Alle Artikel in: Digitalbanking

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Revolut Schweiz – der Meilenstein für Neon, ZAK und Co.

Wo man sich auf dem Erreichten ausruht Die Entwicklungen zeigen einen übergreifenden Trend in der Finanzbranche: Junge Firmen wie TransferWise, Revolut und Co. konzentrieren sich auf wachsende und profitable Bereiche und feiern grosse Erfolge. Sie sind digital unterwegs und gehen den Wandel aktiv mit. Bestandesbanken tun sich dagegen schwer, ihre bisherigen Geschäftsmodelle umzugestalten und sich in einer neuen Welt zurechtzufinden. Stattdessen Courant normal. Die Kassen sind voll; das Hypothekargeschäft generiert weiterhin einen sehr anständigen Zinsüberschuss. Anstelle eines echten Kulturwandels rechnen sich die Retailbanken arm – Schuld daran sei die lockere Geldpolitik. Apple, Google und FinTechs bleiben in der Entwicklung nicht stehen und werden weiter in die Geschäftsfelder der Banken eindringen. Das Geschäftsmodell der Retailbanken wird womöglich weggespült, aber sie scheinen es nicht zu merken. Revolut Schweiz – vorbei die Zeiten, als die Konkurrenz aus dem Ausland chancenlos war Echtes Digitalbanking war für Kunden von Schweizer Retailbanken lange unerreichbar. Bis zum Sommer 2017: Revolut öffnete sich wieder für Personen mit Domizil Schweiz. Ohne Werbung und medialem Zutun – der Schweizer Kundenkreis hat sich im Stillen stetig …

Patrick Huber 20. Oktober 2019
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N26 Schweiz – Marktstart

Eröffne jetzt dein kostenloses Konto bei N26 Liest du medial inflationär #AI, #Blockchain, #AdvancedManufacturing oder #Robotics, dann ist wieder einmal Schweizer Digitaltag – Zeit für etwas Handfestes. Anfang Jahr angekündigt, nun ist es soweit – die deutsche Smartphone-Bank N26 ist in der Schweiz ab heute 18 Uhr kostenlos verfügbar. Für Schweizer Kunden – das Angebot auf einen Blick Gestern Montag hat in Zürich die Smartphone-Bank N26 die Einzelheiten zum Schweizer Markteintritt bekannt gegeben. Am Roundtable mit der mobilen Bank N26 war digitalmedia.ch mitdabei und informiert aus erster Hand. Das Standardkonto für Privatkunden wird in Euro geführt, kostenlos Kostenlose Mastercard Debit Mobile Payment mit Apple Pay, Aufschaltung Google Pay kurze Zeit später Kostenlose Bargeldabhebungen in Euro Kartenzahlungen in Fremdwährungen ohne Transaktionszuschlag, weltweit und egal in welcher Währung Persönlicher Kontakt mit Chat und E-Mail Das Angebot von N26 dürfte reges Interesse auslösen für Deutsche mit Domizil Schweiz: Ablösung von Euro-Konti bei teuren Sparkassen und Volksbanken. N26-Konto-Eröffnung in drei Schritten Die Anmeldung ist einfach und in drei Schritten erledigt: Download der App und Account eröffnen im Onlineformular (1) …

Patrick Huber 3. September 2019
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Bank-Kontoeröffnung ohne App und Video

Ist persönlich auch schnell? Die Finma ermöglicht seit März 2016 die Aufnahme von Geschäftsbeziehungen über elektronische Kanäle. Immer mehr Banken machen davon Gebrauch und bieten die Möglichkeit an, Geschäftsbeziehungen digital zu eröffnen. Wie sieht jedoch der Eröffnungsprozess für Neukunden aus, wenn ich den Korrespondenzweg wähle? Eine zügige Kontoeröffnung ist ebenso möglich, wie das Beispiel der Glarner Kantonalbank zeigt. Online-Onboarding – Umsetzung der Banken Bereits zahlreich im Angebot – Online-Kontoeröffnung. Jedoch längst ist nicht bei allen Banken der digitale Eröffnungsprozess 100 Prozent online durchgängig. Einige Banken haben eine komplett durchgängige Kontoeröffnung: Identifizierung und digitale Signatur – u.a. für die Erklärung über die wirtschaftliche Berechtigung mittels Onlineformular oder TAN. Zahlreich beschränken sich Banken jedoch auf die Video-Identifizierung: Das Formular der wirtschaftlichen Berechtigung sowie weitere Vertragsunterlagen werden per Post zugestellt. Das Konto ist erst später einsetzbar, nachdem der Bank alle Unterlagen unterzeichnet vorliegen. Bei der Identifizierung gibt es zwei mögliche (Umsetzungs-)Varianten, nachfolgend kurz erklärt. Video-Identifizierung Abwicklung der Online-Kontoeröffnung geschieht mittels einer zu installlierenden App (iOS, Android) und/oder auf dem Desktop-PC mit Kamera. Die Identifikation wird mit einem Videochat …

