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Revolut – digitale Innovationen

Mehrwert statt Bestehendes digitalisieren Revolut hat das Digitalbanking zweifelsfrei mit zahlreichen Innovationen massgeblich mitgeprägt – Gebührenersparnisse, Produkterlebnisse und Bedienungseinfachheit. Revolut reduziert die Komplexität im Alltag. Schweizer Banken haben, was Draghi gerne hätte Schweizer Retailbanken haben die Monetarisierung von digitalen Produkten und Dienstleistungen nun auch erkannt – es wird inflationär digitalisiert, was das Zeug hält. Für Bankkunden öffnen sich digitale Baustellen ohne Ende: Eine App für das Banking, eine App für die Kreditkarte, eine App für das mobile Bezahlen – ein App hier, eine App da. Revolut – Trendsetter im Digitalbanking Schon fast im Minutentakt lese ich von Schweizer Produktneuheiten . Für Revolut-Nutzer bereits vertraute Funktionen. Dennoch, nachfolgend ein paar aktuelle Beispiele aus dem Schweizer Bankingmarkt. Jetzt die Kreditkarte selbständig verwalten «Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihre Debit- und Kreditkarten online selbst zu verwalten», schreibt die St. Galler Kantonalbank. Bezahlkarten von drei Unternehmen mit unterschiedlichsten Funktions-Ausprägungen – der Bankkunde muss sich mit seinem Bedienungsverhalten den Systemen anpassen. Kartenverwaltung bei Revolut Visionen beginnen mit unseren Wünschen, sagten sich die Gründer von Revolut. Die Kartenverwaltung von Revolut – clevere …

Patrick Huber 18. April 2019
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Kreditkarten Gebühren

Banken und Twint – fehlender Wettbewerb Das Kreditkarten-Business verdient kräftig an der Konsumfreude – ob Stationär oder im Distanzgeschäft (Online). Mit den neuen mobilen Bezahlsystemen wie Apple Pay, Google Pay, Samsung Pay etc. drängen weitere Akteure in den Bezahl-Markt und wollen teilhaben am reichlich angerichteten Ertragsbuffet. Apple Pay und Google Pay – für Schweizer Banken ein rotes Tuch, denn sie wollen ungern weiteren Player am Ertrag teilhaben lassen. Vordergründig wird auf Swissness gemacht und Twint vorgehalten. Geht es jedoch um einfach verdiente Millionen-Erträge, sind Kundenbedürfnisse den Schweizer Banken sekundär. Akteure im Zahlungskartenmarkt Die vordergründigen Akteure Konsument (Karteninhaber), Händler und Lizenzgeber wie Mastercard und Visa sind bekannt. Weniger augenscheinlich sind die Akteure Acquirer und Issuer. Es wird kräftig Geld verdient – nicht ausschlieslich von Visa und Mastercard, wie oft gemeint. Die Akteure in der mittleren Verarbeitungskette langen kräftig zu. Am Ende des Futtertrogs sind die Händler. Brisant – in der Schweiz stammen Acquirer und Issuer oft aus einem Unternehmensnetzwerk. Acquirer / Verarbeiter Acquirer schliessen als Vertragsbank des Händlers diesen mittels Vertrag an ein internationales Kartennetz an …

Patrick Huber 28. März 2019
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Kredit-/Debitkarten Schweiz

17,5 Millionen Kredit- und Debitkarten Über 17,5 Millionen Kredit- und Debitkarten sind laut der Schweizerischen Nationalbank (SNB) in der Schweiz im Umlauf. Das ist eine Erhöhung aktiver Maestro-, Mastercard- und Visakarten um +2.8% gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Karten-Transaktionen hat im 2018 einen Höchststand erreicht: Über eine Milliarde Transaktionen wurden letztes Jahr im stationären Handel mit der Kredit- oder Debitkarte getätigt. Kredit- und Debitkarten in der Schweiz Inländische Kredit- und Debitkarten. Präsenz-Zahlungen im Inland. Datenstand: 31.12.2018 – data.snb.ch Debitkarten Kreditkarten Karten im Umlauf 10,6 Mio. 6,9 Mio. – Veränderung ggü VJ +1.3% +5.1% Transaktionen 882 Mio. 203 Mio. – Veränderung ggü VJ +14.3% +13.9% ∅-Betrag pro Transaktion 53 CHF 83 CHF Die aktiven Kreditkarten haben sich gegenüber dem Vorjahr um +5.1% erhöht. Das Volumen liegt bei 203 Millionen Transaktionen. Die Debitkarte ist weiterhin das beliebteste Zahlungsmittel. Auch Kleinbeträge unter 20 Franken werden vermehrt mit der Debitkarte bezahlt; die NFC-Funktion begünstigt postiv das Verhalten. Der durchschnittliche Transaktionsbetrag liegt dementsprechend deutlich tiefer. Betragshöhe, Zahlungsort und Zahlungssituation (stationärer Handel oder Einkauf im Internet) spielen eine wesentliche Rolle …

