Alle Artikel in: Digitalbanking

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Revolut Banking Schweiz

Seit gut einem Jahr ist die Banking-App Revolut für den Schweizer Markt wieder vollumfänglich verfügbar. Auf die Betragsserie «Revolut im Alltag» habe ich zahlreiche Zuschriften erhalten, auch die Kommentar-Funktion wurde rege genutzt. Die Frage nach der besten beziehungsweise kostengünstigsten Überweisungsart ab einem Schweizer Konto steht meist im Vordergrund der Diskussionen. So auch im Forum auf revolut.com – verständlich, «Geldwechsel zum Interbankenkurs» ist eine Kernfunktion bei Revolut. Im Ausland sind alle Schweizer Ausländer Die Überschrift (Walter Ludin) finde ich zutreffend zum Thema der Geldüberweisung und erklärt passend die Krux an der Geschichte: Unsere Einkünfte und Anlagegelder werden nun mal in Schweizer Franken geführt. Wechsel in Fremdwährungen und Geldüberweisungen ins Ausland kosten Gebühren. Wie gelangt nun das Geld zu Revolut zur persönlichen Weiternutzung? Bevorzugt ja in Schweizer Franken, um vom Interbankenkurs zu profiteren. An und für sich eine klare Sache, denkt man. Dennoch, es gibt ein, zwei Hürden. Etwas Theoriekenntnisse schafft Abhilfe. Theorie – Überweisung in Schweizer Franken Ein Konto bei Revolut wird in Schweizer Franken geführt, ist jedoch aus Sicht Schweiz ein Auslandkonto. Das heisst, die …

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RevolutZAK – Bank Cler und Revolut

Im Herbst 2017 angekündigt, nun auf dem Markt – die erste Schweizer Smartphone-Bank: «Zak» von der Bank Cler, eine Tochter der Basler Kantonalbank. Bericht vom 17. November 2017 auf digitalmedia.ch – Banking und Banken. Zeit, das Produkt der Bank Cler etwas näher anzuschauen. Auf einen direkten Vergleich mit dem Mobile-Banking von Revolut verzichte ich. Es gibt zwar Gemeinsamkeiten, dennoch trennen die beiden Welten. Mehr dazu im Abschnitt: Zak, das Schweizer Revolut? Zak – «das einfachste Banking der Schweiz» Schreibt die Bank Cler auf ihrer Landingpage. Was Cler damit meint, entzieht sich meiner Kenntnis – Einfachheit liegt im Verständnis des Anwenders. Ein Punkt vorweg: ich habe die Einladung für die Nutzung für Zak erhalten, jedoch auf einen Gebrauch verzichtet inklusive einer 30 Franken Gutschrift. Das heisst, ich kommentiere das Angebot beziehungsweise Leistungsumfang, nicht jedoch die Umsetzung der App. Ein detaillierte Umschreibung ist aus dem Produktbeschrieb der Bank Cler zu entnehmen. Toll gemacht, Zak Das Engagement der Basler Kantonalbank mit dem Produkt Zak ist löblich und speziell hervorzuheben. Erstmals gibt es von einer Schweizer Retailbank ein kostenloses …

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Online Kontoeröffnung – ein Versuch

«Unklare Worte sind wie ein blinder Spiegel.» Ein Zitat aus China. Online-Kontoeröffnung ist eine klare Ansage. Doch längst ist nicht drin, was drauf steht. Wird das Kleingedruckte nicht gelesen, braucht es Papier und Geduld bis zur Nutzung des online eröffneten Kontos. Inhalt und Aufbau «Online Kontoeröffnung» Basiswissen – Ein wenig Theorie Praxis – Online Onboarding bei der Bank Cler Anbieter – Online Onboarding bei Schweizer Banken, eine Übersicht Kontoeröffnung für Bestandeskunden Der guten Ordnung halber: bewerben Banken ihre Online-Kontoeröffnung, bezwecken sie die Aufnahme einer Geschäftsbeziehung mit Neukunden (Online-Onboarding). Bestandeskunden eröffnen weitere Bankkonten und -produkte in der Regel im geschützten E-Banking – noch heute wird oft ein manueller Prozess angestossen. Finma – Voraussetzungen Die Finma ermöglicht seit März 2016 die Aufnahme von Geschäftsbeziehungen über elektronische Kanäle. Videoidentifizierung und die Erklärung über die wirtschaftliche Berechtigung (elektronische Signatur Online-Formular) sind unter anderem die Merkmale einer Online-Kontoeröffnung. Wobei die Banken nicht zur Online-Maximalvariante (Indentifizierung und elektronische Signatur) verpflichtet sind. Online-Onboarding – Umsetzung der Banken Einige Banken haben die Online-Kontoeröffnung im Angebot. Längst jedoch ist der Eröfnungsprozess nicht 100% online …