Patrick Huber 10. Mai 2019
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Google Pay und Revolut in der Schweiz

Offizieller Start von Google Pay in der Schweiz Seit heute 30. April 2019 ist es soweit: Google startet in der Schweiz mit seinem Bezahl-Dienst Google Pay – von Beginn an dabei: Revolut mit der Bezahlkarte von Mastercard. Partnerbanken sind Cornèrcard, BonusCard, Swiss Bankers und boon – und wie erwähnt: Revolut. Später kommen hinzu: Credit Suisse mit den Prepaid-Karten und die Schweizer Banking-App Neon (ab Sommer 2019). Und wie gewohnt ohne die Kreditkarten unter anderem von Viseca mit den Banken Raiffeisen, Kantonalbanken, Migros Bank etc. Revolut und Google Pay PricewaterhouseCoopers Deutschland hat kürzlich geschrieben – «Digitale Produkte von Google, Apple, Facebook oder Amazon werden als innovativ wahrgenommen und gelten als unkompliziert einsetzbar.» – Quelle: Länderübergreifende Studie zu Mobilepayment Report 2019: Und so ist es auch in der Praxis – das einmalige Einrichten ist wie gewohnt spielend einfach und in maximal zwei, drei Minuten erledigt. Installation und Verbindung Revolut und Google Pay Wer in der Schweiz bereits eine Revolut Mastercard besitzt, kann mit Google Pay sofort loslegen. Download Google Pay App auf dem Android Smartphone; Prüfen, ob …

Patrick Huber 5. Mai 2019
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Revolut – digitale Innovationen

Mehrwert statt Bestehendes digitalisieren Revolut hat das Digitalbanking zweifelsfrei mit zahlreichen Innovationen massgeblich mitgeprägt – Gebührenersparnisse, Produkterlebnisse und Bedienungseinfachheit. Revolut reduziert die Komplexität im Alltag. Schweizer Banken haben, was Draghi gerne hätte Schweizer Retailbanken haben die Monetarisierung von digitalen Produkten und Dienstleistungen nun auch erkannt – es wird inflationär digitalisiert, was das Zeug hält. Für Bankkunden öffnen sich digitale Baustellen ohne Ende: Eine App für das Banking, eine App für die Kreditkarte, eine App für das mobile Bezahlen – ein App hier, eine App da. Revolut – Trendsetter im Digitalbanking Schon fast im Minutentakt lese ich von Schweizer Produktneuheiten . Für Revolut-Nutzer bereits vertraute Funktionen. Dennoch, nachfolgend ein paar aktuelle Beispiele aus dem Schweizer Bankingmarkt. Jetzt die Kreditkarte selbständig verwalten «Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihre Debit- und Kreditkarten online selbst zu verwalten», schreibt die St. Galler Kantonalbank. Bezahlkarten von drei Unternehmen mit unterschiedlichsten Funktions-Ausprägungen – der Bankkunde muss sich mit seinem Bedienungsverhalten den Systemen anpassen. Kartenverwaltung bei Revolut Visionen beginnen mit unseren Wünschen, sagten sich die Gründer von Revolut. Die Kartenverwaltung von Revolut – clevere …

Patrick Huber 18. April 2019
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Bausteine zum persönlichen Digital Banking

