis

Hypotheken der Schweizer Banken

Auch im ersten Halbjahr 2018 kann noch immer ein Bauboom beobachtet werden. Die rege Bautätigkeit wiederspiegelt sich in den Geschäftsvolumen der Schweizer Banken.

  • Zunahme im ersten Halbjahr um 14,5 Mrd. Franken, +1.5% gegenüber 31.12.2017
  • Die Kantonalbanken haben vom Wachstum knapp 49% abgeschöpft
  • Gesamt-Marktvolumen per 6/2018 von 988 Mrd. Franken
  • Marktanteile: Kantonalbanken: 36,9% (+0.2 %P ggü 12/17), Raiffeisenbanken: 17,8% (+0.1 %P)

Die Schweizer Banken halten rund 95 Prozent am Gesamtmarkt. Inklusive Institutionelle und Versicherungen ergibt dies ein Marktvolumen von gut 1’037 Mrd. Franken (persönliche Schätzung).

Inländische Hypotheken, Kreditnutzung – auf einen Blick:

Werte teilweise gerundet, per 30. Juni 2018. Quelle: data.snb.ch

CHF/Mrd. in % Anteil
Martwachstum 1. Hj. 2018
14,5 +1.5%
– Kantonalbanken 7,0 +2.0% 48.7%
– Raiffeisenbanken 3,6 +2.1% 25.0%
– Grossbanken 0,6 +0.2% 4.1%
– Regionalbanken 1,2 +1.2% 7.9%
– Übrige Banken 2,1 +2.3% 14.2%

Mehrjahresvergleich Markt

Bleibt das Ausleihungstempo unverändert, so wird im zweiten Halbjahr die 1’000 Mrd. Franken Grenze überschritten. Dies ergibt ein sattes Plus von 2,9% (2017: +2,7%).

– Marktvolumen in Mrd./CHF (blau) und Zuwachs in % (rot, rechts)

wachstum-hypotheken-banken

© 05.09.18 / patrick.huber@zeitbar.ch

Marktrisiken Hypotheken Schweiz

Geschäftsbanken sprechen zurzeit eher von einer abnehmenden Immobilienblase. Leichter Merkmale wie Rückgang der Arbeitslosenquote, moderate Teuerung und eine Einkommenszunahme wiedergeben jedoch nur eine Seite der Risikobeurteilung, nämlich das Kundenkreditportfolio.

Das bedeutendste Marktrisiko ist nicht ein möglicher Zinsanstieg. Vielmehr sind Wertkorrekturen im Wohnungsbau reale Negativ-Merkmale für den Gesamtmarkt.

Gegenwärtig präsent sind meines Erachtens die Merkmale:

  • Die Projektpipline im Hochbau ist proppenvoll. Auch die Projektierungstätigkeit im Wohnungsbau ist im Mehrjahresvergleich unverändert hoch.
  • Der Leerwohnungsbestand wird auch im 2018 unverändert stark ansteigen. Die Zahlen werden am 12. September 2018 publiziert. Die Credit Suisse schätzt eine Ziffer von 1,6% (2017: 1,45%): 72’000 Leerwohnungen, bei Mietwohnungen liegt die Ziffer bei 2,5 Prozent.
  • Weiterhin zurückhaltende Zuwanderung. Der Wanderungssaldo dürfte sich im 2018 bei 55’000 einpendeln.
  • Entgegen den Prognosen dürfte nach 2017 auch im 2018 die natürlich Bevölkerungsentwicklung (Geburtenüberschuss) rückläufig sein.
  • Der Kanton Zürich meldet erneut einen Rückgang in den Freihandverkäufen (Handänderungsstatistik).
Update – Leerwohnungsziffer 2018: 1.62% (1.45% Vorjahr)
72’294 Leerwohnungen, +13% bzw. +8020 Wohnungen ggü. Vorjahr
Schweizweit höchsten Ziffern im Kt. SO (2.98%) und AG (2.65%)
Quelle: Medienmitteilung Leerwohnungszählung 2018, Bundesamt für Statistik, BFS

«Warnungen vor Immobilienblase fast verstummt»

Schreibt die Raiffeisen Schweiz, Studie «Immobilien Q3/2018». Die Aussage steht unter anderem im Kontext zu den Indikatoren wie:

  • Tiefzinsphase hält noch voraussichtlich bis Ende 2019
  • Preise für Wohneigentum erreichen neue Höchststände

Abnahme des Bevölkerungswachstums (Nachfrage) und Rückgang in den quantitativen Handänderungstransaktionen im Kanton Zürich – dennoch steigen die Objektpreise. Wie ist das möglich?

Bitte weiterlesen auf Seite 2 – «Preisanstiege suggerieren einen intakten Markt».

retailbanking-kredite-immobilien

Kantonalbank – Halbjahreszahlen 2018

Medienmitteilungen einzelner Kantonalbanken zum ersten Halbjahr 2018: «Erfolgreich entwickelt», «Kerngesund und erfolgreich» – was bedeutet erfolgreich?

Erfolg ist kein eindeutiger Begriff. Ein Beispiel:

  • Positives Halbjahresergebnis (Gewinn), während der betriebliche Erfolg negativ ist (operatives Brutto-Ergebnis).
  • Negatives Halbjahresergebnis (Verlust), während der betriebliche Erfolg positiv ist.

Zahlen unter der Lupe

Ein detaillierter Blick in die publizierten Erfolgsrechnungen der Kantonalbanken und eine mehrjährige Gegenüberstellung grafisch aufbereitet – oft verlässlicher als Momentaufnahmen in Form von Wortspielereien.

Auf digitalmedia.ch einsehbar – letzter Eintrag: 05.09.2018:

Laufend werden Halbjahres-Ergebnisse ausgwählter Kantonalbanken publiziert und den Erfolg mit einer Ampel visualisiert.

Die Marktentwicklung der Hypotheken 2018/1. Halbjahr wird zeitnahe im Anschluss an die Veröffentlichung der Zahlen der SNB publiziert.

Berner Kantonalbank, BEKB

Aufbereitung Halbjahresergebnisse der Berner Kantonalbank im Mehrjahresvergleich 2016 bis 2018 – Veränderungen zur Vorjahresperiode (ER); Veränderungen Hypothekarforderungen per 30. Juni und 31. Dezember.

bekb-hypotheken

Quelle: bekb.ch, Zugriff: 10.08.2018

Klicke auf das Bild um die Darstellung zu vergrössern.

Kommentar

Hypotheken: Die Ertragskennzahlen zeigen mehrheitlich eine negative Entwicklung: Die Verrechnung «Veränderung Zinsertrag/Zinsaufwand) zeigt auch im dritten Jahr ein negatives Ergebnis. Im weiteren konnte die BEKB gegenüber dem Vorjahr deutlich weniger Kreditrückstellungen auflösen.

Tiefere Steuern und Auflösung von Rückstellungen für allgemeine Bankrisiken führen zu einer positiven Entwicklung.