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Debit Mastercard von Viseca – Licht aus?

«Die Zukunft der neuen Zahlkarten ist da – Unser Ziel ist unseren Kunden stets die innovativsten Produkte anzubieten. Die Debit Mastercard ist eine neue Generation von Zahlkarte, mit welcher weltweit, einfach, sicher und auch online bezahlt werden kann. Das passt hervorragend als ergänzendes Angebot für unsere Kunden.» – Teilauszug Medienmitteilung von Aduno vom 12. Mai 2017, «Kantonalbanken lancieren gemeinsam mit Viseca die neue Generation der Debitkarte». Die Debit Mastercard von Viseca ist erhältlich ab Herbst 2017 für die Kunden der Kantonalbanken Fribourg und Jura und ab Frühjahr 2018 für die Kunden der Aargauischen Kantonalbank. So der kommunizierte Rollout gemäss Medienmitteilung. Doch schon Konrad Adenauer meinte, «Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern». Tempi passati. Debit Mastercard von Viseca – zurück auf Feld 1 Ein neues Zeitalter wurde angekündigt. Es bleibt vorerst bei der Absicht. Denn seit der Pressemitteilung von Aduno/Viseca ist es ruhig geworden um die «intelligente Karte mit Kundenmehrwert». Ein Blick auf die Websites der Kantonalbanken AKB, BCJ und BCF bestätigt die zurückhaltende Ruhe. Die Debit Mastercard ist nirgends aufgeführt. Auch bei Aduno/Viseca ist …

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Banking und Banken

Nicht nur Nässe, Kälte und Nebel bringt uns der November. Denn die meiste Arbeit ist nun getan und die Ernte ist eingefahren. Der November,  der verkannte Monat schlechthin. So auch für zahlreiche Vertreter so mancher Retailbanken. IFZ Retail Banking-Studie 2017 Gut gibt es vom  Institut für Finanzdienstleistungen Zug (IFZ) der Hochschule Luzern die alljährliche Studie zum Retail-Banking Schweiz. Eine Art Wohlfühl-Barometer zum Zustand des Schweizer Bankenmarktes. So haben sich sinnigerweise am vergangenen Donnerstag an einem grauen und nebligen Tag zahlreiche Teilnehmer an der Veranstaltung in Zug eingefunden. Der Saal füllte sich schnell mit eindeutig klarem Überhang des männlichen Geschlechts und in klassischen, dunklen Anzügen. Jedenfalls die Krawatten blieben wie gefordert zuhause im Schrank. So das Verlangen der neuen Generation der jungen CEO zweier Kantonalbanken. Zeit, die Ernte einzufahren. Licht und Glanz an einem düsteren November tut gut. Der Verfasser des Artikels hat an der Veranstaltung selbst nicht teilgenommen. Textinhalt wiedergibt unter anderem Eindrücke und Ergebnisse eines Teilnehmers (Interview, Antworten auf Fragen). Treue Kundschaft, zufriedene Banken .. lautet die Botschaft der Studie 2017 kurz zusammengetragen. Bestätigung …

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MasterCard von Revolut – spielend einfach und sicher