Besser ein kleines Geschenk als ein grosses Versprechen Die ausgerufene Digitalisierungs-Offensive der Schweizer Retailbanken – für Digitalkunden weitgehend ausgeblieben. Spürbar sind hingegen meist inflationäre Gebührenerhöhungen, neue und kreative Gebührenpositionen und Wegfall von preislich attraktiven Bank- und Kartenprodukten. Keine Regel ohne Ausnahme Die Smartphone-Banken neon und Zak sind aus der Taufe gehoben und demnach lobenswürdig – die Nähe zu Schweizer Banken ist gegenwärtig; das analoge Verhalten ist unverkennbar. Partner sind: Hypothekarbank Lenzburg bei Neon, Bank Cler, Basler Kantonalbank und Viseca (Kreditkarte) bei Zak. Definition Digital Banking Schweiz Nutzbringende Funktionen und Prozesse – Einfachheit und Erlebnisse. Gebührenreduktion ist für Kundenselbstbedienung ein gewichtiges Kriterium. Zeitersparnisse: Onlineanträge und -bewirtschaftung statt persönliche Bankbesuche und -anrufe. Bargeldverkehr auf ein Minimum reduzieren. Unterstützende Funktionen und Angebote wie digitaler 24/7-Service. Personelle Fachunterstützung ausschliesslich bei Bedarf. Revolut im Schweizer Alltag Die Banking App Revolut ist zurzeit das digitale «Mass aller Dinge». Noch geht es nicht ohne Schweizer Bank. Einzelbausteine sind vorhanden. Zeit für den Baukasten. Ein Versuch, berücksichtigt sind obige Kriterien mit den Use-Cases: Geldeingang (IBAN-)Zahlungen In-/Ausland Kartenzahlung In-/Ausland, online und stationär Weitgehend Cashless …

Patrick Huber 12. Februar 2019

Revolut in den Schweizer Medien

Wachsende Beliebtheit – Revolut in der Schweiz Das Smartphone Konto von Revolut generiert in der Schweiz reges Interesse. «50’000 Kunden in der Schweiz», so der Revolut-Mitgründer Vlad Yatsenko. Auch die Schweizer Medien entdecken die Smartphone-Only-Bank und berichten zunehmend über die Banking-App aus Grossbritannien. Aktualisiert: 26.08.2019 Revolut in den Schweizer Onlinemedien Eine Auswahl an Berichten zu Revolut. Klicke auf den Artikeltitel um den/die Bericht/e zu lesen. Artikel Quelle Datum Vom Revolut-Hack, der keiner war moneytoday.ch 26.08.2019 Nach Phishing-Attacken – Wie sicher sind Geld-Apps wie Revolut? SRF 23.08.2019 Neo-Banken trumpfen gegen klassische Finanzhäuser SRF/10vor10 10.07.2019 Revolut-App startet durch – über 110’000 User in der Schweiz Watson 12.04.2019 Wenn das Smartphone zur Bank wird NZZ 05.04.2019 Neon, N26, Revolut und Co. sind auf dem Vormarsch Blick 25.03.2019 Start-Ups mischen das digitale Banking auf SRF / 10vor10 07.03.2019 Smartphone-Banking im Praxistest Handelszeitung 21.01.2019 Kreditkarten: Ausland-Kosten sind höher als ausgewiesen Handelszeitung 17.01.2019 Smartphone-Banken starten auch in der Ostschweiz St. Galler Tagblatt 06.01.2019 Revolut wird ein wenig schweizerischer Blick 27.12.2018 Die App-Bank Revolut erhält eine europäische Banklizenz Handelszeitung 14.12.2018 Wer wird …

Patrick Huber 26. August 2019
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Revolut – die Schweizer IBAN

Schweizer Inland-Überweisung Im September 2018 von Vlad Yatsenko angekündigt, nun passend zu Weihnachten eingeführt: Die Schweizer IBAN für (Eigen-)Überweisungen in Schweizer Franken – analog einer Inlandzahlung. Der ehemalige Arbeitgeber von Vlad Yatsenko, die Credit Suisse, dient als Korrespondenzbank. Das heisst, bei der jetzigen Schweizer IBAN handelt es sich noch nicht um eine persönliche Kontonummer. Bei Überweisungen ist unter dem Verwendungszweck die persönliche Revolut-Referenznummer anzugeben. Der Überweisungsbetrag wird dem Revolut-Konto zugewiesen. Der Schweizer Markt für Revolut Revolut Nutzer müssen viel Geduld aufbringen: Zahlreiche Produktankündigungen, oft Einführungsverschiebungen. Mit der Schweizer IBAN bekräftigt Revolut die Wichtigkeit des Schweizer Markts. Sollte die Überweisung in Schweizer Franken spesenfrei sein (die Credit Suisse erhebt als Korrespondenzbank keine Gebühren), so ist dies ein unmissverständliches Zeichen an die Schweizer Retailbanken und ihren Kreditkartenunternehmen wie Viseca und Co., über die Bücher zu gehen: der Kunde als Melkkuh (Gebühren) Bevormundung und Blockade in Sachen Apple Pay technische Innovationen vorenthalten Aussichten im Kontext der Digitalisierung Die Digitalisierung stärkt schonungslos den Käufermarkt: Nicht der Interessent bemüht sich um Angebote, vielmehr bewirbt sich der Verkäufer beim möglichen Neukunden. …