Datenquelle

bekb.ch – Semesterergebnis 2018, Medienmitteilung vom 10.08.2018

Basellandschaftliche Kantonalbank, BLKB

Aufbereitung Halbjahresergebnisse der Basellandschaftlichen Kantonalbank im Mehrjahresvergleich 2016 bis 2018 – Veränderungen zur Vorjahresperiode (ER); Veränderungen Hypothekarforderungen per 30. Juni und 31. Dezember.

blkb-hypotheken

Quelle: blkb.ch, Zugriff: 10.08.2018

Klicke auf das Bild um die Darstellung zu vergrössern.

Kommentar

Hypotheken: Die Verrechnung «Veränderung Zinsertrag/Zinsaufwand) ist auch im zweiten Jahr negativ. Wertschriften und Handel: Währungsabsicherungen sind weniger gefragt.

Aufwertung einer Beteiligung kompensiert die negative Entwicklung des Geschäftserfolgs und führt insgesamt zu einer ausgeglichenen Entwicklung.

Datenquelle

blkb.ch – Erfreuliches erstes Halbjahr, Medienmitteilung vom 17.07.2018

Basler Kantonalbank, BKB

Aufbereitung Halbjahresergebnisse der Basler Kantonalbank (Stammhaus) im Mehrjahresvergleich 2016 bis 2018 – Veränderungen zur Vorjahresperiode (ER); Veränderungen Hypothekarforderungen per 30. Juni und 31. Dezember.

bkb-hypotheken

Quelle: bkb.ch, Zugriff: 10.08.2018

Klicke auf das Bild um die Darstellung zu vergrössern.

Kommentar

Hypotheken: Der Rückgang im Zinsauwand ist im Vergleich zu den Vorjahren deutlich tiefer ausgefallen. Wertschriften und Handel: Die Börsen tendieren seitwärts, Fremdwährungs-Absicherungen sind deutlich zurückgegangen.

Gegenüber dem Vorjahr liegt der Geschäftserfolg um -6.1 Prozent zurück. Eine Veräusserung einer Beteiligung führt schliesslich zu einer positiven Entwicklung des Halbjahresgewinns.

Datenquelle

bkb.ch – Basler Kantonalbank auf Kurs, Medienmitteilung vom 02.08.2018

Die Grafiktabellen der aufgeführten Kantonalbanken sind kompakt im PDF-Format verfügbar. Gleich hier bestellen (E-Mail).

Aargauische Kantonalbank, AKB

Aufbereitung Halbjahresergebnisse der Aargauischen Kantonalbank im Mehrjahresvergleich 2016 bis 2018 – Veränderungen zur Vorjahresperiode (ER); Veränderungen Hypothekarforderungen per 30. Juni und 31. Dezember.

akb-hypotheken

Quelle: akb.ch, Zugriff: 10.08.2018

Klicke auf das Bild um die Darstellung zu vergrössern.

Kommentar

Die AKB hat per 30.06.2018 ihre Verbuchungsmethode verändert: Der Erfolg aus Fremdwährungs-Absicherungsgeschäften wird nicht mehr im Handels-, sondern im Zinserfolg abgebildet. In der Tabelle sind die Werte entsprechend angepasst.

Überdurchschnittlich hohes Wachstum im Hypotheken-Geschäft – Leerwohnungsbestand im Kanton Aargau 2018: rekordhohe Zunahme von +15.2% ggü. 2017.

Gegenüber Vorjahr höhere Zuweisung (+22.2%) von Reserven für allgemeine Bankrisiken.

Datenquelle

akb.ch – Aargauische Kantonalbank erzielt erfreuliches Zwischenergebnis, Medienmitteilung vom 09.08.2018

St. Galler Kantonalbank, SGKB

Aufbereitung Halbjahresergebnisse der St. Galler Kantonalbank im Mehrjahresvergleich 2016 bis 2018 – Veränderungen zur Vorjahresperiode (ER); Veränderungen Hypothekarforderungen per 30. Juni und 31. Dezember.

sgkb-hypotheken

Quelle: sgkb.ch, Zugriff: 05.09.2018

Klicke auf das Bild um die Darstellung zu vergrössern.

Kommentar

Hypotheken: Die negative Veränderung des Brutto-Erfolgs setzt sich fort. Der Rückgang im Zinsertrag ist im Verhältnis zu den Vorjahren deutlich höher ausgefallen. Verrechnung Zinsertrag mit Zinsaufwand ist erstmalig negativ. Wertschriften und Handel: Starkes Plus im Wertschriften- und Anlagegeschäft. Rückgang Fremdwährungs-Absicherungen wiedergeben die negative Entwicklung im Handelsgeschäft.

Ein ausserordentlicher Ertrag ermöglicht im Verhältnis zur Vergleichsperiode einen positiven Halbjahresgewinn.

Datenquelle

sgkb.ch – St. Galler Kantonalbank wächst und investiert, Medienmitteilung vom 15.08.2018

Thurgauer Kantonalbank, TKB

Aufbereitung Halbjahresergebnisse der Thurgauer Kantonalbank im Mehrjahresvergleich 2016 bis 2018 – Veränderungen zur Vorjahresperiode (ER); Veränderungen Hypothekarforderungen per 30. Juni und 31. Dezember.

tkb-hypotheken

Quelle: tkb.ch, Zugriff: 05.09.2018

Klicke auf das Bild um die Darstellung zu vergrössern.

Kommentar

Hypotheken: Das Wachstum der Ausleihungen hat sich sichtbar verlangsamt. Tiefere Kreditrückstellungen ermöglichen im Vergleich zum Brutto-Erfolg einen deutlich höheren Netto-Erfolg. Wertschriften und Handel: Die Erträge im Wertschriften- und Anlagegeschäft haben ein sattes Plus.

Die Thurgauer Kantonalbank präsentiert ein solides Ergebnis. Insgesamt durchwegs positive Entwicklungen im Vergleich zu den Vorjahren und anderen Kantonalbanken.

Datenquelle

tkb.ch – Gutes Halbjahr für die Thurgauer Kantonalbank, Medienmitteilung vom 21.08.2018

Luzerner Kantonalbank, LUKB

Aufbereitung Halbjahresergebnisse der Luzerner Kantonalbank im Mehrjahresvergleich 2016 bis 2018 – Veränderungen zur Vorjahresperiode (ER); Veränderungen Hypothekarforderungen per 30. Juni und 31. Dezember.

lukb-hypotheken

Quelle: lukb.ch, Zugriff: 05.09.2018

Klicke auf das Bild um die Darstellung zu vergrössern.

Kommentar

Hypotheken: Überdurchschnittlich hohes Wachstum in den Ausleihungen von +3.9 Prozent. Dennoch, Wachstum belastet: Negative Entwicklung im Brutto- und Netto-Erfolg. Wertschriften und Handel: Wachstum im indifferenten Geschäft setzt sich gegenüber dem Vorjahr fort.

Der Halbjahrsgewinn mit +3.8% ist gegenüber 6/2018 deutlich tiefer ausgefallen.

Datenquelle

lukb.ch – Halbjahresergebnis 2018, Medienmitteilung vom 21.08.2018


Weiterführende Informationen

Sie möchten Ihre Bankprodukte optimieren oder eine unabhängige Drittmeinung anhören (Privatkonto, Hypotheken, Basisprodukte)? Schreiben Sie mir (E-Mail).

nfc-kartezahlung-sicherheit

NFC-Bezahlkarten – Risiken?

