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Eigene Website, unzählige Hostingangebote: Das ist wichtig

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Für den Betrieb einer eigenen Website braucht es unter anderem folgende technische Komponenten:

  • eine Internetadresse / Domainname
  • ein Webhostinig
  • eine Websoftware für den Auftritt, beispielsweise WordPress

Hostingangebote

Auf dem  Markt gibt es unzählige Hostingangebote. Viele Anbieter schmücken ihr Angebote mit Zahlenspielen wie „1’000 E-Mail Konten“ oder „100 Verwaltbare Domains“ etc.

Klar, der Anwendungszweck ob privat oder geschäftlich mag vielleicht der eine oder andere Aspekt von Bedeutung sein. Mehrheitlich sind jedoch jedoch viele Features nicht von Nutzen.

Für eine Website von Kleinunternehmungen oder von Privatpersonen und mit WordPress erstellt, gilt nachfolgende Faustregel.

Faustregel, darauf kommt es an

Voraussetzung WordPress

  • PHP-Version 5.2.4 oder höher
  • MySQL-Version 5.0 oder höher
  • Das Apache mod_rewrite Modul, für „schönere URLs“

Server, Speicher und Leistung

  • PHP und SQL setzen nicht zwingend einen Linux Server voraus, ist jedoch aus Kompatibilitäts-, Performance- und Stabilitätsaspekten zurzeit noch ratsam. Handelt es sich um ein Angebot ohne Unix-Server, ist dies erkennbar am tieferen Abonnementspreis. Daher: Linux Server mit Apache 2 Technologie
  • PHP-Memory-Limite empfehle ich mindestens 96 MB, besser 128 MB
  • Ausreichend Daten-Speicherplatz, minimum 5 GB
  • Keine Traffic-Limite
  • Für Private, Gewerbe, Freischaffende und Vereine ist eine Shared-Hosting-Variante ausreichend

Sicherheit

  • Freier (S)FTP Zugang, das heißt, persönlicher Zugang auf den Webserver zwecks Erstinstallation und zur allgemeinen Verwaltung. Achten Sie insbesondere auf einer Verschlüsselte Verbindung, kennzeichnet mit der Bezeichnung „SFTP“.
  • Verzeichnis-Schutz via .htaccess oder noch besser über das vom Provider bereitgestellte Webzugangsprogramm
  • Tägliche Datensicherung aller Komponenten: Dateien und der Datenbank. Sind die Daten gesichert, wie geschieht eine Datenwiederherstellung? Hier schweigen sich die Provider oft aus. Wichtig ist, selbständige Wiederherstellung muss möglich sein, ein sechs Tage Backup muss vorliegen
  • Firewall, aktiv und 7×24 Stunden durch den Provider überwacht
  • Ein vorhandenes Logfile protokolliert alle Zugriffe und Fehlermeldungen der Website
  • Serverstandort Schweiz, Deutschland oder Österreich. Immer wieder ein Aspekt der vergessen geht, bei einem Firmenwebauftritt ausschließlich mit Facebook

Anzahl unterstützte Datenbanken und Domains

Eines vorweg: ein Webauftritt mit WordPress braucht lediglich eine Domainadresse und eine Datenbank. Doch denken Sie daran, oft ändern sich mit der Zeit Ihre Anforderungen, aus welchen Gründen auch immer. Daher:

  • 5 Domainadressen
  • 10 und mehr MySQL Datenbanken
  • 20 und mehr Subdomains

E-Mail Dienste

Leider sehe ich noch zu oft Firmenwebauftritte mit Angabe einer freien E-Mailadresse wie xy@bluewin.ch oder xy@gmail.com. Schade, denn eine Unternehmung hat auf jeden Fall eine persönliche E-Mail-Identität; die E-Maildienste gehören zum Standardumfang eines Hostingabonnements. Was ist wichtig?

  • 20 und mehr unterstützte Postfächer
  • unlimitierte Anzahl E-Mailadressen
  • Postfachgröße von mindestens 2 GB
  • Aktiver Viren- und Spamschutz
  • IMAP, IMAP/TLS Technik

Zugangsprogramme

Viele Begriffe, Möglichkeiten uns so weiter. Natürlich gilt es auch alles einzurichten, zu konfigurieren. Hierzu braucht es Zugangsprogramme. Die Provider bieten hierfür vielfältige Zugangsmöglichkeiten an. Ich empfehle folgende Dienste selbständig zu verwalten:

  • Abonnementspflege wie Rechnung, Adresse etc.
  • Domainadressen, auch Sub- und Aliasdomain
  • Log-/Journaleinsicht
  • Übersicht über den Status aller Systeme (Verfügbarkeit)
  • Datenbanken anlegen, Zugang zur Datentabellen (phpmyadmin)
  • WebFTP, unter anderem für den Verzeichnisschutz
  • Backup-/Restore Funktionalität
  • Statistiken
  • E-Mail Postfach/Adressen einrichten/verwalten

Empfehlung

Gehen Sie sorgsam um mit der Wahl eines geeigneten Hostinganbieter. Immer wieder locken einige Hostinganbieter mit „sagenhaften“ Angeboten und umschreiben gerne im fachchinesisch. Entweder ist im Umfang zu viel enthalten oder es gibt nicht erkennbare Vertragsbindungen.

  1. Die obigen technischen Voraussetzungen sind ausreichend.
  2. Zu einem guten Provider gehört ein kundenorientierter Support. Erkundigen Sie sich im Internet über eine Google-Suche: was gib es für Kundenmeinungen, Lösungen zu Anfragen etc. Denn, das wahre Gesicht des Verkäufers zeigt sich erst nach dem Kaufabschluss.
  3. Vertragsbindung prüfen, Preise vergleichen.

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