Patrick Huber 17. Januar 2019
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Revolut sichert sich Banklizenz

«We got a banking licence» Pünklich zur Weihnachtszeit – die Europäische Zentralbank hat den Antrag für eine europäische Banklizenz genehmigt. Ein gewichtiger Meilenstein ist erreicht, wenn auch noch eingeschränkt anwendbar. Revolut schreibt auf ihrem Blog vom 13. Dezember 2018: Was bedeutet das nun genau? Ein Versuch einer persönlichen Einordnung. Revolut wird im 2019 die Lizenz erstmalig in Littauen anwenden; die litauische Bankenaufsicht hat Revout eine «spezialisierte Banklizenz» gewährt. Nach und nach werden weitere europäische Landesmärkte angegangen. Bis es soweit ist, sind umfangreiche technische und fachliche Arbeiten nach Vorgaben umzusetzen. Die Produktepipeline von Revolut Ist die anspruchsvolle Bereitstellung gelungen, der Pilot in Littauen positiv verlaufen und die Bankenaufsicht erteilt grünes Licht, gibt es für Privatkunden zahlreiche Neuerungen: Europäische Einlagensicherung EDIS Guthaben bis 100’000 Euro sind künftig mit der Einlagensicherung direkt bei Revolut abgedeckt. Zurzeit werden die Kundengelder auf Konten bei Lloyd’s oder Barclays geführt und abgesichert (GB Tier-1-Bank). Überziehungs-/Kontokorrent-Limiten In einem ersten Schritt wird wohl eine Art Überziehungslimite eingerichtet: Ist auf dem Revolut-Konto einmal nicht ausreichend Deckung vorhanden, wird die Kreditkarten-Transaktion in Höhe der Limite ausgeführt. …

Patrick Huber 29. Dezember 2018
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Die Revolut App, die Mobile-Only-Bank

50’000 Schweizer Kunden Das Smartphone Konto von Revolut generiert in der Schweiz reges Interesse. «50’000 Kunden in der Schweiz», so der Revolut-Mitgründer Vlad Yatsenko. Auch die Schweizer Medien entdecken die Smartphone-Only-Bank und berichten zunehmend über die Banking-App aus England. CH-IBAN für Schweizer Franken Vlad Yatsenko war kürzlich Gast und Redner am Digital Festival 2018 in Zürich. Die Handelszeitung hat mit ihm gesprochen – Revolution im Banking, Online-Artikel vom 24. September 2018. Wann kommt die Schweizer IBAN? Revolut möchte für die Schweizer Kunden bis Ende Jahr die Möglichkeit schaffen, eine persönliche CH-IBAN anzubieten.  Antwortete Vlad Yatsenko auf die Frage der Handelszeitung. Bis anhin hat Revolut die Absicht mitgeteilt, jedoch stetig ohne Angaben von Terminen. Wird es nun konkret? Digitalbanking – 24/7 Service-Leistungen Nutzer und interessierte Beobachter von Revolut kennen die vielfältigen Vorzüge eines echten Digitalbankings – unter anderem die 24/7 Verfügbarkeit von Dienstleistungen. Kürzlich musste ich eine solche Service-Leistung von Revolut beanspruchen. An einem Samstagnachmittag – wohlgemerkt: Anfrage im App-Chat – in 15 Minuten erledigt. Sperrung einer Kreditkarte – mit einem Klick erledigt, kostenlos. Ersatzbestellung der …

Patrick Huber 29. Dezember 2018