«NFC-Karten: So einfach kann man Sie heute beklauen», titelte das Online-Portal nau.ch am 30. Juli 2018.

Das Thema der Sicherheit ist berechtigt, inhaltlich allerdings eher gering zielführend. Nicht der Datendiebstahl ist das vermeintliche Risiko, vielmehr das PIN-freie Bezahlen lässt ein Missbrauchspotential zu.

Kartenzahlung bei Diebstahl

Das kontaktlose Bezahlen entspricht vergleichsweise den Risiken einer Karte ohne NFC-Funktion. Datenklau und das Abfangen einer kontaktlosen Zahlung ist nicht unmöglich, jedoch meines Erachtens im Schweizer Alltag vernachlässigbar. Die Gefahr eines Skimming-Betrugs ist beispielsweise um ein Vielfaches höher.

PIN-freies Bezahlen – Risiken bei Verlust

Bei Verlust der Kredit-/Debitkarte mit NFC-Funktion ist das Bezahlen bis zur Sperrung durch Drittpersonen unbeschränkt möglich.

Doch wie ist die Haftung bei Missbrauch? Banken schreiben in ihren AGB: «Sofern Sie sämtliche Sorgfalts- und Mitwirkungspflichten gemäss AGB eingehalten haben, haften Sie nicht für allfällige durch Dritte missbräuchlich gemachte Transaktionen».

Was tun bei einem Verlust?

Geht die Maestrokarte, Mastercard oder Visa verloren und es werden missbräuchliche Transaktionen gemacht, erstatten Sie bei der Polizei ergänzend zur Bankmeldung eine Anzeige. Mit dem Gang zur Polizei rechtfertigen Sie gegenüber der Bank die missbräuchlichen Transaktionen durch Dritte.

Deaktivierung NFC – Sinn oder Unsinn?

«Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es.» (Bertrand Russell).

Alufolie um die Karte wickeln oder ein spezielles Karten-Etui zu kaufen ist ebenso Schwachsin wie die NFC-Funktion grundsätzlich zu deaktiveren, sage ich ungezwungen.

Wäre da nicht das Defizit der Kantonal- und Regionalbanken in Sachen Möglichkeiten der Digitalisierung. Für ein situatives Aus- und Einschalten der NFC-Funktion muss der Karteninhaber stets seine Bank bemühen oder einen bankeigenen Automaten aufsuchen.

NFC-fähige Kredit-/Debitkarten und Anteil am Transaktionsvolumen. Informative Grafiken – aufbereitet von digitalmedia.ch

Eigenständige Kredit-/Debitkarten-Verwaltung – Fehlanzeige

Digitalisierungs-Offensive der Schweizer Banken. Bis auf bunte Apps und tollen Webdesigns ist funktionell bei den Kunden nicht viel angekommen.

Temporäre Sperrung, Limitenbeschränkung, Geoblocking etc. – der Kunde muss nach wie vor die Bank telefonisch oder schriftlich bemühen. Gut, es gibt Banken, die haben im Kundenportal ein Formular bereitgestellt. Verständnis Digitalbanking im Jahr 2018.

Digitalbanking bei Schweizer Kantonal- und Regionalbanken. Eine Beitragsserie von digitamedia.ch

MasterCard von Revolut – spielend einfach und sicher

Bei Schweizer Retailbanken unbekannt, bei Revolut Gegenwart: Die Kreditkarte/n jederzeit und rund um die Uhr selbständig und zeitnahe bewirtschaften. Hotline-Nummern auswendig lernen und kennen, Anrufe an Call-Center, Kennen von Öffnungszeiten etc. sind passé.

Die Funktionen beziehen sich auf die physische Kreditkarte. Die Möglichkeiten sind selbsterklärend und lässig mit einem Finger-Wish zu bedienen.

Im Funktionsumfang – Maximalvariante, unterscheiden sich nach Kartentyp (physisch, virtuell):

  • Karte (temporär) sperren
  • Karten-Passwort wechseln
  • Limite setzen
  • Geoblocking, einfachste Lösung, statt x-Länder zu bewirtschaften
  • NFC ein-/ausschalten
  • Bargeldbezug sperren
  • Zahlungen E-Commerce ein-/ausschalten

Ein weiterer starker Pluspunkt von Revolut: Jede Buchung wird auf dem Smartphone zeitnahe mit einer Push-Benachrichtigung angezeigt.

Revolut im Schweizer-Alltag. Eine Beitragsserie von digitamedia.ch

Sicherheit beschränkt sich nicht auf AGB der Banken

Sicherheit im Umgang mit Bezahlkarten ist letzten Endes eine Sache des Karteninhabers. Gleichwohl haben Banken und Kartenherausgeber in der Nutzung eine hohe Mitwirkungspflicht. Revolut zeigt eindrücklich wie modernes Digitalbanking geht – nutzbringende Funktionen im und für den Alltag.

Sie sorgen sich trotz allem um die Sicherheit? Kontaktieren Sie Ihre Bank und fragen Sie nach der Haftung und den Möglichkeiten einer (temporären) Deaktivierung. Wie hat Ihre Bank reagiert, was waren die Antworten? Lassen Sie uns teilhaben.


Weiterführende Informationen

Sie möchten Ihre Bankprodukte optimieren oder eine unabhängige Drittmeinung anhören (Privatkonto, Hypotheken, Basisprodukte)? Schreiben Sie mir (E-Mail).

Kartenzahlungen Schweiz – Transaktionsvolumen und NFC

Kredit-/Debitkarten Transaktionsvolumen Schweiz

nfc-karten-transaktionsvolumen

© 22.02.18 / patrick.huber@zeitbar.ch

Das Transaktionsvolumen mit Debitkarten im stationären Handel liegt im 2017 bei über 750 Mio. Buchungen. Der Anteil an NFC-Bezahlungen beträgt 12 Prozent.

Der Anteil NFC am Transaktionsvolumen bei Kreditkarten ist deutlich höher, nämlich 35 Prozent.

NCF-fähige Karten in der Schweiz

nfc-karten-volumen

© 22.02.18 / patrick.huber@zeitbar.ch

Im 2017 sind über 94% aller Kreditkarten mit der NFC-Funktion ausgestattet. Bei den Debitkarten liegt der Anteil bei knapp 51%.

Die Verbreitung der Kontaktlos-Funktion bei Debitkarten hat gegenüber den Kreditkarten erst später begonnen. Die Maestro-Karte von Raiffeisen besitzt Stand heute weiterhin keine NFC-Funktion.

internet-mobbing

Mobbing im Internet – Schattenseite der Digitalisierung

Im Internet wird gelebt, gearbeitet, gelernt, informiert und vieles mehr. Wir verbringen einen immer grösseren Teil der Zeit online. Reale Welten verbinden sich mit der Virtualität. Mobbing verlagert sich vom Arbeitsplatz, Pausenplatz und Stammtisch in die virtuelle Welt.