Patrick Huber 26. März 2019
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Hypothekarmarkt Schweiz 2018

1’000 Milliarden Franken Im November 2018 war es soweit – die 1 Billion Franken Grenze an gesprochenen Bank-Hypotheken ist überschritten. Werden Pensionskassen und Versicherungen mitberücksichtigt, so wurde die 1’000 Milliarden Marke bereits im Sommer 2018 erreicht. Hypotheken Schweiz 2018 – auf einen Blick Die Schweizer Banken halten rund 95 Prozent des Hypothekarvolumens. Die nachfolgenden Zahlen beziehen sich auf den inländischen Hypothekarmarkt der Schweizer Banken. Gesamtvolumen per 31.12.2018 bei 1’015 Milliarden Franken. Mit Versicherungen und Pensionskassen: 1’068 Mrd. CHF (geschätzt). Zunahme um 31,8 Mrd. Franken, +3.3% gegenüber 2017 Die Kantonalbanken haben vom Marktwachstum gut 46 Prozent abgeschöpft Gegenüber dem Vorjahr generierte die Raiffeisengruppe mit +4.3% den höchsten Zuwachs aller Bankengruppen Die Kantonalbanken halten einen Marktanteil von 37%, +0.3 %P Warten auf Mieter Der Mietwohnungsbau prägte auch im 2018 die Marktgeschehnisse: In der Schweiz werden zurzeit rund 10% mehr Wohnungen erstellt, als der Markt absorbieren kann – jede vierzigste Mietwohnung steht leer, in vielen Regionen ausserhalb der Zentren gar deutlich mehr. Renditeobjekte als Volumentreiber Die Zunahme der Kreditvergabe (Hypotheken) an Unternehmen hat sich auch im 2018 unvermindert …

Patrick Huber 5. März 2019
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Kantonalbank – Jahresabschluss 2018

Zahlen unter der Lupe Laufend veröffentlichen die Kantonalbanken für das Geschäftsjahr 2018 ihre Jahresergebnisse. Aktualisiert am: 04.03.2019 Der Wohnungsbau (Renditeobjekte) dominierte das Geschehen auch im 2018. Im Fokus stehen somit unverändert die Ergebnisse im Ausleihungsgeschäft. Hypotheken Wachstum ist kein Garant für eine positive Entwicklung – die effektiven Ertragszahlen im Zinserfolg zeigen im Vergleich zu den Vorjahren eine stagnierende teilweise negative Entwicklung. Nachfolgend ausgewählte Kantonalbanken. Rückgang Zinserfolg Werte im Vergleich zum Vorjahr (2018/2017). Hypothekar-Forderungen Brutto-Erfolg Zinsengeschäft Netto-Erfolg Zinsengeschäft Aargauische Kantonalbank +3.9% +2.1% +0.1% Basellandschaftliche Kantonalbank +3.0% –2.3% –4.3% Basler Kantonalbank +8.3% –0.3% +0.9% Berner Kantonalbank +4.4% –3.5% –11.4% Luzerner Kantonalbank +8.9% –1.3% +0.9% Thurgauer Kantonalbank +3.3% +0.9% +1.0% Schwyzer Kantonalbank +5.6% +0.1% –8.1% St. Galler Kantonalbank +2.5% –1.9% +4.6% Gegenüberstellung Zinsertrag/Zinsaufwand Die Tabelle zeigt das Zustandekommen «Brutto-Erfolg Zinsengeschäft»; Veränderungen gegenüber dem Vorjahr in TCHF, ohne «Zins- und Dividendenertrag aus Finanzanlagen und Handelsgeschäft». Erklärung Spalte «Zinsaufwand»: (+) Minderung Zinsaufwand / (–) Zunahme Zinsaufwand. Zinsertrag Zinsaufwand Saldo Aargauische Kantonalbank –2’210 +8’076 +5’866 Basellandschaftliche Kantonalbank –16’445 +13’219 –3’226 Basler Kantonalbank –7’077 +10’529 +3’452 Berner Kantonalbank –4’822 –108 –4’930 Luzerner …

