Alle Artikel in: News

tethering-mac-android

Android USB-Tethering mit macOS

(IT-)Support aus dem Alltag. Eine neue Artikel-Serie auf digitalmedia.ch – aus der Praxis und persönlich verwendet. Android und macOS – eine oft gut funktionierende Zweckgemeinschaft Bereits vor vielen Jahren habe ich mich aus der Welt der iPhones verabschiedet. Die Android-Technologie ist für meine mobilen Alltags-Bedürfnisse mehr als ausreichend. Der einmalige Datenumzug iOS zu Android war dazumal etwas knifflig; Das proprietäre System von Apple war und ist merklich spürbar. Heute gibt es für den Wechsel tolle Tools, die im Internet frei verfübar sind. Weiterhin nutze ich meine macOS basierenden Computer – Desktop und Notebook. Der gegenseitige Datenaustausch macOS und Android ist mittels Cloud zeitnahe und vollständig. Und gibt es in Sachen Kommunitionschnittstelle Probleme, so gibt auf fast alle Einschränkungen gute Workarounds. So kürzlich bei mir geschehen. Android USB-Tethering mit macOS nutzen Kürzlich war ich mit meinem MacBook unterwegs. Die WLAN-Verbindung war alles andere als stabil. Das Signal ist gut, denn mein Smartphone hatte eine einwandfreie Verbindung. Die Ursache liegt wohl eher an der WLAN-Hardware an meinem Mac. Kein Problem, Tethering hilft weiter – wenn Mac-Nutzer ein …

mastercard-schweiz-revolut

Revolut Banking Schweiz

Seit gut einem Jahr ist die Banking-App Revolut für den Schweizer Markt wieder vollumfänglich verfügbar. Auf die Betragsserie «Revolut im Alltag» habe ich zahlreiche Zuschriften erhalten, auch die Kommentar-Funktion wurde rege genutzt. Die Frage nach der besten beziehungsweise kostengünstigsten Überweisungsart ab einem Schweizer Konto steht meist im Vordergrund der Diskussionen. So auch im Forum auf revolut.com – verständlich, «Geldwechsel zum Interbankenkurs» ist eine Kernfunktion bei Revolut. Im Ausland sind alle Schweizer Ausländer Die Überschrift (Walter Ludin) finde ich zutreffend zum Thema der Geldüberweisung und erklärt passend die Krux an der Geschichte: Unsere Einkünfte und Anlagegelder werden nun mal in Schweizer Franken geführt. Wechsel in Fremdwährungen und Geldüberweisungen ins Ausland kosten Gebühren. Wie gelangt nun das Geld zu Revolut zur persönlichen Weiternutzung? Bevorzugt ja in Schweizer Franken, um vom Interbankenkurs zu profiteren. An und für sich eine klare Sache, denkt man. Dennoch, es gibt ein, zwei Hürden. Etwas Theoriekenntnisse schafft Abhilfe. Theorie – Überweisung in Schweizer Franken Ein Konto bei Revolut wird in Schweizer Franken geführt, ist jedoch aus Sicht Schweiz ein Auslandkonto. Das heisst, die …

Bildquelle: «Parlamentsdienste 3003 Bern»

Digitalisierung im politischen Alltag

Bildquelle: «Parlamentsdienste 3003 Bern» Auch in der Politik ist die Digitalsierung zunehmend spürbar, beispielsweise in Form von Gesetzgebungen zur Digitalisierung (direkt/indirekt) oder von permanenter Einsicht in Geschehnisse des politischen Alltags. Die Digitalisierung ermöglicht der Gesellschaft eine gänzlich neue Einflussnahme und Einsichtnahme. Was für das Volk von Vorteil ist, kann zum Nachteil des Politikers sein – je nach Sichtweise. Der zweiteilige Artikel zeigt auf, wie die Digitalisierung einen Einfluss in den politischen Alltag der Schweiz hat: Initiativen und Referenden – parteilose Kommitees nutzen digitale Möglichkeiten. Digitalisierung schafft Transparenz – gefällt nicht immer allen. Direkte Demokratie Wir haben das letzte Wort. Ein hohes und schützenswertes Gut. Parteilose Kommitees nutzen digitale Möglichkeiten Die Digitalisierung bietet eine Vielfalt an Nutzungsmöglichkeiten und geht weit über bereits bekannte Anwendungsmöglichkeiten – vorausgesetzt, Einfachheit bleibt im Fokus des neuen Denkens. Referendum gegen Versicherungsspione Möglichkeiten der Digitalisierung erkennen. Einzelpersonen engagieren sich politisch und äussern sich zu einem Entscheid des Parlaments. Mit Hilfe der Digitalisierung prüfen und ergreifen die Initianten das Referendum gegen das vom Parlament verabschiedete Versicherungsgesetz. Überwachung, Versicherungsgesetz und Versicherungsspione – kurz erklärt. …