Beschimpfungen, Beleidigungen, Drohungen – Hass und Hetze (Hatespeech) sind verbreitet, jedoch oft nicht auf den ersten Blick erkennbar.

Cybermobbing. Die Rückseite der Digitalisierungs-Medaille. Wir sind aufgefordert, wachsam zu sein.

Ein Gespräch mit Jolanda Spiess-Hegglin

Cybermobbing ist nicht – wie oft angenommen – einzig und allein eine Angelegenheit der Jugend. Verschiedene Altersgruppen unterscheiden sich lediglich in der Anwendung der Medien.

Patrick Huber, Jolanda Spiess-Hegglin. 13. Juli 2018, Restaurant Intermezzo in Zug.

Jolanda Spiess-Hegglin engagiert sich im Verein #NetzCourage – the hatespeech ambulance. Ich habe Jolanda persönlich getroffen, um mehr über ihre Arbeit zu erfahren.

NetzCourage – wer seid ihr, was macht ihr?

Im Oktober 2016 gründeten wir den Verein #NetzCourage – the hatespeech ambulance. Ein Verein, welcher einerseits als Instrument dienen soll, den Internet-Hass in der Öffentlichkeit zu thematisieren, andererseits aber vor allem betroffenen Menschen Hilfe anbietet. Sei dies nun Hilfe bei juristischen Schritten, persönlichen Gesprächen oder durch generellen Rat im Umgang mit Shitstorms.

«Netzcourage hilft und unterstützt Menschen in Situationen der Onlinewelt, in welchen sie allein nicht weiterkommen.»

Hatespeech – Jungendliche und ältere Erwachsene bedienen sich an unterschiedlichen Medien, wie ist das zu verstehen?

Cybermobbing findet bei Jugendlichen grösstenteil in Instant-Messaging-Anwendungen, wie WhatsApp, statt. Damit bewegen sie sich in geschlossenen Gruppen, deren Austausch für Aussenstehende oft nicht erkennbar ist.

Erwachsene nutzen die Online-Kommunikation in den sozialen Medien, hauptsächlich Facebook. Hier sind (Hass-)Kommentare, Beleidigungen oder Anfeindungen gegenüber Personen für fast alle anderen Social Media User einsehbar.

Gibt es weitere Unterscheidungsmerkmale – alt/jung?

Ja, bei den Jugendlichen geht es oft um die Blossstellung von Einzelpersonen. Auch mit dem Ziel der bewussten Weiterverbreitung innerhalb der Gruppe.

Erwachsene wählen hingegen für ihre Hasstiraden geziehlt eine Person, stellvertretend für eine bestimmte Gruppe. Dies bewusst vor grossem Publikum und mit dem Ziel, Sympathisanten zu einem bestimmten Verhalten zu mobilisieren.

Werden Jugendliche auf ihre Vergehen angesprochen oder gar polizeilich zur Sprache gebracht, zeigen sie meist Einsicht. Ein Gespräch aller Beteiligten bringt Geschehenes zum Abschluss, sehr oft ohne polizeiliche Anzeige.

Erwachsene Hater sind in ihrem Verhalten in einer ersten Phase in Sachen Einsicht und Reue vielfach resistent. Kommen Hasstiraden zur Anzeige, endet dies fast immer vor dem Staatsanwalt. Erst im Beisein dieser Autoritätsperson kann ein vernünftiges Gespräch stattfinden; in fast allen Fällen folgt dann jedoch eine Entschuldigung. Dies ist der Moment, in welchem #NetzCourage die Anzeige zurückzieht und den Täter zum Kaffee einlädt. Wir stellen fest, dass diese Vorgehensweise weitaus nachhaltiger ist als eine Abhandlung nach Paragrafen vor Gericht. Fast ausnahmslos haben solche Täter danach mit ihrer Hetze aufgehört, der Hass wird weniger.

Links zum Thema

  • #NetzCourage ist ein Verein nach Art. 60 ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuchs (SR 210; abgekürzt ZGB) mit Sitz in CH-6317 Oberwil bei Zug.
  • Website von #NetzCourage
  • #NetzCourage auf Twitter
  • schaugenau.ch – Informationsplattform der Stadtpolizei Zürich zur Nutzung von digitalen Medien.

Sind Fortschritte erkennbar, wie verhalten sich die Medien?

Die klassischen Online-Medien haben in Sachen Hass-Kommentare teilweise Fortschritte erziehlt. So öffnet beispielsweise die NZZ die Kommentar-Funktion ausschliesslich themen-situativ und die Teilnahme wird aktiv begleitet. Blick und 20 Minuten allerdings haben die Debattenkultur noch nicht im Griff. Die Kommentare werden zu wenig aussortiert und überwacht. Beschimpfungen und Aufrufe zur Gewalt dürften meiner Meinung nach im Jahr 2018 in Kommentarspalten und Facebookdiskussionen von grossen Medienhäusern nicht mehr vorkommen.

Die Bemühungen von Facebook in Sachen Hatespeech wird oft unterschätzt. Wir haben durchaus positive Erfahrungen gemacht. Nicht zuletzt auch durch unser Engagement werden Kommentare gelöscht und Hater (vorübergehend) gesperrt.

Ich beobachte eine ausufernde Diskussion. Wie soll ich mich verhalten?

Nicht wegschauen! Wenn es zu persönlichen Beleidigungen, Hetze und Blossstellungen kommt, gilt: Kein langes Zuwarten, den/die Beteiligten ansprechen und eine klare Haltung gegenüber Cybermobbing aussenden.  Falls Grenzen überschritten werden, Fachstelle hinzuziehen und Beweise sicherstellen.


Lesen Sie auch auf digitalmedia.ch

Kennen Sie den Digitalisierungs-Kompass? Einfache Gestaltung ist intelligente Gestaltung. Gleich hier bestellen (E-Mail).

revolut-sunrise-swisscom

Der Zeit voraus – Revolut, Aldi Mobile

«Menschen sind ihrer Zeit voraus, wenn sie (…) einfache Lösungen für drängende Fragen aufzeigen», titelte die Sendung «Kulturplatz» SRF im 2016.

Es gibt zahlreiche Produkte die der Zeit voraus sind. Auf meinem Blog digitalmedia.ch versuche ich frühzeitig auf nutzbringende Innovationen hinzuweisen.

Gebührenvergleiche – Jährlich grüsst das Murmeltier

Gebührenvergleichsportale und Online-Medien berichten wiederkehrend von möglichen Produktalternativen mit dem Ziel, Gebühren zu sparen.

Abermals Produkte und Gebühren zu vergleichen ist mühsam und zeitaufwendig. Verlorene Lebenszeit. Warum nicht gleich von Beginn auf das passende Produkt setzen?

Ob Gebühren sparen beim Telefonieren oder Geldausgeben – Leser von digitalmedia.ch erfahren Trends mit Mehrwert. Der Zeit voraus. Zwei Beispiele:

Schweizer Kreditkartengebühren

Anfang Juli 2018 hat moneyland.ch passend zur Sommerzeit die Gebühren-Analyse 2018 publiziert. Im Fokus stehen die Kreditkarten von Mastercard und Visa von Schweizer Herausgebern (Issuer) wie Swisscard, Viseca, CornèrCard.