Patrick Huber 4. März 2019
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N26 – Marktstart Schweiz

«Die Wahrheit einer Absicht ist die Tat» In den Onlinemedien zahlreich geschrieben – «Die Smartphone-Bank N26 kommt in die Schweiz». Zweifellos dürfte N26 irgendwann ihre Produkte auch in der Schweiz anbieten. Doch wie unterscheiden sich die Produkte von N26 und Revolut? Im Fokus der Gegenüberstellung sind die Schweizer Bedürfnisse und Rahmenbedingungen. N26 Digitalbanking – Geschichte und Gegenwart Für was steht die Bezeichnung «N26»? Zwei mögliche Bedeutungen: Die Zahl im Namen bezieht sich auf die 26 einzelnen Würfel des Rubik’s Cube. Die ersten Geschäftsräumlichkeiten hatte N26 in Berlin an der Adresse «Unter den Linden» mit der Nummer 26. Mitgründer von N26 ist Valentin Stalf, einem gebürtigen Österreicher mit Studium in der Schweiz. Die Smartphone-Bank N26 aus Berlin, 2013 gegründet, nutzte bis zum Erhalt der eigenen Banklizenz im 2016 die Lizenz von Wirecard. Expansion in neue Märkte N26 hat mehr als 2,3 Millionen Kunden und ist mittlerweile in 24 Ländern in der Eurozone tätig. Seit November 2018 ist N26 auch ausserhalb der Eurozone verfügbar: Dänemark, Norwegen, Polen und Schweden. In Liechtenstein und Island ist N26 seit Ende …

Patrick Huber 27. Februar 2019
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Bausteine zum persönlichen Digital Banking

Besser ein kleines Geschenk als ein grosses Versprechen Die ausgerufene Digitalisierungs-Offensive der Schweizer Retailbanken – für Digitalkunden weitgehend ausgeblieben. Spürbar sind hingegen meist inflationäre Gebührenerhöhungen, neue und kreative Gebührenpositionen und Wegfall von preislich attraktiven Bank- und Kartenprodukten. Keine Regel ohne Ausnahme Die Smartphone-Banken neon und Zak sind aus der Taufe gehoben und demnach lobenswürdig – die Nähe zu Schweizer Banken ist gegenwärtig; das analoge Verhalten ist unverkennbar. Partner sind: Hypothekarbank Lenzburg bei Neon, Bank Cler, Basler Kantonalbank und Viseca (Kreditkarte) bei Zak. Definition Digital Banking Schweiz Nutzbringende Funktionen und Prozesse – Einfachheit und Erlebnisse. Gebührenreduktion ist für Kundenselbstbedienung ein gewichtiges Kriterium. Zeitersparnisse: Onlineanträge und -bewirtschaftung statt persönliche Bankbesuche und -anrufe. Bargeldverkehr auf ein Minimum reduzieren. Unterstützende Funktionen und Angebote wie digitaler 24/7-Service. Personelle Fachunterstützung ausschliesslich bei Bedarf. Revolut im Schweizer Alltag Die Banking App Revolut ist zurzeit das digitale «Mass aller Dinge». Noch geht es nicht ohne Schweizer Bank. Einzelbausteine sind vorhanden. Zeit für den Baukasten. Ein Versuch, berücksichtigt sind obige Kriterien mit den Use-Cases: Geldeingang (IBAN-)Zahlungen In-/Ausland Kartenzahlung In-/Ausland, online und stationär Weitgehend Cashless …