Die Beitrags-Serie «Revolut im Alltag» umfasst drei Teile: Vorstellung Banking-App Revolut, Funktionsweise und Eröffnung. Artikel publiziert am 18.07.2017 Banking-App Revolut in der Praxis I – Geldeigenüberweisung. Artikel publiziert am 04.08.2017 Banking-App Revolut in der Praxis II – jetzt: Bezahlen mit der Debit MasterCard im In- und Ausland Die Revolut(e) Kreditkarte Ich bin begeistert. Die MasterCard von Revolut hält, was sie verspricht: die Karte lässt sich ohne jegliche Einschränkung im In- und Ausland einsetzen, schnelle Transaktionsabwicklung inklusivve. Revolutionär sind die in der App integrierten Verwaltungsfunktionen – ein wichtiger Sicherheitsaspekt. Sicher – mit der App von Revolut die Kreditkarte jederzeit selbst verwalten Verlässlich – problemlose Akzeptanz im In- und Ausland, stationär als auch online einfach – alles in einer App Informiert sein – zeitnahe Anzeige aller Kartentransaktionen mittels Push-Nachricht Geld sparen – keine Ausland-Transaktionsgebühren Die Abrechnungs-Funktionsweise der MasterCard Revolut ist ein Multiwährungskonto. Das Konto kann mit bis zu drei Zahlen-Konti genutzt werden. Wie die revolutionäre Logik funktioniert, habe ich im Artikel «Revolut.com – ein Start-up im Alltag» vom 18. Juli 2017 beschrieben. Für Schnell-Leser: Kurz zusammengefasst Bezahlt man mit der Resolut MasterCard …

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Revolut – Eigenüberweisung

Die Beitrags-Serie «Revolut im Alltag» umfasst drei Teile: Vorstellung Banking-App Revolut, Funktionsweise und Eröffnung. Artikel publiziert am 18.07.2017 Jetzt: Banking-App Revolut in der Praxis I – Geldeigenüberweisung. Artikel publiziert am 04.08.2017 Banking-App Revolut in der Praxis II – Bezahlen mit der Debit MasterCard im In- und Ausland. Artikel publiziert am 14.09.2017 Überweisung von einem Schweizer Bankkonto und Kreditkarte Gebühren und Funktionsanwendung sind in Internetforen oft zitierte Themen. In der Schweiz lebende Revolut-Nutzer interessieren sich insbesondere für eine kostengünstige Überweisungsart mit Schweizer Franken. Um die Leistungen von Revolut zu nutzen, braucht es auf den Zahlen-Konti ein Geldguthaben. Hier liegt die Krux der Geschichte – denn in der Regel haben wir unser Geld auf Konti in Schweizer Franken. Mann kann es drehen und wenden wie man möchte, einen Idealweg gibt es noch nicht – kurz zusammengefasst: SEPA-Überweisung EUR ab CHF-Konto – die CH-Hausbank nimmt den Devisen-Wechsel vor, in der Regel spesenfreie Überweisung (SEPA) Swift-Überweisung CHF ab CHF-Konto – Überweisungsgebühr, dafür vorteilhafter Wechsel CHF/EUR ab Revolut Kreditkartenüberweisung – anfallende Gebühren CH-Kreditkarten als grosse Unbekannte Ein Punkt vorab: nicht Revolut bestimmt und erhebt …

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Revolut.com – ein Start-up im Alltag

Digitale Bankprodukte – noch Fehlanzeige Digital-Banking steckt in der Schweiz nach wie vor in den Kinderschuhen. Der Artikel Digital-Banking 2017 – eine Übersicht zeigt den Stand der (Konto-)Digitalisierung bei ausgewählten Kantonalbanken. Schweizer Retailbanken bieten teilweise digitale Bankfunktionen wie Twint (bargeldloses Bezahlen mit dem Smartphone) oder Robo-Advisor (digitale Vermögensverwaltung). Zugrunde liegen die bekannten, analogen Bankkontoprodukte. Insgesamt sind die Angebote überschaubar. Gänzlich fehlen digitale Bankkonti mit den Merkmalen: Löslösung von der (Berater-)Bank mit Würdigung in Preis und Gebühren Einfachheit und Reduzierung auf das Wesentliche Integration von digitalen Prozessen und Funktionen Schweiz: kein Angebot, keine Nachfrage «Es gibt keine Nachfrage nach digitalen Produkten», höre ich oft von Schweizer Retailbanken. Meine Meinung ist: fehlendes Angebot verhindert die Nachfrage. Dies gilt insbesondere für das Digital-Banking, welches für viele Schweizer Bankkunden neu ist und noch keine Vergleichsmöglichkeiten haben. Das Angebot im Ausland zeigt sehr anschaulich, dass sehr wohl eine Nachfrage nach digitalen Bankleistungen vorhanden ist. «Auch in nächster Zeit sind wohl von Schweizer Retailbanken keine Konto-Innovationen zu erwarten. Zeit, sich im Ausland nach Digital-Banking umzuschauen. Meine Recherchen bestätigen meine Definition von Digital-Banking: Innovation …