784 Wörter beziehungsweise gut 5’300 Zeichen umfasst die Mitteilung vom 4. Juli 2018. Der tatsächliche Detailvergleich ist da noch nicht mitgezählt.

Revolut

Seit Sommer 2017 nutze ich für den Einkauf in Fremdwährungen (online und stationär) ausschliesslich die Mastercard von Revolut. Auch der Bargeldbezug decke ich mit der Mastercard ab.

Im ersten Jahr habe ich im Vergleich zu einer Viseca-Karte eine Einsparung von gut 700 Franken.

Anwendungszweck, Gebühren und wie Revolut funktioniert ist auf diesem Blog beschrieben, Erfahrungskommentare von Revolut-Nutzern inklusive.

Die Beitragsserie «Revolut im Alltag»

Revolut umfasst Einfachheit – mögliche Gebühren lassen sich an einer Hand abzählen und bietet wegweisende Funktionen in Sachen Sicherheit und Usability.

Digitalisierung soll Einfachheit bieten und somit ein Gewinn an Lebenszeit ermöglichen. Revolut ist ein solches Finanzprodukt, so meine persönliche Anwendungserfahrung. Kleingedrucktes, Vergleiche, Kalkulationen – Nein Danke. Unterstützendes – Ja Gerne.

Prepaid Aldi Mobile oder Flatrate?

«Das Zeitalter der teuren Flatrate-Abos ist vorbei», schreibt comparis.ch in ihrer Medienmitteilung vom 21. Juni 2018.

Das Prepaid Angebot von Aldi Schweiz wird im Kosten-Vergleich unter anderem als Gewinner aufgelistet. Leser von digitalmedia.ch kennen seit 2016 die Vorzüge von Aldi Mobile Prepaid.

Artikel zum Thema

Fazit I aus meinem Gebühren-Vergleich 2016
Erstaunlich, dass ein Kunde bereit ist, jährlich 565 Franken mehr zu bezahlen und dies noch bei einer deutlichen Leistungseinschränkung der Surfgeschwindigkeit.

Telefonieren über WhatsApp

«Schweizer telefonieren mehr über WhatsApp als mit dem Festnetz», so zahlreiche Online-Medien im Juni 2018.

Überrascht nicht – meine Prognose zum künftigen Nutzungsverhalten lautete im 2016:

Fazit II
Die klassische Telefonie wird noch unbedeutender.

Das richtige Handy-Abonnement

Bevor Sie nach Angeboten von Swisscom, Sunrise, Salt und Co. surfen und unzählige Gebührenvergleiche anschauen – Was ist Ihr ehrliches Wunsch-Nutzungsverhalten?

Mehrheitlich richtet der Kunden sein Nutzungsverhalten nach den Tarifen. Das bedeudet: Mehr Volumen, mehr mobiles Surfen, mehr Zeitbedarf.

Probieren Sie es mit einem Tarif-Downsizing. Ihr Gewinn: Mehr Geld und mehr Zeit für Freizeit.


Weiterführende Informationen

Du möchtest deine Bank und/oder Telekomprodukte optimieren oder eine unabhängige Drittmeinung anhören (Privatkonto, Hypotheken, Basisprodukte)? Schreibe mir (E-Mail).

tethering-mac-android

Android USB-Tethering mit macOS

(IT-)Support aus dem Alltag. Eine neue Artikel-Serie auf digitalmedia.ch – aus der Praxis und persönlich verwendet.

Android und macOS – eine oft gut funktionierende Zweckgemeinschaft

Bereits vor vielen Jahren habe ich mich aus der Welt der iPhones verabschiedet. Die Android-Technologie ist für meine mobilen Alltags-Bedürfnisse mehr als ausreichend. Der einmalige Datenumzug iOS zu Android war dazumal etwas knifflig; Das proprietäre System von Apple war und ist merklich spürbar. Heute gibt es für den Wechsel tolle Tools, die im Internet frei verfübar sind.

Weiterhin nutze ich meine macOS basierenden Computer – Desktop und Notebook. Der gegenseitige Datenaustausch macOS und Android ist mittels Cloud zeitnahe und vollständig. Und gibt es in Sachen Kommunitionschnittstelle Probleme, so gibt auf fast alle Einschränkungen gute Workarounds. So kürzlich bei mir geschehen.

Android USB-Tethering mit macOS nutzen

Kürzlich war ich mit meinem MacBook unterwegs. Die WLAN-Verbindung war alles andere als stabil. Das Signal ist gut, denn mein Smartphone hatte eine einwandfreie Verbindung. Die Ursache liegt wohl eher an der WLAN-Hardware an meinem Mac.

Kein Problem, Tethering hilft weiter – wenn Mac-Nutzer ein iPhone besitzen. Wie ist das Verhalten mit einem Android-Smartphone und einem Mac?

Die Verbindung zwischen macOS und einem Android-Smartphone hingegen ist nicht kompatibel, musste ich feststellen. Genauer gesagt, der Mac lässt keine Netzwerk-Verbindung zu: Apple nutzt für die USB-Verbindungsfreigabe ein anderes Protokoll.

Lösung – Open-Source Treiber für macOS

Offensichtlich gibt es Anwender mit gleicher Konstellation und somit identischer Einschränkung. So auch Joshua Wise. Er hat ein entsprechendes Protokoll entwickelt und ist im Internet für den Download frei verfübar.

Sein Entwicklung ist keine Eintagsfliege. Das Protokoll wird laufend weitergepflegt und liegt nun vor im Release 8 – Unterstützung macOS 10.11 (El Capitan) und 10.12 (Sierra).

Der Entwickler beschreibt sein Protokoll wie folgt: «HoRNDIS» (pronounce: “horrendous”) is a driver for Mac OS X that allows you to use your Android phone’s native USB tethering mode to get Internet access.

Direktlink mit Installationsanleitung: HoRNDIS

Installation auf einem MacBook Air

Die Installation ist einfach und vom Entwickler passend beschrieben. Ergänzen möchte ich meine persönlichen Erfahrungen.

Auf meinem Apple MacBook Air mit OS X Yosemite (10.10) habe ich die neuste Version 8 des Protokolls installiert.

Nach erfolgter Installation ist an und für sich kein Mac-Neustart notwendig. Vorsorglich habe ich den Mac trotzdem neu gestartet.

In den System-Einstellungen unter Netzwerk die WLAN-Funktion deaktiveren/ausschalten und mit dem USB-Kabel das Smartphone mit dem MacBook verbinden. Vorgängig ist im Smartphone das USB-Tethering aktiveren.

So, die Internet-Verbindung sollte jetzt über USB funktionieren. Leider noch ohne Erfolg. In den Netzwerk-Einstellungen wird mir nichts angezeigt.

Stolperstein «Android File Transfer»

Sobald ich das Smartphone (Android 8.0.0) mit dem Mac verbinde, wird auf meinem Mac die installierte Android File Transfer Software geöffnet. Ist die Transfer Software aktiv, blockiert der Mac die Erkennung der USB-Tethering-Funktion.