Patrick Huber 12. Februar 2019

Revolut in den Schweizer Medien

Wachsende Beliebtheit – Revolut in der Schweiz Das Smartphone Konto von Revolut generiert in der Schweiz reges Interesse. «50’000 Kunden in der Schweiz», so der Revolut-Mitgründer Vlad Yatsenko. Auch die Schweizer Medien entdecken die Smartphone-Only-Bank und berichten zunehmend über die Banking-App aus Grossbritannien. Aktualisiert: 12.04.2019 Revolut in den Schweizer Onlinemedien Eine Auswahl an Berichten zu Revolut. Klicke auf den Artikeltitel um den/die Bericht/e zu lesen. Artikel Quelle Datum Revolut-App startet durch – über 110’000 User in der Schweiz Watson 12.04.2019 Wenn das Smartphone zur Bank wird NZZ 05.04.2019 Neon, N26, Revolut und Co. sind auf dem Vormarsch Blick 25.03.2019 Start-Ups mischen das digitale Banking auf SRF / 10vor10 07.03.2019 Smartphone-Banking im Praxistest Handelszeitung 21.01.2019 Kreditkarten: Ausland-Kosten sind höher als ausgewiesen Handelszeitung 17.01.2019 Smartphone-Banken starten auch in der Ostschweiz St. Galler Tagblatt 06.01.2019 Revolut wird ein wenig schweizerischer Blick 27.12.2018 Die App-Bank Revolut erhält eine europäische Banklizenz Handelszeitung 14.12.2018 Wer wird zum Amazon des Banking? NZZ 12.12.2018 Nie mehr Kreditkartengebühren im Ausland Beobachter 16.08.2018 So optimieren Sie Ihre Ferienkasse NZZ 27.06.2018 Im Ausland bezahlen: So sparen …

Patrick Huber 12. April 2019
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Revolut – die Schweizer IBAN

Schweizer Inland-Überweisung Im September 2018 von Vlad Yatsenko angekündigt, nun passend zu Weihnachten eingeführt: Die Schweizer IBAN für (Eigen-)Überweisungen in Schweizer Franken – analog einer Inlandzahlung. Der ehemalige Arbeitgeber von Vlad Yatsenko, die Credit Suisse, dient als Korrespondenzbank. Das heisst, bei der jetzigen Schweizer IBAN handelt es sich noch nicht um eine persönliche Kontonummer. Bei Überweisungen ist unter dem Verwendungszweck die persönliche Revolut-Referenznummer anzugeben. Der Überweisungsbetrag wird dem Revolut-Konto zugewiesen. Der Schweizer Markt für Revolut Revolut Nutzer müssen viel Geduld aufbringen: Zahlreiche Produktankündigungen, oft Einführungsverschiebungen. Mit der Schweizer IBAN bekräftigt Revolut die Wichtigkeit des Schweizer Markts. Sollte die Überweisung in Schweizer Franken spesenfrei sein (die Credit Suisse erhebt als Korrespondenzbank keine Gebühren), so ist dies ein unmissverständliches Zeichen an die Schweizer Retailbanken und ihren Kreditkartenunternehmen wie Viseca und Co., über die Bücher zu gehen: der Kunde als Melkkuh (Gebühren) Bevormundung und Blockade in Sachen Apple Pay technische Innovationen vorenthalten Aussichten im Kontext der Digitalisierung Die Digitalisierung stärkt schonungslos den Käufermarkt: Nicht der Interessent bemüht sich um Angebote, vielmehr bewirbt sich der Verkäufer beim möglichen Neukunden. …

Patrick Huber 17. Januar 2019
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Revolut sichert sich Banklizenz

«We got a banking licence» Pünklich zur Weihnachtszeit – die Europäische Zentralbank hat den Antrag für eine europäische Banklizenz genehmigt. Ein gewichtiger Meilenstein ist erreicht, wenn auch noch eingeschränkt anwendbar. Revolut schreibt auf ihrem Blog vom 13. Dezember 2018: Was bedeutet das nun genau? Ein Versuch einer persönlichen Einordnung. Revolut wird im 2019 die Lizenz erstmalig in Littauen anwenden; die litauische Bankenaufsicht hat Revout eine «spezialisierte Banklizenz» gewährt. Nach und nach werden weitere europäische Landesmärkte angegangen. Bis es soweit ist, sind umfangreiche technische und fachliche Arbeiten nach Vorgaben umzusetzen. Die Produktepipeline von Revolut Ist die anspruchsvolle Bereitstellung gelungen, der Pilot in Littauen positiv verlaufen und die Bankenaufsicht erteilt grünes Licht, gibt es für Privatkunden zahlreiche Neuerungen: Europäische Einlagensicherung EDIS Guthaben bis 100’000 Euro sind künftig mit der Einlagensicherung direkt bei Revolut abgedeckt. Zurzeit werden die Kundengelder auf Konten bei Lloyd’s oder Barclays geführt und abgesichert (GB Tier-1-Bank). Überziehungs-/Kontokorrent-Limiten In einem ersten Schritt wird wohl eine Art Überziehungslimite eingerichtet: Ist auf dem Revolut-Konto einmal nicht ausreichend Deckung vorhanden, wird die Kreditkarten-Transaktion in Höhe der Limite ausgeführt. …

Patrick Huber 29. Dezember 2018