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Digital-Banking 2017 – eine Übersicht

Die Digitalisierung ist in den Geschäftsberichten der Kantonalbanken 2015 und 2016 ein bedeutendes Thema. Electronic-Banking gehört zum (Kunden-)Alltag. Der Zugangskanal über ein mobiles Endgerät ist mittlerweile ebenso Standard. Wie sieht es aus mit prozessunterstützenden, digitalen Funktionen? In meinem Artikel «Digitalbanking – mehr analog als digital» vom 7. Juni 2016 habe ich die zahlreichen verwendeten Begrifflichkeiten zum Digitalbanking aufgenommen und gegenübergestellt. Fazit dazumal: Ein Electronic-Banking und Mobile-Banking macht noch kein Digital-Banking. Begrifflichkeiten – eine Zuordnung Eine Differenzierung ermöglicht einerseits den digitalen und für den Kunden erkennbaren Fortschritt der Banken einzusehen. Andererseits will der Kunde einen möglichen Mehrwert erkennen, wenn er sich für den digitalen Zugangskanal entscheidet. Electronic-Banking, E-Banking und Mobile-Banking Unterschiedliche Begriffe, eine Bedeutung: Ist digitale Zugangskanal (Desktop, Mobile) zu den (Basis-)Bankleistungen wie Zahlungen tätigen, Kontoauszug ansehen und Wertschriftenhandel. Eingebunden sind meines Erachtens fast ausschliesslich «herkömmliche» Kundenbankprodukte. Die bankinterne Kundensegmentierung bleibt unberührt, ob Retailkunde, Privatkunde und Privatbanking. Die Aufnahme einer Geschäftsbeziehung, weitere Kontoeröffnungen und administrative Arbeiten erfolgen manuell und in der Regel in Papierform. Electronic-Banking ist ein Werkzeug für den Zugang und widerspiegelt nicht die digitale Affinität der Banken. Online-Banking …

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Apple Pay für die Schweiz: Ende für Twint?

Die Bereitstellung von Apple Pay für die Schweiz hat sich seit vergangener Woche abgezeichnet. Ebenso klar war die Partnerschaft mit Cornèr Bank als hiesigen Kartenherausgeber. Überrascht hat Apple mit Swiss Bankers – einen weiteren Kreditkartenherausgeber mit im Boot zu haben. Ein guter Entscheid mit Swiss Bankers, denn die Cornèr Bank stellt im Markt lediglich 1,4 Millionen Karten von insgesamt 6,2 Millionen Karten. Swiss Bankers ist ein Dienstleistungsunternehmen der Schweizer Banken mit den Aktionären: Verband Schweizerischer Kantonalbanken, Credit Suisse AG, Entris Banking AG, Raiffeisen Schweiz und PostFinance AG. Starke Pluspunkte für Apple Pay Mit der Unterstützung von MasterCard erhält das mobile Bezahlen (mpayments) auf einen Schlag weitere 100’000 Akzeptanzstellen wie Migros, Coop und Valora. ApplePay verschafft dem mobilen Bezahlen dank der hohen Dichte an Zahlstellen eine nachhaltige Akzeptanz. Mit der Unterstützung der NFC-Technologie nutzt Apple Pay nahtlos ein bestehendes System. Die Detailhändler müssen die Bezahlterminals für Apple Pay nicht nachrüsten. Eine weitere ideale Voraussetzung. Die EZB und Draghi geht es um das Erreichen einer Inflation. Apple tut das Gegenteil: die Flut an Apps eindämmen. Für das …