Lösung des Problems: Löschen der Software. Dies gilt übrigens auch für die Transfer-Software «Kies» von Samsung.

Persönliche Erfahrung

Mein MacBook Air ist Jahrgang 2012. Den defekten WLAN-Empfänger werde nicht reparieren lassen. HoRNDIS ist eine bestens funktionierende Lösung – ob unterwegs oder von zuhause.

usb-tethering-android

Und es funktioniert – USB-Tethering ab einem Sony Xperia mit Android 8.0.0

Deinstallation

Sollte HoRNDIS nicht mehr benötigt werden, liefert der Entwickler gleich die Anleitung zur Deinstallation mit:

Im Finder-Fenster die Option «Gehe zu Ordner» auswählen und den folgenden Pfad eingeben:
/System/Library/Extensions. Die Datei HoRNDIS.kext in den Papierkorb verschieben und den Mac neu starten.

mastercard-schweiz-revolut

Revolut Banking Schweiz

Seit gut einem Jahr ist die Banking-App Revolut für den Schweizer Markt wieder vollumfänglich verfügbar. Auf die Betragsserie «Revolut im Alltag» habe ich zahlreiche Zuschriften erhalten, auch die Kommentar-Funktion wurde rege genutzt.

Die Beitragsserie «Revolut im Alltag»

Die Frage nach der besten beziehungsweise kostengünstigsten Überweisungsart ab einem Schweizer Konto steht meist im Vordergrund der Diskussionen. So auch im Forum auf revolut.com – verständlich, «Geldwechsel zum Interbankenkurs» ist eine Kernfunktion bei Revolut.

Im Ausland sind alle Schweizer Ausländer

Die Überschrift (Walter Ludin) finde ich zutreffend zum Thema der Geldüberweisung und erklärt passend die Krux an der Geschichte:

  • Unsere Einkünfte und Anlagegelder werden nun mal in Schweizer Franken geführt.
  • Wechsel in Fremdwährungen und Geldüberweisungen ins Ausland kosten Gebühren.

Wie gelangt nun das Geld zu Revolut zur persönlichen Weiternutzung? Bevorzugt ja in Schweizer Franken, um vom Interbankenkurs zu profiteren. An und für sich eine klare Sache, denkt man. Dennoch, es gibt ein, zwei Hürden. Etwas Theoriekenntnisse schafft Abhilfe.

Theorie – Überweisung in Schweizer Franken

Ein Konto bei Revolut wird in Schweizer Franken geführt, ist jedoch aus Sicht Schweiz ein Auslandkonto. Das heisst, die Geldüberweisung in CHF erfolgt auf ein englisches CHF-Konto. Somit gibt es trotz einer CHF-Überweisung eine gebührenpflichtige Swift-Auslandzahlung.

  • – Kostenpflichtige Überweisung
  • + Währungwechsel bei Revolut zum Interbankenkurs

Theorie – Überweisung in Euro

Mit SEPA wurde ein einheitlicher Euro-Zahlungsraum geschaffen. Auch die Schweiz ist Teilnehmer am SEPA-System. Das heisst, Überweisungen in Euro sind in der Regel frei von Gebühren und Kommissionen, sofern die Zahlung die Bedingungen erfüllt.

Revolut ist ebenfalls Teilnehmer im SEPA-Verbund. Die Voraussetzung für die Nutzung einer SEPA-Überweisung ist grundsätzlich gegeben.

Voraussetzung ist jedoch eine Überweisung in Euro. Und da wir unsere Gelder in Schweizer Franken haben, muss beim Transfer ein Wechsel von Schweizer Franken in Euro erfolgen.

  • + Gebührenfreie Überweisung
  • – Währungwechsel EUR/CHF zu den Bedingungen der Schweizer Banken

Eigenüberweisung Revolut – der beste Weg

Viele Wege führen zu Revolut. Gut nachzulesen von den Lesern auf digitalmedia.ch oder im Forum auf revolut.com – doch bedenke, es sind individuelle Erfahrungen und ausgerichtet auf persönliche Gegebenheiten. Alle Angaben wie immer ohne Gewähr.

TransferWise – CHF Überweisung auf Revolut

Zunehmend wird die Lösung mit TransferWise angesprochen. Das Konto bei TransferWise dient sozusagen als Verbindungskonto zu Revolut – die Geldüberweisung ist stets in Schweizer Franken und augenscheinlich frei von Gebühren, so gehts:

  • Überweisung ab CH-Bankkonto zu TransferWise in CHF
  • In Revolut «Kreditkarten Top-up» in CHF mittels Borderless DebitCard von TransferWise

Auf Revolut kannst du dann die Schweizer Franken uneingeschränkt zum attraktiven Interbanken-Kurs umtauschen.

SEPA-Überweisung – in Euro zum CH-Bankenkurs

Einfach und Verständlich ist die spesenfreie SEPA-Überweisung:

  • + Nutzung deiner bestehenden Bankbeziehung
  • + Zeitnahe Gutschrift deiner Überweisung bei Revolut
  • – Wechselkurs der Bank

Von Interesse ist zumindest der verrechnete Devisenkurs deiner Bank. Die Kurse differenzieren teilweise stark. Moneyland hat hierzu Anfang Januar 2018 eine Erhebung gemacht: Wechselkurse von Schweizer Banken.

SWIFT-Überweisung – in Schweizer Franken

Der Transfer erfolgt in CHF und direkt von Bank zu Bank, also ohne Drittinstitut wie bei TransferWise. Die grosse Unbekannte einer Swift-Zahlung sind die Spesen:

  • Deine Bank erhebt beispielsweise 2 bis 24 Franken – je nach Institut und Betragsgrösse der Überweisung.
  • Die Korrespondenzbank von Revolut erhebt möglicherweise nochmals Spesen. Hierzu liest man die unterschiedlichsten Erfahrungen.
Egal welche Überweisungsart du verwendest, gegenüber einer Schweizer Kreditkarte ist Revolut für Auslandtransaktionen so oder so günstiger.

Abhilfe – ein echtes Schweizer IBAN-Revolut-Konto

Man kann es drehen und wenden wie man möchte, jede mögliche Lösung hat Vor- und Nachteile. Gänzliche Einfachheit wäre bei Revolut ein echtes Schweizer Konto – geführt in Schweizer Franken mit einer Schweizer IBAN-Nummer.

Glaubt man den Einträgen im Revolut-Forum, so ist die Einführung einer CH-IBAN kurz bevorstehend. Noch ist es nicht soweit und es dürfte noch eine Weile dauern.

Funktionen von Revolut vs. kostengünstige Eigenüberweisung

Ich persönlich findes es schade, die Qualität von Revolut ausschliesslich an der Eigenüberweisung zu messen. Ist einmal das Geld auf dem Revolut-Konto, bietet es unzählige Funktionen und Möglichkeiten, wovon Schweizer Banken noch eine ganze Weile davon entfernt sind.

Revolut – Beispiel «Einweg-Kreditkarte»

In Geld nicht direkt quantifizierbar sind die vielfältigen Funktionen. Ich habe beispielsweise eine vollumfängliche Kontrolle über meine Kreditkarte, ohne Zutun und Abhängigkeiten zu meiner Bank in Sachen Öffnungszeiten, Formular etc.