revolut-zak-cler

RevolutZAK – Bank Cler und Revolut

Im Herbst 2017 angekündigt, nun auf dem Markt – die erste Schweizer Smartphone-Bank: «Zak» von der Bank Cler, eine Tochter der Basler Kantonalbank. Bericht vom 17. November 2017 auf digitalmedia.ch – Banking und Banken. Zeit, das Produkt der Bank Cler etwas näher anzuschauen. Auf einen direkten Vergleich mit dem Mobile-Banking von Revolut verzichte ich. Es gibt zwar Gemeinsamkeiten, dennoch trennen die beiden Welten. Mehr dazu im Abschnitt: Zak, das Schweizer Revolut? Zak – «das einfachste Banking der Schweiz» Schreibt die Bank Cler auf ihrer Landingpage. Was Cler damit meint, entzieht sich meiner Kenntnis – Einfachheit liegt im Verständnis des Anwenders. Ein Punkt vorweg: ich habe die Einladung für die Nutzung für Zak erhalten, jedoch auf einen Gebrauch verzichtet inklusive einer 30 Franken Gutschrift. Das heisst, ich kommentiere das Angebot beziehungsweise Leistungsumfang, nicht jedoch die Umsetzung der App. Ein detaillierte Umschreibung ist aus dem Produktbeschrieb der Bank Cler zu entnehmen. Toll gemacht, Zak Das Engagement der Basler Kantonalbank mit dem Produkt Zak ist löblich und speziell hervorzuheben. Erstmals gibt es von einer Schweizer Retailbank ein kostenloses …

digitalisierungs-euphorie-kantonalbank

Digitalisierung im Schweizer Retailbanking

Anlässlich mancher Bilanzmedienkonferenzen versprühen die Banken eine fast noch nie dagewesene Euphorie in Sachen Digitalisierung: Kernige Botschaften und ein trendiges Auftreten der Bankvertreter sind sichtbare Zeichen an Aussenstehende – jetzt tut sich was: «Kunden können bereits heute die Digitalisierung erleben» «Mit der Digitalisierung schaffen wir für die Mehrwert für die Kunden» Schreibt beispielsweise die St.Galler Kantonalbank; stellvertretend als Querschnitt zahlreicher Kantonal- und Regionalbanken. Wohlgemerkt, wir befinden uns im dritten Jahr der verordneten Digitalisierungsoffensive der Banken. Zeit, etwas näher hinzuschauen. Neues Jahr, andere Einsicht Bisher war das Verhalten und die Einstellung in Sachen Digitalisierung zwiespältig – EY Bankenbarometer 2017: Die Retailbanken sehen zwar Handlungsbedarf wie Effizienzsteigerung und Kostensenkung. Doch neue Strategien, Geschäftsmodelle oder Prozesse stehen nicht im Fokus Deutliche Worte ein Jahr später – EY Bankenbarometer 2018: Digitalisierung wird eine fundamentale Auswirkung haben auf Produkte, Prozesse, Strategien etc. Die Aussage aus 2017, «Strategien, Geschäftsmodelle oder Prozesse stehen nicht im Fokus» sind im Kundenalltag heute noch Gewohnheit. Auf meinem Blog finden Sie zum «Digitalbanking Schweiz» diverse Artikel. Kontoprodukte, Funktionen und Sachleistungen, die dem Bedürfnis einer reinen Online-Geschäftsbeziehung …