Neu bei Revolut sind im Premium-Paket die virtuellen Einweg-Kreditkarten: die Kreditartennummer wechselt bei jedem Zahlungsvorgang im Internet – Sicherheit auf höchster Stufe.

Wie Digital-Banking geht, zeigt Revolut eindrücklich. Die Bewirtschaftung des Kontos ist komplett in einer App abgedeckt. Kein Medienbruch, keine unnötigen viele Logins.

Sparpotential – auch mit SEPA-Überweisung

Auch wenn ich eine Überweisung SEPA mit Umrechnungskurs einer Schweizer Bank mache, so sind Gebühren-Einsparungen gegenüber Schweizer Kreditkarten gegeben.

Für den Gebührenvergleich verwende ich eine Visa-Karte der Credit Suisse (Swisscard). Im Gegensatz zu Viseca publiziert Swisscard täglich die angewendeten Fremdwährungs-Umrechnungskurse.

swisscard-mastercard-visa

Bei einem angenommen Auslandeinkauf von 7’000 Euro ergibt dies eine mögliche Gebührenersparnis von mindestens 333 Franken.

Gebühren und Zuschläge zulasten des Karten-Inhabers. Insbesondere die Schweizer Kreditkarten-Anbieter sind kreativ in Sachen Gebührenmodelle.


Weiterführende Informationen

Du möchtest deine Bankprodukte optimieren oder eine unabhängige Drittmeinung anhören (Privatkonto, Hypotheken, Basisprodukte)? Schreibe mir (E-Mail).

Netzneutralität fällt

Bildquelle: «Parlamentsdienste 3003 Bern»

Im politischen Meinungskampf ist das Internet wichtiger denn je. Fake-News und alternative Fakten sind allgegenwärtig – jegliche politische Couleur bedient sich dessen.

Politiker-/innen und (Bezahl-)Medien verlangen Massnahmen zum Schutz des Volks vor politisch-/digitaler Manipulation. Ist dies ehrlich gemeint oder bedienen sie sich selbst aus Eigeninteresse an möglichen Alternativen-Fakten?

Medienkompetenz beginnt mit dem Verstehen von Texten und dem Erkennen der Motive – ausgesprochene Motive wiedergeben längst nicht die inneren (Handlungs-)Werte einer Person, eines Politikers etc.

Sollte es tatsächlich so schlimm sein (Beeinflussung des Volks), wie manche Politiker und Medienhäuser darlegen, so hat meines Erachtens, die Bildungspolitik versagt.

Netzneutralität bedeutet auch, uneingschränkter, selbständiger und unzensurierter Zugang zum Internet. Anhand der Vorlage «Geldspielgesetz» zeige ich auf, wie wichtig die Internet-Neutralität ist.

Neues Geldspielgesetz

An und für sich ist das neue Geldspielgesetz kein reines IT-/Digitalisierungs-Thema. Die Umsetzung, beziehungsweise Sicherstellung jedoch schon: Den ausländischen Anbietern wird mittels Netzsperre der Marktzugang verhindert. Im Klartext: der Aufruf eines ausländischen Online-Casinos wird uns verunmöglicht.

Die Grundidee des neuen Geldspielgesetz ist gut angedacht. Nur die Umsetzung ist nicht akzeptierbar. Fakt ist, erstmal werden Netzsperren gesetzlich verankert. Ein gefährlicher Präzedenzfall. Die Schweiz begibt sich in Sachen Netzsperren in die Nähe von Nordkorea und China.

Gegner und Referendumskomitee

Gegen Internet-Zensur und digitale Abschottung

Befürworter des neuen Geldspielgesetz

Beführworter sind Schweizer Casino-Betreiber, Politiker/innen, die im Bundesparlament der Vorlage zugestimmt haben sowie ausnahmslos alle Kantone. Komitee «Ja zum Geldspielgesetz»

Das Referendum gegen das Bundesgesetz vom 29. September 2017 über Geldspiele (Geldspielgesetz, BGS) ist am 29. Januar 2018 zustande gekommen.

Die Vorlage «Bundesgesetz vom 29. September 2017 über Geldspiele (Geldspielgesetz, BGS) (BBl 2017 6245)» kommt am 10. Juni 2018 zur Abstimmung.

Digitalisierung ermöglicht Transparenz

Digitalisierung und Internet öffnen das politische Geschehen für aktiv Interessierte und engagierte Bürgerinnen und Bürger – Argumente und Aussagen lassen sich gegenprüfen. Manche Politiker, Lobbyisten und Konzerne mögen transparente Einsichtnahme weniger.

Ist die Netzsperre einmal gesetzlich verankert, ist es für die Politik durchaus ein leichtes Spiel, weitere Sperren zu veranlassen. Nämlich nicht nur wie im Beispiel «Geldspielgesetz, auch die Verhinderung von politischer Einsichtnahme mittels Recherchen im Internet.

A) Das Schweizer Parlament – Einsichtnahme in die Geschäfte

Der Schweizer Parlamentsdienst bietet im Internet zu den politischen Geschäften eine Fülle an Informationen

So ist einsehbar, wie deine gewählte Partei bzw. dein politischer Vertreter im Parlament verhalten hat.

Das Geschäft «Geldspielgesetz» mit der Nummer 15.069 ist im Internet abrufbar. FDP wie auch  SVP waren sich uneinig. Argumente und Botschaften im Parlament lassen sich nachlesen und nachschauen (Video).

Das Verhalten der Politiker/innen im politischen Parlamentsbetrieb ist jederzeit einsehbar. Eine gute Sache.

B) Eigenrecherchen im Internet

Medienkompetenz ist unter anderem – Motive und Argumente von Politiker/innen und Parteien kritisch zu hinterfragen und zu validieren. Die Eigenrecherche im Internet macht das möglich: Verhalten des Politikers, Interessenbindungen, Argumente etc.

Zurück zum Beispiel «Geldspielgesetz»
Ein Hauptargument der Befürworter ist, Erträge aus den Geldspielen kommen gemeinnützigen Zwecken zu Gute.

Klingt gut, ist nicht ausschliesslich so. Die bz-Basel titel am 6. April 2018 auf ihrer Website: «Trotz Rüge wegen Vergabepraxis fliesst noch mehr Swisslos-Geld fürs Reitturnier».

Gewinnorientierte Unternehmen wie CSI, Swiss Indoors, Bâloise Session oder das Musical Theater erhalten oder erhielten Gelder von Swisslos.

Teilweise finden sich weitere fragwürdige Engagements. Natürlich profitieren mehrheitlich gemeinnützige Institutionen aus Kultur, Sozialem, Umwelt und Sport. Auf swisslos.ch sind die unterstützten Projekte 2017 aufgelistet.

Die Aussage der Befürworter (…einen unverzichtbaren Beitrag an gemeinnützige Projekte und Institutionen zu leisten…) ist beispielhaft dafür, wie gezieltes Hervorheben von Teilinformationen, respektive der bewusste Verzicht auf vollumfängliche Information, zur Meinungsbildung genutzt wird. Zwar ist die Aussage der Befürworter

  • keine Unrichtigkeit
  • doch das Argument ist unscharf, «wenn etwas nicht passt, dann wird es eben passend geredet».

Dies ein aktuelles Beispiel zum wichtigen Thema der Netzneutralität und ein Aufruf an die Wachsamkeit – Fake-News und alternative Fakten sind allgegenwärtig, jegliche politisch Couleur bedient sich dessen.

Links zum Thema

  • Volksabstimmung: 10. Juni 2018
  • Abstimmung zum Geldspielgesetz – Parolen der Parteien
  • Das Bundesgesetz über Geldspiele (BGS) im Detail
  • Geldspielgesetz, Geschäftsnummer 15.069 – Verlauf der Debatte in National- und Ständerat

Ohne Wandel keine Digitalisierung

«Digialisierung gelingt nur mit echtem Wandel – nämlich eine Veränderung der Denk- und Handlungskultur – Neu denken mit dem Ziel der Einfachheit».

Die Initianten beider Referendum-Komittes zeigen den Wandel eindrücklich – Gutes erhalten, Neues verbinden.


Weiterführende Informationen

  • Digitalisierung – Totengräber des Fachhandels? Artikel auf digitalmedia.ch vom 17. Januar 2018.
  • Ad hoc Informationen auf Twitter von digitalmedia.ch
Kennen Sie den Digitalisierungs-Kompass? Einfache Gestaltung ist intelligente Gestaltung. Gleich hier bestellen (E-Mail).

Bildquelle

– Titelbild (Bundeshaus): Parlamentsdienste 3003 Bern
– Bild im Artikel (Feldstecher): pexels.com (CC0 Lizenz)

Digitalisierung im politischen Alltag

Bildquelle: «Parlamentsdienste 3003 Bern»

Auch in der Politik ist die Digitalsierung zunehmend spürbar, beispielsweise in Form von Gesetzgebungen zur Digitalisierung (direkt/indirekt) oder von permanenter Einsicht in Geschehnisse des politischen Alltags.

Die Digitalisierung ermöglicht der Gesellschaft eine gänzlich neue Einflussnahme und Einsichtnahme. Was für das Volk von Vorteil ist, kann zum Nachteil des Politikers sein – je nach Sichtweise.

Der zweiteilige Artikel zeigt auf, wie die Digitalisierung einen Einfluss in den politischen Alltag der Schweiz hat:

  1. Initiativen und Referenden – parteilose Kommitees nutzen digitale Möglichkeiten.
  2. Digitalisierung schafft Transparenz – gefällt nicht immer allen.

Direkte Demokratie

Wir haben das letzte Wort. Ein hohes und schützenswertes Gut.

Mit der direkten Demokratie haben wir die Möglichkeit, uns zu Parlamentsentscheiden zu äussern oder Verfassungsänderungen vorzuschlagen.

Parteilose Kommitees nutzen digitale Möglichkeiten

Die Digitalisierung bietet eine Vielfalt an Nutzungsmöglichkeiten und geht weit über bereits bekannte Anwendungsmöglichkeiten – vorausgesetzt, Einfachheit bleibt im Fokus des neuen Denkens.

Referendum gegen Versicherungsspione

Möglichkeiten der Digitalisierung erkennen. Einzelpersonen engagieren sich politisch und äussern sich zu einem Entscheid des Parlaments. Mit Hilfe der Digitalisierung prüfen und ergreifen die Initianten das Referendum gegen das vom Parlament verabschiedete Versicherungsgesetz.

Überwachung, Versicherungsgesetz und Versicherungsspione – kurz erklärt.

Gesetzliche Grundlage für die Überwachung von Versicherten.

Gesetzliche Grundlage für die Überwachung von Versicherten.

Kommt das Referendum zustande?

Die politischen Parteien geben sich in Sachen Referendum zurückhaltend. Privatpersonen kämpfen für die Privatsphäre und gegen staatlich verordnete Schnüffeleien.

Zeitliche, personelle und finanzielle Ressourcen sind begrenzt. Das Komitte hat bis zum Entscheid für das Referendum keine grosse Unterstüzung von Organisationen und Parteien erhalten. Um so wichtiger im Vorfeld zu erkennen, ob ein mögliches Referendum Erfolgschancen hat oder gänzlich chancenlos ist.

Das erste Twitter-Referendum der Schweiz, schreibt die Tageswoche aus Basel. Soweit geht nun die Digitalisierung auch wieder nicht. Dennoch, mit den sozialen Medien und der Plattform «wecollet.ch» wurde zuvor erhoben, ob ein Zustandekommen des Referendums gute Aussichten hat.

  • Mit Twitter wurden die Follower auf das Vorhaben hingewiesen, und aufgefordert mitzumachen.
  • Wer mitunterstützt, trägt sich ein in der Plattform wecollect.ch – wie viele reale Unterschriften kannst du sammeln, bist du bereit, das Vorhaben finanziell (Spenden) zu unterstützen.

Innert wenigen Tagen wird klar, das Zustandekommen des Referendums hat gute Erfolgsaussichten. Das Referendum wird gestartet.

Unterschriften sammeln – auch digital

Die Initianten nutzen auch den digitalen Kanal für das Sammeln von Unterschriften:

  • Unterschriftenbogen im Internet personalisieren und ausdrucken;
  • Name und Vorname handschriftlich einfügen und unterschreiben;
  • Die Seite falten und ab in den nächsten Briefkasten.

Unterschriften werden auch auf dem persönlichen Weg gesammelt. Es ist ein nationaler Unterschriften-Sammeltag geplant.

Links zum Thema

Digitalisierung schafft Transparenz

Das Referendum «gegen die gesetzliche Grundlage für die Überwachung von Versicherten» zeigt beeindruckend die Möglichkeiten und Wichtigkeit der Digitalisierung im politischen Geschehen – Einflussnahme und Einsichtnahme durch das Volk.

Wandel und Transparenz einerseits, eine sich veränderte Gesellschaft anderseits, schafft eine gänzlich neue politische Beteiligungskultur.

Errungenschaften – des einen Freud, des anderen Leid, sind politischen Kräften ausgesetzt:  Erneuerungen zu verhindern oder gar rückgängig zu machen. Hierzu gibt es ein aktuelles Beispiel – Internetzensur unter dem Deckmantel des Geldspielgesetzes.

Eine Gefahr für den freien Zugang und Umgang mit dem Internet – 2. Teil: Die Netzneutralität fällt.


Weiterführende Informationen

  • Digitalisierung – Totengräber des Fachhandels? Artikel auf digitalmedia.ch vom 17. Januar 2018.
  • Ad hoc Informationen auf Twitter von digitalmedia.ch
Kennen Sie den Digitalisierungs-Kompass? Einfache Gestaltung ist intelligente Gestaltung.  Gleich hier bestellen (E-Mail).

Bildquelle

– Titelbild (Bundeshaus): Parlamentsdienste 3003 Bern
– Bild im Artikel (Feldstecher): pexels.com (CC0 Lizenz)