immobilien-schweiz-wachstum

Hypothekarmarkt Schweiz 2017

Hohe Bautätigkeit und Zunahme Wohnungsleerbestand im Wohnungsbau sowie ein Rückgang in der Zuwanderung (Wanderungssaldo) prägten den Schweizer Immobilienmarkt im 2017. Wie in den Vorjahren konnte das jährlich Marktwachstum der inländischen Hypotheken gehalten werden. 1. Teil: Hypothekar-Markt Schweiz – Marktvolumen und Wachstum 2. Teil: Kantonalbanken – Jahresabschluss 2017 Hypotheken Schweiz 2017 – auf einen Blick Die Schweizer Banken halten rund 95 Prozent des Hypothekarvolumens. Die nachfolgenden Zahlen beziehen sich auf den inländischen Hypothekarmarkt der Schweizer Banken. Gesamtvolumen per 31.12.2017 bei 973,9 Milliarden Franken. Mit Versicherungen und Pensionskassen: 1’023 Mrd. CHF (geschätzt). Zunahme um 25,9 Mrd. Franken, +2.7% gegenüber 2016 Die Kantonalbanken haben vom Marktwachstum gut 52 Prozent abgeschöpft. Gegenüber dem Vorjahr generierte die Raiffeisengruppe mit 4.3% den höchsten Zuwachs aller Bankengruppen. Die Kantonalbanken halten einen Marktanteil von 36.7%, +0.4 (%P) Marktwachstum Hypotheken Bank-Hypotheken Inland, Benützung. Ohne Kreditvergabe von Nicht-Banken. Werte teilweise gerundet. Werte per Jahresende (31. Dezember). Quelle: data.snb.ch CHF/Mrd. in % Anteil Martwachstum 2017 25,9 +2.7% – Kantonalbanken 13,6 +4.0% 52.4% – Raiffeisenbanken 7,2 +4.3% 27.7% – Grossbanken -0,3 -0.1% -1.3% – Regionalbanken 2,3 +2.5% …

retailbanking-digitalbanking-schweiz

Online Kontoeröffnung – ein Versuch

«Unklare Worte sind wie ein blinder Spiegel.» Ein Zitat aus China. Online-Kontoeröffnung ist eine klare Ansage. Doch längst ist nicht drin, was drauf steht. Wird das Kleingedruckte nicht gelesen, braucht es Papier und Geduld bis zur Nutzung des online eröffneten Kontos. Inhalt und Aufbau «Online Kontoeröffnung» Basiswissen – Ein wenig Theorie Praxis – Online Onboarding bei der Bank Cler Anbieter – Online Onboarding bei Schweizer Banken, eine Übersicht Kontoeröffnung für Bestandeskunden Der guten Ordnung halber: bewerben Banken ihre Online-Kontoeröffnung, bezwecken sie die Aufnahme einer Geschäftsbeziehung mit Neukunden (Online-Onboarding). Bestandeskunden eröffnen weitere Bankkonten und -produkte in der Regel im geschützten E-Banking – noch heute wird oft ein manueller Prozess angestossen. Finma – Voraussetzungen Die Finma ermöglicht seit März 2016 die Aufnahme von Geschäftsbeziehungen über elektronische Kanäle. Videoidentifizierung und die Erklärung über die wirtschaftliche Berechtigung (elektronische Signatur Online-Formular) sind unter anderem die Merkmale einer Online-Kontoeröffnung. Wobei die Banken nicht zur Online-Maximalvariante (Indentifizierung und elektronische Signatur) verpflichtet sind. Online-Onboarding – Umsetzung der Banken Einige Banken haben die Online-Kontoeröffnung im Angebot. Längst jedoch ist der Eröfnungsprozess nicht 100% online …

leerstand-fachhandel-schweiz

Digitalisierung – Totengräber des Fachhandel

«Droht durch die rasante Ausbreitung des Online-Handels eine weitere Verarmung der Städte?», fragt beispielsweise die NZZ in ihrem Artikel vom 30. Mai 2017. Die Grossverteiler wiederum machen Einkaufstourismus und den Markteintritt von Aldi und Lidl für das «Lädelisterben» und somit für den Wegfall der Vielfalt an Fachgeschäften in Städten und Dörfern verantwortlich. Ist der Onlinehandel, der Einkaufstourismus und das Verhalten von Aldi und Lidl für die (Konsumenten-)Entvölkerung in den Städten und Dörfern verantwortlich? Je nach Eigeninteressen oder einem nicht vorhanden Fehlereingeständnis sind die Gründe für den Niedergang schnell gefunden und werden medial zweckbestimmend weiterverbreitet. Im Besonderen die Grossverteiler nutzen ihre Marktdominanz und tragen dank enormen Werbebudgets ihre (Eigen-)Interessen über die Medien in die Wohnzimmer von Schweizer Konsumenten. Digitalisierung – Totengräber des Fachhandels? Ein Dreiteiler – meine persönlichen Beobachtungen und Eindrücke zum Detailhandel Schweiz: 1. Teil: Dörfer und Städte sind entleert – die Rolle von Migros und Coop 2. Teil: Globalisierung verändert Lebensgewohnheiten, Gewerbeverbände schauen in erster Linie zu sich selbst 3. Teil: Gesellschaftlich pulsierende Dörfer und Städte – Ideen zur Nachhaltigkeit statt nur mögliche Szenarien Der Onlinehandel bestätigt, was längst Gegenwart ist Der …

kreditkarte-mastercard

Debit Mastercard von Viseca – Licht aus?

«Die Zukunft der neuen Zahlkarten ist da – Unser Ziel ist unseren Kunden stets die innovativsten Produkte anzubieten. Die Debit Mastercard ist eine neue Generation von Zahlkarte, mit welcher weltweit, einfach, sicher und auch online bezahlt werden kann. Das passt hervorragend als ergänzendes Angebot für unsere Kunden.» – Teilauszug Medienmitteilung von Aduno vom 12. Mai 2017, «Kantonalbanken lancieren gemeinsam mit Viseca die neue Generation der Debitkarte». Die Debit Mastercard von Viseca ist erhältlich ab Herbst 2017 für die Kunden der Kantonalbanken Fribourg und Jura und ab Frühjahr 2018 für die Kunden der Aargauischen Kantonalbank. So der kommunizierte Rollout gemäss Medienmitteilung. Doch schon Konrad Adenauer meinte, «Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern». Tempi passati. Debit Mastercard von Viseca – zurück auf Feld 1 Ein neues Zeitalter wurde angekündigt. Es bleibt vorerst bei der Absicht. Denn seit der Pressemitteilung von Aduno/Viseca ist es ruhig geworden um die «intelligente Karte mit Kundenmehrwert». Ein Blick auf die Websites der Kantonalbanken AKB, BCJ und BCF bestätigt die zurückhaltende Ruhe. Die Debit Mastercard ist nirgends aufgeführt. Auch bei Aduno/Viseca ist …

digitalbanking-schweiz-stillstand

Banking und Banken

Nicht nur Nässe, Kälte und Nebel bringt uns der November. Denn die meiste Arbeit ist nun getan und die Ernte ist eingefahren. Der November,  der verkannte Monat schlechthin. So auch für zahlreiche Vertreter so mancher Retailbanken. IFZ Retail Banking-Studie 2017 Gut gibt es vom  Institut für Finanzdienstleistungen Zug (IFZ) der Hochschule Luzern die alljährliche Studie zum Retail-Banking Schweiz. Eine Art Wohlfühl-Barometer zum Zustand des Schweizer Bankenmarktes. So haben sich sinnigerweise am vergangenen Donnerstag an einem grauen und nebligen Tag zahlreiche Teilnehmer an der Veranstaltung in Zug eingefunden. Der Saal füllte sich schnell mit eindeutig klarem Überhang des männlichen Geschlechts und in klassischen, dunklen Anzügen. Jedenfalls die Krawatten blieben wie gefordert zuhause im Schrank. So das Verlangen der neuen Generation der jungen CEO zweier Kantonalbanken. Zeit, die Ernte einzufahren. Licht und Glanz an einem düsteren November tut gut. Der Verfasser des Artikels hat an der Veranstaltung selbst nicht teilgenommen. Textinhalt wiedergibt unter anderem Eindrücke und Ergebnisse eines Teilnehmers (Interview, Antworten auf Fragen). Treue Kundschaft, zufriedene Banken .. lautet die Botschaft der Studie 2017 kurz zusammengetragen. Bestätigung …